Nicht die erste Runde der französischen PrĂ€sidentschaftswahlen am 23. April 2017, sondern die Stichwahl zwischen den beiden vorne liegenden Kandidaten am 7. Mai wird den nĂ€chsten PrĂ€sidenten des seit den Attentaten in Paris unter Ausnahmezustand liegenden Frankreich bestimmen. Da sich voraussichtlich gegen die Front National und deren Kandidatin Marine Le Pen alle anderen politischen Parteien verbĂŒnden und den (vermutlich zweitplatzierten) anderen Kandidaten unterstĂŒtzen werden, ist ergo die entscheidende Frage, wer bei der ersten Runde neben Le Pen in die Stichwahl einzieht.
Derzeit versuchen Frankreichs „Eliten“, wie sie sich auch dort nennen, zusammen mit ihren entsprechenden BrĂŒdern und Schwestern in den transatlantischen / paneuropĂ€ischen Gilden, ihren Kandidaten Emmanuel Macron in den Elysee-Palast zu bugsieren. Dazu muss dieser in der ersten Runde der PrĂ€sidentschaftswahlen mindestens Zweiter werden, um also in die Stichwahl zu gelangen. Entsprechend wird seit einiger Zeit versucht, Macrons schĂ€rfsten Rivalen aus dem Weg zu bekommen: den in einer Urwahl im November 2011 ĂŒberraschend zum PrĂ€sidentschaftskandidaten der „Republikaner“ gewĂ€hlten Francois Fillon.