Niedersachsen genehmigt Erkundungsbohrung zu Gorleben

Update 19.10 Uhr: Pläne der Regierung: Neue Herren fĂĽr Gorleben Deutschlands größter Besitzer von radioaktivem MĂĽll kann bald oberster Bauherr der geplanten Atom-Endlager Gorleben und Konrad werden. Das geht aus neuen EntwĂĽrfen fĂĽr das Atomgesetz hervor, die der SĂĽddeutschen Zeitung vorliegen. Demnach soll das Bundesumweltministerium demnächst „die Wahrnehmung seiner Aufgaben mit den dafĂĽr erforderlichen hoheitlichen Befugnissen ganz oder teilweise auf Dritte ĂĽbertragen“ können. Eine Portion Baldrian-Tropfen fĂĽr‘s Volk vom Umweltminister Sander Die Regierung in Niedersachsen genehmigte am heutigen Dienstag, den 21.September 2010 nach zehnjähriger Unterbrechung im guten Einvernehmen mit ihrem Umweltministerium, dem Hans-Heinrich Sander (FDP) vorsteht, erneute Probebohrungen zur Erkundung der Eignung des Salzstocks in Wendland als Endlager fĂĽr AtommĂĽll.

19 Uhr Livesendung zu China-Japan-Krise und weltweitem Abwertungswettlauf der Währungszonen

In einer Gesprächsrunde zur aktuellen weltweiten Situation der Geldsysteme und Währungszonen sind heute Abend bei Radio Utopie zu Gast: Jens Blecker (Net News Express, Infokrieger News), Erkan Isik (Wirtschaftsblase) und Michael Mross (MMnews). Thema Nr.1.: die laufende Konfrontation zwischen zwei der bedeutendsten Währungszonen und Wirtschaftsmächte der Erde, der Yen-Zone Japan und der Renminbi-Zone China.

Abgeordnete kassieren verfassungswidrig Fraktionszulagen

Man ist ja mittlerweile von unseren Geld-und Sachbezugsempfängern  viel gewöhnt, und doch gibt es so Dinge, wo man einfach nur noch aus der Haut fahren möchte. Da vielen Abgeordneten aus den Landtagen die ĂĽppigen Diäten scheinbar nicht reichen, meinen sie eben, dass man den Steuerzahler weiterhin ausbeuten kann, indem man sich die eigenen Taschen mit verfassungswidrigen Zulagen fĂĽr Funktionen in den Fraktionen vollstopft und ein Urteil des Bundesverfassungsgericht – aus dem Jahre „2000“ (Ja, Sie lesen richtig) – einfach ignoriert.

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Gross-Europa kloppt sich um Botschafterposten

Die überflüssigen gutbezahlten Planstellen von Ämtern in der Europäischen Union schiessen genau wie die Knollenblätterpilze in dieser überaus ertragreichen Pilzsaison aus dem Boden und es wird darum gerauft und gestritten, als hätte eine zahlreiche Wandergruppe ein kleines Nest schmackhater Pfifferlinge entdeckt. Die Grösseren schubsen dabei einfach achtlos die Kleineren zur Seite, die hier nichts zu melden haben. Es geht um die Aufteilung der einhundertdreissig neu zu schaffenden Botschafterposten, die sich die Europäische Union zu leisten gedenkt, um der ihrer Meinung nach wichtigen, von ihr neu definierten Rolle in der Weltpolitik gerecht werden zu müssen.

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