Taktik des Terrorkrieges: Wahrnehmungs-Management, Verwirrung, gelenkte Querfront

In einer in 2015 begonnenen Artikelserie hat Radio Utopie bereits Logik, Lehre, Dynamik, Paradoxon und Strategie des mittlerweile fast sechzehn Jahre andauernden weltweiten Terrorkrieges beleuchtet. Neben den weiteren, noch nicht dargelegten Parametern Dialektik, Mythen und Dogma, verbleiben die Taktiken des Terrorkrieges. Aufgrund des Umfangs dieses Parameters sollen diesbezĂĽglich Taktiken einzeln ins Scheinwerferlicht gestellt werden.

Folgende Beispiele sind entnommen der Dokumentation „Hypernormalisation“ des britischen Journalisten, Regisseurs und Genies Adam Curtis aus dem Jahre 2016, welche untenstehend eingebettet ist.

Eine absehbare Eskalation

Die Verlegung des Stützpunktes der deutschen Luftwaffe im Syrien- und Irak-Krieg vom türkischen Incirlik nach Jordanien hat Radio Utopie bereits vor einem Jahr prognostiziert. Diese Militärbewegung ist im Zusammenhang zu sehen mit der von Jordanien aus laufenden U.S.-Intervention im Syrien-Krieg, sowie mit einem transkontinentalen Datentauschring von deutscher Polizei bis zu in Jordanien basierten U.S.-Todesschwadronen.

Manchester-Attentat: Geheimdienstlicher Komplex krallt sich an seine Kriegslogik

Nach dem heimtĂĽckischen, faschistischen Attentat auf Besucherinnen und Besucher eines Konzerts in Manchester am 22. Mai, wird die Ă–ffentlichkeit ĂĽber „Medien“, die explizit im Vereinigten Königreich schon in der Vorkriegszeit von Spionen „ĂĽberrannt“ und infiltriert wurden, mit Behauptungen aus dem geheimdienstlichen Komplex ĂĽberschĂĽttet. Diese werden selbst von wohlmeinenden Pazifisten unreflektiert ĂĽbernommen und geschluckt, entsprechend der Logik des Terrorkrieges. Gleichzeitig wird, entsprechend der Dynamik des Terrorkrieges, das Manchester-Attentat als Beispiel von KriegfĂĽhrung im Hinterland Krieg fĂĽhrender Staaten fĂĽr noch mehr Repression gegen die Bevölkerung und noch mehr KriegfĂĽhrung im Ă„uĂźeren benutzt. Extreme Heuchelei sondert dabei  – erwartungsgemäß – auch die „Labour“-Partei und deren FĂĽhrer Jeremy Corbyn ab.

Stellt Euch vor - wir benutzen Cookies.