DIE TRANSNATIONALE AGENDA „CYBER-SECURITY“: Science Fiction Romane und Schnapsideen
Seit Jahren versucht die Berliner Bundesregierung die Kontrolle ĂŒber die Informationstechnischen Systeme und Produktionsmittel der Deutschen zu erlangen, sowie ĂŒber deren Zugang zu Weltbibliothek und Weltinformationsnetz. Als vorlĂ€ufigen Höhepunkt der Kampagne verlangte nun gestern der Vorsitzende des „Bundes der Kriminalbeamten“ (BDK), Klaus Jansen, eine Vollmacht des Kanzleramtes zur kompletten Ausschaltung des Internets in der Berliner Republik. Ebenso forderte der Vertreter der Kriminalpolizei einen staatlichen Zugriff auf alle informationstechnischen Systeme der BundesbĂŒrger – um diese zu „beschĂŒtzen“.
In BrĂŒssel versucht derweil die Kommissarin Neelie Kroes, zustĂ€ndig fĂŒr die „Digitale Agenda“ der neuen kapitalistischen Sowjetunion „EuropĂ€ische Union“, die Kontrolle des Internets durch die BrĂŒsseler RĂ€te und ihre Kommission voran zu treiben. Das hat sie weltweit mit den anderen Staatsregierungen privilegierter Wirtschafts- und WĂ€hrungszonen gemeinsam, die wiederum mit dem Acta-Abkommen versuchen kollektiv die Forderungen transnationaler Industrien, Interessengruppen und Kapitalgesellschaften umzusetzen und verzweifelt bemĂŒht sind, die informelle, geistige, moralische, kulturelle, politische, wirtschaftliche und letztlich finanzielle Kontrolle ĂŒber die Bevölkerungen aufrecht zu erhalten.
Ausgangspunkt dieses gröĂten weltweiten Kulturkampfes zwischen Bevölkerung und Obrigkeit seit Erfindung des Buchdrucks vor 600 Jahren, ist eine Agenda fĂŒr „Cyber-Security“ der seit dem 19.Jahrhundert existierenden „Internationalen Fernmeldeunion“. Diese wurde zusammen mit der Industrie im Jahre 2007 gestartet und schuf 2009 im Zuge der sogenannten „Föderalismusreform II“ in Deutschland mit dem Verfassungszusatz 91c die Grundlage fĂŒr eine Digitale Diktatur.
Auftakt
Zur Zeit spielt sich im Gerichtshof der Ăffentlichen Meinung eine kleine Sommerposse ab. Im bereits seit vielen Jahren laufenden Verfahren gegen Freiheit, BĂŒrgerrechte und Verfassung treten in diesen Tagen immer neue Zeugen der Anklage auf, verhaspeln sich, korrigieren ihre Aussagen und verziehen sich dann wieder kleinlaut Richtung Zuschauerbank. Die AnklĂ€ger wider Freiheit und Verfassung, schon ganz rot im Gesicht, nutzen zwar den ĂŒblichen Drei Monate-Urlaub desÂ ĂŒberfleiĂigen Parlamentes dazu, immer wieder neue Beweise zu benennen. Doch werden diese stets widerlegt.
Derweil bleiben die wahren Interessen der AnklÀger und ihre transnationalen HintermÀnner im Schatten. Noch.
Kapitel I: Schlecht gerĂŒstet
Die neue Verfahrensrunde begann am 2.Juli. Jörg Ziercke, PrĂ€sident des Bundeskriminalamtes (BKA) und sein vorgesetzter Bundesinnenminister Thomas de MaiziĂšre (CDU), gaben sich eine Pressekonferenz und der Presse eine „Vorstellung des bundesweiten Lagebildes“. Man fĂŒhle sich – so die kleinen BrĂŒder des MilitĂ€rs – irgendwie „schlecht gerĂŒstet“ in den Innenbehörden. Man wolle jetzt endlich die Vorratsdatenspeicherung zurĂŒck haben. (1)
Wegen dem Drogenhandel. Wegen der Mafia. Wegen den Rockerbanden. Wegen dem Anlagebetrug. Wegen der ONK (Organisierte Nichtstaatliche KriminalitÀt).
