Stuttgart 21: Bohrkopf bedroht Stuttgarts Untergrund

Stuttgart: Heute Abend / Nacht soll der gigantische Schild der Bohrmaschine fĂŒr den Bau des Fildertunnels von Stuttgart 21 vom Stuttgarter Hafen zum vorgesehenen Einsatzort im Fasanenhof transportiert werden. Die ParkschĂŒtzer werden den Transport kritisch begleiten, u. a. mit drei als Versammlung angemeldeten Infopunkten (siehe hierzu Google maps).

Planfeststellung 1.3 (Filder) fĂŒr Stuttgart 21: Drei Organisationen erheben Einwendungen

Drei Organisationen in Stuttgart-Vaihingen mit fundiertem fachlichem Know-how haben angekĂŒndigt, dass sie Einwendungen gegen die ausliegenden PlĂ€ne der Deutschen Bahn fĂŒr den Planfeststellungsabschnitt 1.3 (Filder) von Stuttgart 21 erheben werden: das „BĂŒndnis Filderbahnhof“, die „Vaihinger fĂŒr den Kopfbahnhof“ und „Vaihingen Ökologisch Sozial“.

Juso-Bundeskongress: Bin Europa lÀdt ein

Auch die Jugendorganisation der „Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ hat offensichtlich nur noch ein PrimĂ€rziel: nicht nur die eigene souverĂ€ne Demokratie und Verfassung endlich loszuwerden, sondern auch jede andere im Einflussgebiet des Euro-Kapitalismus. Aus einer Vielzahl von AntrĂ€gen auf dem Bundeskongress der „JungsozialistInnen“ – ausgerechnet in NĂŒrnberg – schwitzen paneuropĂ€ischer Imperialismus und Verachtung gegenĂŒber unserer Demokratie, dem Grundgesetz und den „Nationalstaaten“ auf dem Kontinent. In geradezu großvĂ€terlicher kognitiver Dissonanz wird die eigene jahrelange Kollaboration bei der immateriellen und materiellen Enteignung und Zersetzung der europĂ€ischen Demokratien und Staatsvölker durch das Kapital, Seit an Seit mit den Organen der „EuropĂ€ischen Union“, ignoriert; im Gegenteil: jetzt, wo man durch die – von der gesamten etablierten Contralinken und Contrasozialdemokratie in allen Mitgliedstaaten der „EuropĂ€ischen Union“ gestĂŒtzte – Sakrosanz des verantwortlichen kapitalistischen Finanzsystems dafĂŒr gesorgt hat, dass Banken und Konsortien den Menschen ungehemmt auf der Kehle stehen und alle Privilegierten und Kapitalisten ihre charakterliche Verkommenheit an den ohne Schutzmacht verbliebenen SchwĂ€cheren ausleben können, versuchen die „JungsozialistInnen“ ihren eigenen Verrat und erwiesene Nutzlosigkeit als Argument dafĂŒr benutzen, den heimtĂŒckisch durch den Dolch der Contralinken und Contrasozialdemokratie verwundeten Demokratien in Europa den Todesstoß zu versetzen, bevor diese sich durch demokratische Wahlen wieder berappeln und gegen diesen maßgeblich aus Deutschland heraus gestarteten finanziellen Blitzkrieg zurĂŒckschlagen können.

Ein an SchĂ€ndlichkeit und surreale BrĂ€sigkeit nur durch die Mutterpartei S.P.D. und deren Überpartei „Party of European Socialists“ ĂŒbertroffener Verrat, wenn man die „EuropĂ€ische Linke“ einmal beiseite lĂ€sst.