John Pilger ĂŒber die „Propagandisten des EuropĂ€ischen Ideals“: „Eine unertrĂ€gliche Klasse von Patriziern“

Einer der renommiertesten und Ă€ltesten aktiven Journalisten auf dem Planeten, John Pilger, Ă€ußert sich zur Volksabstimmung im Vereinigten Königreich und dessen „Brexit“, dem Ausstieg aus dem Staatenbund „EuropĂ€ische Union“.

Es ist eine epische Abrechnung.

Ausstieg von Großbritannien aus „Europa“: Die Verlierer zeigen ihre hĂ€ssliche Fratze

Wieder einmal kalt erwischt von ihrem schlimmsten Feind, der Demokratie und einer Volksabstimmung, versuchen sich Kader und Fussvolk der nicht mehr ganz so großen totalitĂ€ren Ideologie unserer Zeit, dem PaneuropĂ€ismus, in die ĂŒblichen leeren Drohungen auf ihrem Niveau zu flĂŒchten. Zielobjekt diesmal: Großbritannien.

„Anti-Terror-Paket“ heute im Bundestag: Placebo mit gefĂ€hrlichen Nebenwirkungen

Zitat von padeluun, Digitalcourage-Vorstand:
„Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck an einem Überwachungspaket statt an wirksamen Anti-Terror-Gesetzen. Handwerklich gute Gesetzgebung braucht Zeit und Weitblick. Das geplante Anti-Terror-Paket dagegen ist ein Schnellschuss, den ich lieber „Gesetzesterror“ statt „Anti-Terror-Gesetz“ nennen wĂŒrde“, sagt padeluun von Digitalcourage.

Freut Euch, die Briten haben gesiegt!

Das Volk im Vereinigten Königreich hat enschieden, dass dieses den Staatenbund „EuropĂ€ische Union“ zu verlassen hat. Das reprĂ€sentiert einen Zeitenwandel seit dem letzten Zusammenbruch eines Imperiums, der Sowjetunion und der kurz danach erklĂ€rtermaßen als Auffangbecken 1992 gegrĂŒndeten „EuropĂ€ischen Union“. Zudem reprĂ€sentiert – und bewirkt – die Volksabstimmung der Briten einen epischen Sieg der Demokratie. DarĂŒber sollten sich alle freuen, die trotz der zurĂŒckliegenden schrecklichen Jahre an dieser immer noch ein Interesse und sie gegen alle „Parteien“ verteidigt haben.

Vergesst den „Brexit“. Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen ihren Klon ĂŒber den Kontinent Europa.

Es wird keinen Ausstieg des Vereinigten Königreiches aus der „EuropĂ€ischen Union“ geben, schon gar nicht durch eine Volksabstimmung. Ein Kommentar. Das Attentat auf die Labour Abgeordnete Jo Cox hat die Umfragewerte bezĂŒglich eines Austritts Großbritanniens aus der 1992 geschaffenen „EuropĂ€ischen Union“ laut „Daily Mail“ um drei Prozent sinken lassen. Ein deutschsprachiger Bericht der Nachrichtenagentur afp wird da noch deutlicher: hatten die BefĂŒrworter eines Austritts noch „mit bis zu sechs Punkten in FĂŒhrung gelegen“, erreichten diese nach dem Attentat nur noch 42 Prozent, wĂ€hrend die Gegner eines Austritts nun bei 45 Prozent liegen. Denkt man jetzt ein einziges Mal ĂŒber die Logik des Terrorkrieges und seine Dynamik des Schreckens nach, ist diese Entwicklung leicht durchschaubar und war zu erwarten. Aber wer denkt heutzutage noch? Und das laut?