Dijsselbloem: Die Euro-Latten fallen vom Zaun

Der Vorsitzender der „Euro-Gruppe“ meint, die im Finanzsystem „Euro“ verschuldeten „sĂŒdlĂ€ndischen“ Staaten hĂ€tten ihr „ganzes Geld fĂŒr Schnaps und Frauen“ ausgegeben. Der Berufszyniker Dijsselbloem spricht dabei genau die „breite Mehrheit“ in Deutschland an, die keine Ahnung hat wie das WĂ€hrungssystem funktioniert mit dem sie selbst immer weniger und Wenige immer mehr zu „Euro“ kommen.

Wer „Europa“ sagt, muss sagen was er damit meint

Ein zwei Jahrtausende nach dem Römischen Imperium und zwei Jahrhunderte nach dem Ende vom „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ unter einer zentralen Macht (wieder-) „vereinigtes“ Europa ist ein Jahrhunderte altes imperialistisches, sogar faschistisches Konzept.

Wer heute „Europa“ sagt, muss sagen was er damit meint. Europa jedenfalls ist es nicht.

Wie 2014 prognostiziert: Barzani proklamiert unabhĂ€ngiges irakisches Kurdistan und „Auflösung“ des Irak

GestĂŒtzt von deutschen Truppen, deren „militĂ€risches Verbindungselement“ bereits ohne Beschluss des abwesenden Bundestages im August 2014 entsendet worden war, sowie in enger Kooperation mit Tayyip Erdogan, tĂŒrkischem MilitĂ€r und Geheimdienst, fordert der PrĂ€sident der Regionalregierung des irakischen Kurdistan, Masud Barzani, in einem am 5. MĂ€rz mit der italienischen Zeitung „La Stampa“ veröffentlichten Interview die UnabhĂ€ngigkeit des von ihm regierten irakischen Teilgebietes ein. Die Eroberung von Mosul (wir berichteten, 1, 2) markiere „wahrscheinlich den Beginn der Auflösung des Irak“, so das Barzani-nahe Portal „Rudaw“ in einem Bericht.

Die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr Frankreich in Frankreich: Emmanuel Macron

Nicht die erste Runde der französischen PrĂ€sidentschaftswahlen am 23. April 2017, sondern die Stichwahl zwischen den beiden vorne liegenden Kandidaten am 7. Mai wird den nĂ€chsten PrĂ€sidenten des seit den Attentaten in Paris unter Ausnahmezustand liegenden Frankreich bestimmen. Da sich voraussichtlich gegen die Front National und deren Kandidatin Marine Le Pen alle anderen politischen Parteien verbĂŒnden und den (vermutlich zweitplatzierten) anderen Kandidaten unterstĂŒtzen werden, ist ergo die entscheidende Frage, wer bei der ersten Runde neben Le Pen in die Stichwahl einzieht.

Derzeit versuchen Frankreichs „Eliten“, wie sie sich auch dort nennen, zusammen mit ihren entsprechenden BrĂŒdern und Schwestern in den transatlantischen / paneuropĂ€ischen Gilden, ihren Kandidaten Emmanuel Macron in den Elysee-Palast zu bugsieren. Dazu muss dieser in der ersten Runde der PrĂ€sidentschaftswahlen mindestens Zweiter werden, um also in die Stichwahl zu gelangen. Entsprechend wird seit einiger Zeit versucht, Macrons schĂ€rfsten Rivalen aus dem Weg zu bekommen: den in einer Urwahl im November 2011 ĂŒberraschend zum PrĂ€sidentschaftskandidaten der „Republikaner“ gewĂ€hlten Francois Fillon.

Analyse: Warum die U.S. Nomenklatura jetzt mit Israels Besatzung von PalÀstina bricht

In einer Rede beim bundesweiten Kongress von J Street fordert Bernie Sanders ein Ende der 50 Jahre andauernden Besatzung von PalĂ€stina. Der fĂŒr alle, die in den letzten 50 Jahren im „Westen“ demokratische Politik simuliert haben, Ă€ußerst beunruhigende Hintergrund ist die nackte Angst, es könnte im Imperium der Vereinigten Staaten von Amerika eine demokratische Partei entstehen.