US-Verteidigungsminister trifft Militärstäbe in China, Südkorea und Japan

Asienreise des Pentagon-Chefs nach China, SĂĽdkorea und Japan – Besichtigung einer chinesischen nuklearen Anlage In der kommenden Woche wird US-Verteidigungsminister Robert Gates nach China fliegen. Nach Angaben westlicher Militärkreise wird Gates mit dem Präsidenten Chinas, Hu Jintao Gespräche fĂĽhren, kurz bevor seinerseits Jintao zu einem Staatsbesuch nach Washington aufbrechen wird.

Signale des Friedens aus Korea, Japan und China: Kriegstreiber unter Druck

Nordkorea bietet SĂĽdkorea Gespräche ohne Vorbedingungen an. Auch werden eine „Verbessung des Volkslebens“ und „freie Reisen und Austausch aller Klassen und Schichten“ in Aussicht gestellt. Die USA revanchieren sich auf ihre Weise: mit einem neuen Militärmanöver, welches sich ausdrĂĽcklich auch gegen China richtet, sowie dem Versuch einen Militärpakt zwischen SĂĽdkorea und Japan zu konstruieren. Doch die Regierung Japans befĂĽrwortet direkte Gespräche mit dem Norden Koreas und deutet eine Teilnahme an den von China vorgeschlagenen Sechs-Parteien-Gesprächen an, welche die Obama-Clinton-Regierung in Washington immer noch ablehnt. Vor wenigen Tagen machte die Diplomatie des lange Zeit vor der Weltöffentlichkeit verschlossenen Nordkorea einen groĂźen Sprung nach vorn. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA (1) zitierte heute einen Aufruf des „Komitees fĂĽr eine friedliche Wiedervereinigung Koreas“, welches direkte Gespräche zwischen Norden und SĂĽden vorschlug – ohne Vorbedingungen: „Wir schlagen formell baldige Gespräche ohne Vorbedingungen zwischen den Behörden des Nordens und SĂĽdens vor.“ Der Berichterstattung ĂĽber den Vorschlag des Vereinigungskomitees folgten auf KCNA eine ganze Reihe weiterer Erklärungen, die eine erstaunliche diplomatische Offensive Pyongyang dokumentieren: offensichtlich versucht Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea) tatsächlich die innerkoreanischen Beziehungen und Kontakte wieder zu beleben.

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WikiLeaks: grösstes Waschen schmutziger Wäsche seit Gründung der Republik Kenia

Der Regierung in Nairobi sitzt die pure Angst vor dem ordinären unwissenden, durch die WikiLeaks-Cable in Raserei geratenden Pöbel im Nacken, der eigene Kandidaten zum Wahljahr 2012 aufstellen könnte – Direktor fĂĽr Information fordert deshalb Maulkörbe fĂĽr die Presse. Anlass fĂĽr die Beschränkung bieten einige wenige, geschwärzte WikiLeaks-US-Botschafterdepeschen mit hochbrisanten Inhalten wie Menschenhandel. Kenias Polizeichefs spielen vorsichtshalber fĂĽrs naive Fussvolk wegen des Drogenhandels „Bäumchen, wechsle dich“ und tauschen ganz einfach nur ihren Platz in den Provinzen aus, auf das ab jetzt sich alles zum „scheinbar“ Besseren wenden wird. Der Direktor fĂĽr Information in Kenia, Bernhard Momanyi, äusserte sich am 4.Januar 2011 mit einem eigenen Beitrag in der kenianischen Zeitung Capital News zu den Veröffentlichungen der diplomatischen Depeschen durch WikiLeaks und gab seine Ansichten zu den daraus resultierenden Auswirkungen im Land zum Besten.

„Vereinigte Staaten von Europa“: Ă–zdemir gefährdet BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen

Aus den Kreisen der neokonservativen Geostrategen und Transatlantiker hat sich ein weiterer Lobbyist geoutet: Cem Ă–zdemir. In einem Interview mit der „Welt“ stellt Ă–zedmir (Mitglied der AtlantikbrĂĽcke und nebenberuflich einer der zwei Bundesvorsitzenden von BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen) die Souveränität der Republik, ihre Verfassung, die Grundrechte, ja die gesamte Existenz Deutschlands in Frage, welches er als abbruchreif fĂĽr das schöne neue Hochhaus „Europa“ ansieht.

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