„Beim Internet brauchen wir dringend eine verfassungskonforme Regelung zur Vorratsdatenspeicherung“
so Minister des Inneren de Maiziere. Dabei hatte ihm das Bundesverfassungsgericht am 3.MĂ€rz schon bescheinigt, dass die âVorratsdatenspeicherungâ, die flĂ€chendeckende, anlasslose TelekommunikationsĂŒberwachung der gesamten Bevölkerung, vereinbar sei mit dem Grundgesetz. (DER MOLOCH (II): Direktive, Direktive ĂŒber alles? Das Urteil aus Karlsruhe)
Nur an dem ausfĂŒhrenden Gesetz dieses staatlichen Freifahrtscheins haperte es seit MĂ€rz. Irgendwie schien man in der FDP sich daran zu erinnern, warum Parteien von 14 auf 4 Prozent absaufen können und wollte nicht ganz so, wie als die Rotte Ilsebills im Innenministerium. Die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gisela Piltz, die seit der letzten Bundestagswahl nicht mehr gewagt hatte ihren CDU-Koalitionsherren ein einziges Mal zu widersprechen, vermeldete in Sachen TelekommunikationsĂŒberwachung ĂŒberraschend deutlich:
„Einfach einen neuen Aufguss des Gesetzes wird es in Deutschland nicht geben.“
So gingÂŽs also nicht.
Kapitel II: Beweise durch Praxis
Am 14.Juli versuchten Springer-Presse, Polizeibehörden, CDU und Innenministerium ĂŒber eine andere Flanke ein schnelles PaĂspiel. Statt der Vorratsdatenspeicherung ging es nun um die Internetsperren und das eigentlich auf Eis gelegte „Zugangserschwerungsgesetz„.
Der Hintergrund: Im Oktober 2009, nach erstaunlich zĂ€hen und seitens der CDU Ă€uĂerst widerwillig gefĂŒhrten Koalitionsverhandlungen (Spekulieren CDU und SPD-Spitze auf eine Fortsetzung der grossen Koalition?), hatten sich CDU und CSU schliesslich mit der FDP auf eine bizarre Abmachung verstĂ€ndigt. Man beschloss, das von SPD, CDU und CSU beschlossene „Zugangserschwerungsgesetz“ fĂŒr die Einrichtung von Internetsperren in Kraft zu lassen und anzuwenden – aber nicht ganz. Das nun von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gefĂŒhrte Bundesjustizministerium lieĂ mit einem ErlaĂ einen Teil des Gesetzes ausser Funktion. Unter der Devise „Löschen statt Sperren“ sollten schwerstkriminelle Inhalte („Kinderpornografie“) aus dem öffentlich zugĂ€nglichen World Wide Web des Internets entfernt werden, anstatt durch Internetsperren die Grundrechte der Bevölkerung insgesamt einzuschrĂ€nken.
Ein Jahr lang, so die Abmachung im Koalitionsvertrag, solle diese Praxis andauern. Dann sollten die zustĂ€ndigen Polizei- und Ermittlungsbehörden einen Bericht darĂŒber vorlegen, wie, wann, wo und wodurch sie die Löschung dieser Inhalte bewĂ€ltigt hatten.
Nun aber, ein sattes Vierteljahr vor Ende der BewÀhrungszeit, juckte es scheinbar das BKA, sich mit unterhaltsamen Statements vorzeitig bemerkbar zu machen. Die Mitspieler schwÀrmten aus.
Zuerst legte die „Welt“ (2) vor. Eine „interne BKA-Studie“ habe ergeben, so die Springer-Zeitung, dass die Polizeibehörde mit der vorgeschrieben Löschung von „Kinderpornografie im Internet“ im ersten Halbjahr 2010 nicht so recht voran gekommen sei. Der Polizeibehörde seien „die HĂ€nde gebunden, weil die Politik ihr wenig Handlungsspielraum“ lieĂe. Die Zeitung weiter:
„Kinderpornografische Webseiten bleiben trotz aller LöschungsbemĂŒhungen eine zu lange Zeit abrufbar“, heiĂt es in dem ResĂŒmee des BKA. 40 Prozent solcher Internetseiten können demnach nach einer Woche noch per Mausklick auf den Computer geladen werden“
Dadurch, so die „interne BKA-Studie“, komme es zu
„einer Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung„.
Der Vorsitzende des berĂŒchtigten parlamentarischen Innenausschusses (einst in grauer Vorzeit zur Kontrolle, nicht zur Kopie der Regierungsbehörden gedacht) hatte von der „internen BKA-Studie“, welche der Springer-Zeitung exklusiv vorgelegen hatte, ĂŒberraschenderweise auch schon gehört. Wolfgang Bosbach (CDU) ĂŒber die hohe Zahl nicht gelöschter kinderpornografischer Inhalte:
„Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass die Zahlen im zweiten Halbjahr besser sein werden als im ersten“
Diese interessante Amtstheorie erweiterte der Innenausschuss-Vorsitzende Bosbach wie folgt:
„Die Behörde habe durch die Praxis nachgewiesen, dass die Löschung kinderpornografischer Seiten in einem viel zu geringen Umfang möglich sei. „Wenn man aber nicht löschen kann, muss man wenigstens den Zugang durch Internetsperren erschweren. DafĂŒr plĂ€diert die Union energisch“ „
Wie sanft dem BKA die HĂ€nde gebunden waren, um durch eigene Praxis das eigene Unvermögen und die Notwendigkeit gewisser Gesetzgebungen zu beweisen, hatte sich schon im FrĂŒhjahr heraus gestellt.
Kapitel III: Achtung vor der SouverÀnitÀt
Bereits im MĂ€rz waren Meldungen an die Ăffentlichkeit gedrungen, nach denen die FDP eine RĂŒcknahme des Zugangserschwerungsgesetzes plante. Ersetzt werden sollte es durch ein Löschgesetz. Das BKA rĂ€chte sich auf seine Art und Weise: bĂŒrokratischen Widerstand.
Laut eigener Aussage sah sich die (durch das BKA-Gesetz mit Ă€uĂerst weitreichenden, auch internationalen Kompetenzen ausgestattete) „Geheimpolizei“ leider ausserstande, einem Provider mit mutmasslichem oder tatsĂ€chlichem kinderpornografischen Material auf den Servern auch nur eine einzige email zwecks deren Löschung zu schreiben – weil dies, so BKA-PrĂ€sident Ziercke, die Kompentenz des Bundeskriminalamtes ĂŒberschreiten wĂŒrde.
Ziercke wörtlich im MÀrz dieses Jahres (3):
„Also ich glaube, wir wĂŒrden es uns auch verbitten, wenn der CIA oder das FBI oder der chinesische Nachrichtendienst oder wer auch immer hier in Deutschland dafĂŒr sorgen will, dass bestimmte Dinge gesperrt oder gelöscht werden sollen. Nur noch einmal vom Grundprinzip her: Dass eine Behörde einen Privaten im Ausland auffordert, etwas zu tun, das kann ich schlicht nicht.“
Die Logik des BKA also: bei hoch- und schwerstkriminellen Inhalten auf Servern von auslĂ€ndischen Providern könne man leider ĂŒberhaupt nix machen, auch wenn dies zur erwĂ€hnten „Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ fĂŒhre. Aber die Deutschen zuhause, denen könne und mĂŒsse man die Grundrechte einschrĂ€nken – um prĂ€ventiv eine „Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ abzuwehren?
Die CDU-Abgeordnete Martina Krogmann war noch etwas besser im ErzĂ€hlen. Sie behauptete, das BKA wĂŒrde
„aus Achtung vor der SouverĂ€nitĂ€t der Staaten als deutsche Polizeibehörde nicht direkt an die in diesen Staaten ansĂ€ssigen host-provider heran“
treten, sondern erst einmal den Amtsweg ĂŒber die örtlichen Kollegen suchen. Da dies aber naturgemÀà viel zu lange dauere, sei die Ăberwachung der Deutschen und die Einrichtung von Internetsperren „unter dem Gesichtspunkt der PrĂ€vention“ einfach viel praktikabler“.
