Wer die Gewaltenteilung ignoriert, will sie beseitigen

Die alte Maulwurfs-Nummer „Wir mĂŒssen das Grundgesetz wegen denen opfern gegen die wir es verteidigen“ will offenbar mit dem Spaten erschlagen werden. Schon vor zwölf Jahren warnte ich vor einer Kampagne der bĂŒrgerlichen Medien und „großen Koalition“ gegen Verfassung und Gewaltenteilung, nach dem Motto „diese-Moslems-haben-was-gegen-unser-Grundgesetz“, „also-mĂŒssen-wir-es-zuerst-stĂŒrzen“ (dieser Artikel vom August 2006 wurde nach der GrĂŒndung der Medienstation Radio Utopie Anfang 2007 unserem Archiv hinzugefĂŒgt). Nicht nur in diesem Zusammenhang hat nun zum ersten Mal ĂŒberhaupt eine hochrangige Juristin offen ausgesprochen, dass das Agieren der Bundesregierung nicht der vom Grundgesetz diktierten Gewaltenteilung entspricht.

Anti-Atom-Initiativen und UmweltverbÀnde fordern Ende der Urananreicherung

Nach jahrelangen Protesten von Atomkraftgegnern und UmweltverbĂ€nden gegen die Beteiligung von RWE und EON an Urenco hat RWE fĂŒr heute Nachmittag erstmals zu GesprĂ€chen ĂŒber die Urananreicherung im westfĂ€lischen Gronau in den RWE-Tower nach Essen eingeladen. An dem Treffen werden Anti-Atomkraft-Initiativen, die Ärzteorganisation IPPNW und ICAN Deutschland teilnehmen.

Massaker als „ZusammenstĂ¶ĂŸe“ schöngeredet

Wenn es auf der einen Seite Dutzende von Toten gibt und die andere Seite hinter einer schwer gesicherten Mauer sitzt und auf unbewaffnete Menschen aus hundert Meter Entfernung schießt (einige von ihnen tragen Westen mit der Aufschrift „PRESSE“), dann ist das kein „Zusammenstoß“. Es wird eher als „Massaker“ oder zumindest als „Schießen auf Demonstranten“ beschrieben.

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Facebook blockiert wieder teleSUR

Die Seite von teleSUR English wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal aus Facebook entfernt, ohne dass ein besonderer Grund angegeben wurde. Es sollte angemerkt werden, dass Facebook das erste Mal, als dies im Januar 2018 stattfand, KEINE ErklĂ€rung geliefert hat, trotz unserer besten BemĂŒhungen, ihre GrĂŒnde zu verstehen. Dies ist eine alarmierende Entwicklung angesichts der kĂŒrzlichen Schließung von Seiten, die nicht zu einer gĂ€ngigen ErzĂ€hlung passen.“

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