Deutschland in den Iran-Krieg? Gauland kriecht voran

"A.f.D."-Vorsitzender folgt Trump-Regierung und noch amtierendem britischen Außenminister: Bundeswehr-Flotte soll in den Persischen Golf, zum "Tanker-Schutz".

Der "A.f.D."-Vorsitzender Alexander Gauland hat die Entsendung von Bundeswehr-Marinestreitkräften in den Persischen Golf als "sehr vernünftig" bezeichnet. Damit folgt Gauland der von der U.S.-Regierung erhobenen Forderung nach einer "globalen Koalition" gegen den Iran, der sich vor kurzem der mutmaßlich noch ein paar Stunden amtierende britische Außenminister Jeremy Hunt anschloss, nachdem die iranische Regierung durch die Kaperung eines britischen Tankers eine entsprechende Schützenhilfe geleistet hatte.

Gaulands Ja zur Entsendung deutscher Streitkräfte vor den Iran lancierte das "ZDF" und der "Deutschlandfunk" irgendwo unauffällig in der Mitte ihrer publizistisch-bellizistischen Testläufe. Dass "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" auch noch einem Hinterbänkler der "C.D.U.", Jürgen Hardt (nie gehört), entsprechendes aus der Nase ziehen konnten - geschenkt.

Sicher ist allerdings, dass sich die "C.D.U." genau ansehen wird, wie laut jetzt das Nein gegen diesen weiteren Krieg im achtzehnjährigen Terrorkrieg in Deutschland ausfallen wird und darauf achten, dass es gegen die bereits seit 2014 existierende internationale Kriegskoalition auch weiterhin genauso wenig eine Opposition gibt wie gegen die Große Kriegkoalition an der Regierung (die Simulation "S.P.D." ist sowieso ohne Bedeutung).

Gerade für die kommenden Landtagswahlen im September und die Verlängerung des Mandats für die internationale Kriegskoalition Ende Oktober im Bundesrat ist das wichtig. Die "C.D.U." will nicht als einzige Kriegspartei und damit als sicherer Verlierer darstehen. Es müssen Willige her!

Gauland (zum Dutzendsten Male: er ist ein "C.D.U."-Uboot) jedenfalls beweist hier, wem er dient. Soll er ruhig in den Krieg ziehen - also raus aus Deutschland, und zwar schnell!

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25.06.2019 Deutschland zieht nicht, es kriecht in den nächsten Angriffskrieg