Angesichts dieser bizarren ErklĂ€rungsversuche der Amtstheoretiker und ihrer CDU-Fans fragte sich nicht nur „Heise.de“ (3):
„Das BKA kann sich bei der Argumentation zu den Websperren oder zur Löschung von kinderpornografischen Seiten allem Anschein noch nicht entscheiden, ob nun der Dienstweg verbaut oder zu lang ist (bzw. einfach wegen der Befindlichkeiten der Staaten, in denen die Seiten gehostet werden, nicht genutzt wird). Wenn es dem BKA nicht möglich ist, einzuschreiten, wieso versucht es dies dann bereits seit Jahren? Und wenn die Seiten bereits nach einigen Tagen verschwinden, wie soll dann eine Sperrung helfen? Inwiefern ist es, auch mittels der Hilfe von Stellen wie Inhope, nicht möglich, an die Provider direkt heranzutreten – nicht im Sinne einer Forderung einer Behörde, sondern im Zuge von offiziellen Mitteilungen?“
Kapitel IV: Science Fiction Romane und Schnapsideen
Am Abend des Mittwochs, den 14.Juli, war die Story der „Welt“ (2) mit der vermeintlich „internen Studie“ des BKA ĂŒber die vermeintliche Unlöschbarkeit kinderpornografischer Inhalte aus dem World Wide Web online gegangen. Schnell stellte sich heraus: die angebliche Studie war ein einfacher Vortrag, den BKA-PrĂ€sident Jörg Ziercke letzte Woche vor den Regierungsfraktionen CDU, FDP und CSU gehalten hatte. (4)
Donnerstag, 15.Juli. Auftritt Clemens Conrad, Junge Union (JU) Berlin.
Noch letztes Wochenende hatte der Bundeskongress der CDU-Jugendorganisation einstimmig âLöschen statt Sperrenâ beschlossen. Jetzt trat die JU Berlin mit einer Pressemitteilung an die Ăffentlichkeit und forderte Internetsperren – aber nicht etwa gegen Webseiten mit schwerstkriminellen kinderpornografischen Inhalten, sondern gegen alle Webseiten mit legaler Pornografie. Allen Ernstes forderte die CDU-Jugendorganisation ein „Pornografieverbot im Internet!“ – und zog die Meldung der „Welt“ als Referenz hinzu:
„Es ist völlig unverstĂ€ndlich wie viele Politikerinnen und Politiker (auch der CDU/CSU) tatenlos bleiben. Anstatt mit aller Macht nach technischen Lösungen fĂŒr die EindĂ€mmung der Pornografie zu suchen, wird ĂŒber die Meinungsfreiheit und Zensurfragen philosophiert. Dazu passt, dass eine interne BKA-Studie, die der Zeitung âDie Weltâ vorliegt, aufzeigt wie ĂŒberfordert das BKA mit den derzeitigen Regelungen ist. Die LöschungsbemĂŒhungen bei Kinderpornografie-Inhalten bleiben völlig wirkungslos. Die Maxime âLöschen statt Sperrenâ scheint nicht zu wirken. Wir haben als Junge Union auch lange gesagt, dass Sperrungen nutzlos, kontraproduktiv und zudem relativ leicht zu umgehen sind. Aber das Gleiche scheint fĂŒr die Löschungsversuche zu gelten. Ein Umdenken muss her. Wir brauchen die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten, wir fordern die Einrichtung wirksamer AltersbeschrĂ€nkungen gegen die Porno-Welle aus dem Internet, wir fordern AufklĂ€rungsprogramme fĂŒr Eltern und Kinder. Ziel muss ein effektives Pornografieverbot fĂŒr Jugendliche im Internet sein.“
In der Ăffentlichkeit erhob sich nun ein Wiehern, wie man es lange Zeit nicht gehört hatte. Schon am Abend brach die Forderung in sich zusammen, die JU ruderte zurĂŒck und nahm die ErklĂ€rung von der Webseite und versuchte nun nichts anderes mehr, als diese ErklĂ€rung zu erklĂ€ren. (6)
Freitag, 16.Juli. Auftritt Wilfried Albishausen, stellvertretender Bundesvorsitzender des „Bundes der Kriminalbeamten“ (BdK).
