Vor Volksabstimmung: Konzerne und Stiftungen beginnen Propaganda-Kampagne für Beseitigung der Verfassungsordnung

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Wie heute Denkland ausführlich berichtet, haben elf einflussreiche und mit viel Kapital ausgestattete Stiftungen, darunter die mehrerer internationaler Konzerne, einen öffentlichen Propaganda-Feldzug im Zuge der heraufziehenden Volksabstimmung begonnen. Das trifft uns völlig unvorbereitet. (22.August, BULLETIN 6: Die Volksabstimmung rückt näher – Eure Antwort im Jahre 2032)

Die nun anstehende Volksabstimmung hatte ich am 31. März in Karlsruhe auf einer Demonstration vom Aktionsbündnis Direkte Demokratie vorausgesagt.

Ziel des vom internationalen Banken-Kartell, den Geldmärkten, allen derzeitigen Bundestagsparteien, sowie der Piratenpartei und dem größten Teil der Presse fanatisch und gehorsam getragenen Putschversuchs gegen die zweite gemeinsame Republik auf deutschem Boden ist der Sturz des Grundgesetzes, die Installation einer "gemeinsamen Verfassung" über eine unklare Anzahl noch existierender und vorher zu beseitigender Demokratien in Europa. Zweck ist ausdrücklich die Autorisierung der Herrschaft nie gewählter oder demokratisch legitimierter Einzelpersonen und internationalen Organisationen, wie dem Gouverneursrat und Direktorium der vorgesehenen internationalen ESM-Organisation, über die Menschen in den bis dato souveränen Unterzeichnerstaaten, die aufhören würden als solche zu existieren.

Der Plan das Grundgesetz durch eine Volksabstimmung zu kippen (hier mehr) wurde seit letztem Sommer nach einem notwendig gewordenen Strategiewechsel der innerstaatlichen und internationalen Nomenklatura vorangetrieben. Neben einer ganzen Reihe von Funktionären und Prominenten äußerten sich u.a. zwei Karlsruher Verfassungsrichter zustimmend, Andreas Vosskuhle und Peter Michael Huber. Dass es den Beteiligten um einen Erhalt des Staatenbundes "Europäische Union" geht, ist eine Lüge. Bereits am 4. September 2011 schrieb der "Spiegel", dass seinen Informationen zufolge Kanzlerin Merkel bereit sei, "die Idee von der einen EU aller 27 Mitgliedsländer hinter sich zu lassen, um die Euro-Zone zu stärken." Merkels Vorgänger Gerhard Schröder stimmte ausdrücklich zu. (DER VERFALL DER “EUROPÄISCHEN UNION” (I) : Aufprall am Grundgesetz und radikaler Strategiewechsel).

Da die Verfassung der heutigen Berliner Republik einmal geschaffen wurde, um im Gegensatz zur Weimarer Verfassung einen erneuten Putsch von oben zu verhindern, können die Beteiligten ihr erklärtes Ziel - die Verfassungsordnung zu beseitigen - nur nur über einen bewaffneten Umsturz, wie z.B. einen Militärputsch, oder durch eine erklärte Zustimmung des Deutschen Volkes zur Auflösung der eigenen Republik erreichen.

Der nun begonnene teure Propagandafeldzug legt den Schluss nahe, dass die Beteiligten des laufenden Umsturzversuchs vom Bundesverfassungsgericht bereits über dessen Urteil zu den Begleitgesetzen von ESM und Fiskalpakt informiert worden sind und dass die Fünfzehner-Bande Rahmenbedingungen für eine Volksabstimmung zwecks Beseitigung der Verfassungsordnung benennen wird. Das Urteil wird offiziell am 12. September verkündet.

Die Namen der Stiftungen, die die Propaganda-Kampagne "Ich will Europa" finanzieren, lauten wie folgt:

Allianz Kulturstiftung
Bertelsmann Stiftung
BMW Stiftung Herbert Quandt
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Körber-Stiftung
Robert Bosch Stiftung
Schering Stiftung
Schwarzkopf-Stiftung “Junges Europa”
Stiftung Genshagen
Stiftung Mercator
Stiftung Zukunft Berlin

Des Weiteren stützen eingekaufte Prominente und Funktionäre die Kampagne, u.a. Telekom-Vorstandsvorsitzender Rene Obermann, ex-Kanzler Helmut Schmidt, Ex-EU-Kommissar Günter Verheugen und DJ Paul van Dyk.

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