Taktik des Terrorkrieges: Der „Leak“ und die „Whistleblower“

Zusammenfassung der Taktik „Leak“

Variante 1: Lass den Gegner oder die populĂ€re Presse deine LĂŒgen oder Manipulationen streuen. So erscheinen sie glaubwĂŒrdig.

Variante 2: Wenn Du zutreffende, geheime und / oder private Informationen hast bzw sie geraubt hast und ihr Bekanntwerden in Deinem Interesse ist, lass den Gegner oder die populÀre Presse diese veröffentlichen. So kannst du sie elegant bekannt werden lassen und Presse und Gegner durch deine eigene Intrige zusÀtzlich beschÀdigen.

Variante 3: Lass den Gegner oder die populÀre Presse deine PlÀne veröffentlichen, warte die Reaktion ab, lass die Erregung abebben, beschwichtige und setze dann einfach um wovon alle wussten, aber nichts dagegen unternahmen.

Variante 4: Lass den Gegner oder die populĂ€re Presse ĂŒber deine illegalen, kriminellen oder verfassungswidrigen AktivitĂ€ten berichten und eventuell unbedeutende Teile davon (sukzessive) veröffentlichen. Dann warte die Reaktion ab, lass die Immunisierung wirken und das Fieber abebben, beschwichtige, streue GerĂŒchte, lass die Leute sich daran gewöhnen, kaufe eventuell ein paar SchlĂŒsselfiguren ein oder stelle sie ruhig. Interpretiere. VerdĂ€chtige Gegner, die entsprechenden Informationen selbst veröffentlicht zu haben, beschĂ€dige diese und spioniere sie aus. Anschließend legalisiere wovon nun alle wissen, aber nichts dagegen unternehmen. Argumentiere, dass es ja alle auch wollen, weil sie nichts dagegen unternehmen. Falls Verfassungsklagen drohen, sorge dafĂŒr dass ihre Erhebung ebenso verschleppt wird wie das Verfahren. Wenn alle Fakten geschaffen sind, argumentiere mit deren Unumkehrbarkeit. Dann fang von vorne an.

Weitere Varianten sind beliebig aufzÀhlbar.

Asef, „der Afghane“: Verleumdet, ohne öffentliche Verteidigung und bald zu Tode betreut

Fall Asef N.: Die staatliche, kommerzielle und rassistische LĂŒgenkampagne gegen den von Abschiebung bedrohten BerufsschĂŒler in NĂŒrnberg, (Kodewort: „der Afghane“), fĂŒr den sich bei seiner drohenden Abschiebung spontan Hunderte MitschĂŒler gegen die Polizei einsetzten, wird immer ekelhafter. WĂ€hrend offenkundig bezahlte und / oder gezielt operierende Trolle zynisch und abstoßend Twitter fluten (Beispiele: 1, 2, 3, 4), ĂŒbt sich die Boulevardpresse mit gelernt sadistischer Freude am VerfĂ€lschen, LĂŒgen, Weglassen und Falschdarstellen.

Die Vorzeigeniete dabei: Asefs „Betreuerin“ Dagmar Gerhard, „Mimikri e.V.“. Nach einem weiteren Verkehrsunfall von Interview können Anna GĂŒnther und Olaf Przybilla in der „SĂŒddeutschen“ zufrieden vermelden:

„Am Tag nach dem Abschiebeversuch ist am Donnerstag aus einem medialen Helden, fĂŒr den sich MitschĂŒler eingesetzt haben, ein potenzieller AttentĂ€ter geworden.“

Categorized as: AktuellesKommentarRecht, Justiz