Zum „kalten Putsch gegen das Grundgesetz“ durch ESM und Fiskalpakt-Gesetze strategische HintergrĂŒnde, Chronologie, Analyse und Prognose. Berlin, Karlsruhe: Gestern lieĂ das Bundesverfassungsgericht nicht nur an die Ăffentlichkeit dringen, daĂ der amtierende PrĂ€sident Joachim Gauck bereit war, am 29. Juni nach dem Abnicken von ESM und Fiskalpakt in Bundestag und Bundesrat durch eine sofortige Unterschrift eine umgehende PrĂŒfung der Gesetze durch das Bundesverfassungsgerichts bewusst zu sabotieren und eine „Verfassungskrise“ herauf zu beschwören. Die Verfassungsrichter zeigten sich auĂerdem „entsetzt“, so die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, ĂŒber die Kanzlerin Angela Merkel, die der britische „New Statesman“ vor wenigen Tagen noch als „den gefĂ€hrlichsten deutschen FĂŒhrer seit Hitler“ bezeichnet hatte und die offenbar versucht hatte, Gauck zu dessen geplanten Vorhaben „zu bewegen“, nĂ€mlich „die Gesetze sogleich auszufertigen und dadurch Rechtsschutz zu verhindern“. In einer detailreichen Chronik von „Denkland“ ist umschrieben, wann das Bundesverfassungsgericht, in einem historisch einmaligen Vorgang, öffentlich und unleugbar die Notbremse gegen einen gezielten, organisierten Staatsstreich von PrĂ€sident, Kanzleramt, Parlament und LĂ€nderkammer zog; nĂ€mlich nachdem sich 5 der 6 Bundestagsparteien, CDU, CSU, SPD, FDP und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen gegen Mittag auf ein gemeinsames Vorgehen am 29. Juni geeinigt hatten und im Staatsfernsehen morgens der bekannte Zynismus-Hochleistungssportler Volker Kauder, nebenberuflich auch noch „FĂŒhrer“ der…