Der ehrenwerte Herr Kriminalbeamte erklĂ€rte erst einmal das Grundgesetz per se zur „ideologischen Frage“, indem er keinen Unterschied in der EinschrĂ€nkung der Grundrechte von 82 Millionen Menschen und der mĂŒden email einer amtsfaulen Behörde machte. Albishausen (7):
„Ob Sperren oder Löschen – das ist nur eine ideologische Frage„
Und wieder bezog man sich, in der ĂŒblichen Stillen Post der Informationsindustrie, auf den Artikel der „Welt“ und die angebliche „interne Studie“ des BKA. Inzwischen war der Vortrag von BKA-PrĂ€sident Jörg Ziercke schon in seiner Bedeutung erheblich gewachsen:
„Hintergrund sind neueste Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA), nach denen kinderpornografische Webseiten trotz aller LöschungsbemĂŒhungen eine zu lange Zeit abrufbar bleiben. „Es ist technisch sehr schwierig, das Material auf externen Servern zu löschen“, sagte Albishausen.“
BdK-Vize Albishausen forderte die Einrichtung von Internetsperren und griff die Justizministerin direkt an. Sie wĂŒrde das Problem aussitzen, nicht etwa die zustĂ€ndigen und selbsterklĂ€rend unfĂ€higen Polizeibehörden. Radio Utopie beschwerte sich, wie immer höflich und zurĂŒckhaltend gegenĂŒber den Obrigkeiten. (Internetsperren: Die Polizeibehörden BKA und BDK sind ein Haufen LĂŒgner und BetrĂŒger, die ihren Job nicht machen wollen)
Samstag, 17.Juni. Auftritt Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des BdK. Er liess nun die ganze Katze aus dem Sack. Die Kriminalpolizei habe der Regierung ein „15-Punkte-Sofortprogramm“ vorgelegt. Dieses beinhalte u.a. (8):
– die Einrichtung eines âReset-Knopfs fĂŒr das Internetâ, mit dem das Kanzleramt Deutschland im Ernstfall sofort vom Netz nehmen könne…
– eine Ausweispflicht fĂŒr alle Internet-Nutzer, welche sich auf deutschem Boden in das Weltinformationsnetz einloggten…
– den Aufbau eines „Nationalen Internet-Zentrums“ unter Kontrolle des BKA, in welchem „alle FĂ€den aus den BundeslĂ€ndern“ (also z.B. den LandeskriminalĂ€mtern) zusammen zu laufen und Spezialisten ein tĂ€gliches Lagebild zu erstellen hĂ€tten…
– jeder Internet-Nutzer, der KĂ€ufe, Online-Ăberweisungen, andere RechtsgeschĂ€fte oder BehördengĂ€nge erledigen wolle, mĂŒsse sich bei einer staatlichen Stelle registrieren lassen…
– gesetzliche Befugnisse fĂŒr Behörden „offene und verdeckte Ermittlungen im Internet, speziell in sozialen Netzwerken wie Facebook, SchĂŒlerVZ oder Twitter“ durchzufĂŒhren…
– „Trojaner, Viren und Schadprogramme von privaten Rechnern entfernen zu dĂŒrfen“, also auf diese zuzugreifen…
– „Spezialeinheiten fĂŒr ComputerkriminalitĂ€t in jeder Polizeibehörde einzurichten“…
– „flĂ€chendeckend Schwerpunktstaatsanwaltschaften fĂŒr Netz-KriminalitĂ€t einzurichten“, etc, etc…
Der Chaos Computer Club (CCC) formulierte auf diesen Versuch von Polizei und Regierung, in der Republik am Beginn des 21.Jahrhunderts eine Digitale Diktatur zu installieren, folgende Antwort;:
„Der Reset-Knopf ist eine lĂ€cherliche Schnapsidee…Der kann mal seine Science-Fiction-Romane wieder einpacken“
Nun stellt sich allerdings die Frage – wer hat diese Romane eigentlich geschrieben?
DIE TRANSNATIONALE AGENDA âCYBER-SECURITYâ (II): China ruft nach planetarer Internet-Kontrolle
Quellen:
(1) http://www.welt.de/die-welt/politik/article8270875/Organisierte-Kriminalitaet-Fahnder-fuehlen-sich-schlecht-geruestet.html
(2) http://www.welt.de/die-welt/politik/article8472507/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-loeschen.html
(3) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32323/1.html
(4) http://www.netzpolitik.org/2010/junge-union-berlin-erklart-idee-ihres-pornographie-verbotes/
(5) http://www.netzpolitik.org/2010/junge-union-berlin-fordert-pornographieverbot/
(6) http://www.cynamite.de/Internet-Thema-34041/News/Junge-Union-fordert-Pornografie-Verbot-im-Internet-Update-Junge-Union-rechtfertigt-sich-oder-versucht-es-zumindest-764297/
(7) http://www.rp-online.de/digitale/internet/Kriminalbeamten-Bund-fordert-Internetsperren_aid_882502.html
(8) http://www.neue-oz.de/information/noz_print/interviews/20100717_Kriminalbeamte_Netzsicherheit.html
(9) http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/ResetKnopf-ist-Schnapsidee/story/28887848
