Frieden als Menschenrecht

Laut den Notizen eines UNESCO-Beobachters ‚sagte der Delegierte der Vereinigten Staaten von Amerika, dass Frieden nicht in den Rang des Menschenrechts erhoben werden sollte, weil es sonst sehr schwer sein würde, einen Krieg zu beginnen.’ Der Beobachter war so überrascht, dass er den Delegierten der Vereinigten Staaten von Amerika bat, seine Bemerkung zu wiederholen. „Ja,“ sagte dieser, „Frieden sollte nicht in den Rang des Menschenrechts erhoben werden, weil es sonst sehr schwer sein wird, einen Krieg zu beginnen.’“

Hassartikel in Massenmedien: Aufrufe zur Treibjagd auf Gewerkschaft G.D.L. und ihren Vorsitzenden Weselsky

Das Verhalten der Deutschen voller Unverständnis und persönlicher egoistischer Wut im aktuellen Bahnstreik ist das gleiche gesellschaftliche Muster, welches Hitler letztendlich an die Macht brachte. Es unterstützt die Aushebelung des Streikrechts. Im Gegensatz zu anderen Ländern der Europäischen Union zeigen sich andere deutsche Gewerkschaften nicht bereit, die Gewerkschaft der Lokomotivführer zu unterstützen.

Brief zum jüdischen Neuen Jahr

Wir – Israel – sind eine „als ob“-Demokratie und ein „als ob“-Rechtsstaat und unterdrücken die Palästinenser seit Jahrzehnten, „als ob“ es rechtschaffende Gerichtsverfahren gäbe. Aber, eine Mehrheit der israelischen Knesset bemüht sich unablässig, das rechtschaffende oberste Gericht abzuschaffen. Damit schafft man grünes Licht für eine schreckliche Korruption, die oft Staatspräsidenten, Minister, Polizei-Offiziere und viele andere Oligarchen vor dem Gefängnis schonen. Inzwischen stimmt meine Behauptung, dass Israel drei Sorten von Ministern zählt: diejenigen, die nach Jahren Gefängnisaufenthalt befreit wurden, diejenigen, einschließlich des ehemaligen Staatspräsidenten und eines Ministerpräsidenten, der durch eine Korruptionsaffäre zu jahrelanger Gefängnisstrafe verurteilt wurde, diejenigen, die noch ins Gefängnis kommen werden – beispielsweise der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert.

Brief an meine Freunde in Israel und Palästina

Sprecht mit den tapferen Veteranen der Organisation „Das Schweigen brechen“, die versuchen die Öffentlichkeit über die Wahrheit der Besatzung zu informieren. Unternehmt eine Fahrt mit dem Friedens-Bus, der Jerusalem wöchentlich für einen Besuch im Gazastreifen verlässt und die trauernden Familien israelischer und palästinensischer Opfer dieses Krieges besucht. Schließt Euch den Mitgliedern von B’tselen oder Ta’ayush an, trauert mit den hinterbliebenen Vätern und Müttern der „Parents Circle”-Familien, die ihre Kinder in diesem Konflikt verloren haben, aber sich weigern, verfeindet zu sein. Helft dem „Israeli Comittee against House Demolitions“, die sich gegen die rechtswidrigen Annektionen und die Zerstörung von Lebensgrundlagen in der Westbank engagieren. Lauscht der wundervollen Musik Daniel Barenboims „West-Eastern Divan Orchestra“ oder schaut Euch eine Veranstaltung der israelisch-palästinensischen Theatergruppe „Combatants for Peace“ an.

Muhammad, wo bist du?

Der emeritierte Professor Hillel Weiss, der immer noch an der Bar-Ilan-Universität Vorlesungen hält, veröffentlichte auf Facebook einen Aufruf zum Völkermord an den Palästinensern. „Da sie kein Volk sind, würde das keinen Völkermord darstellen“, behauptet er, „sondern nur die Ausrottung von Gesindel.“ Er gab den Palästinensern den Rat, Eretz Israel (das Land bis zum Jordan) sofort zu verlassen, bevor der unvermeidliche Völkermord stattfinden würde.

Tarifkonflikt Deutsche Bahn: Grundrechte sind nicht teilbar!

Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes besagt: Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Selbst die DB stellte am 20. August 2014 fest, dass 51 Prozent der 37 000 Beschäftigten ihres Zugpersonals in der GDL organisiert sind. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig.