100 Milliarden Euro anderer Staaten fĂŒr die Banken, 100 Milliarden Euro neue Schulden fĂŒr Spanien

Morgen wird im Augiasstall der Postmoderne, im grĂ¶ĂŸten Sauhaufen Deutschlands und Europas, im Bundestag, der PlĂŒnderungsfeldzug des Kapitalismus gegen die Demokratien und ihre BĂŒrger auf dem Kontinent Europa fortgesetzt werden. Aus dem Staatsguthaben maßgeblich der Demokratien Deutschland, Niederlande und Finnland werden 100 Milliarden Euro genommen. Dann werden sie Banken in den Rachen geworfen. Und dann wird dafĂŒr auch noch der Staat Spanien in Haftung genommen, ĂŒber die volle Summe.

Dohnanyi fordert Gauck zur Unterschrift unter ESM trotz Verfassungsgericht auf

Klaus von Dohnanyi hat in einem Artikel fĂŒr das „Handelsblatt“ allen Ernstes seinen Vereinskollegen aus „AtlantikbrĂŒcke e.V.“ Joachim Gauck – derzeit BundesprĂ€sident – dazu aufgefordert, die AusfĂŒhrungsgesetze von ESM und Fiskalpakt auch dann zu unterschreiben, wenn das Bundesverfassungsgericht die EilantrĂ€ge auf Einstweilige Anordnung gegen diese Gesetze noch nicht entschieden hat.

Spieler Paul Kirchhof („Die MĂ€rkte“) entdeckt das Spielfeld

Zweiundzwanzig Jahre nach der Unterschrift der westdeutschen Regierung von Helmut Kohl und seinem designierten Nachfolger Wolfgang SchĂ€uble unter die Abmachung zur „EuropĂ€ischen WĂ€hrungsunion“ (EWU) entdeckt Angela Merkels ehemaliger designierter Finanzminister Paul Kirchhof, auf welchem Spielfeld das damals eigentlich geschah. Im fĂ€llt ĂŒberhaupt manches auf.

Jetzt schon.