Nomenklatura akzeptiert Verfassung: Volksabstimmung vor neuem EU-Vertrag
Verfassungsrichter Peter Michael Huber, der ehemalige PrĂ€sident von Republik und Verfassungsgericht Roman Herzog, der derzeitige PrĂ€sident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Vosskuhle und der SPD-Bundesvorsitzende der SPD Sigmar Gabriel konstatieren die verfassungsgemÀà zwingende Notwendigkeit einer Volksabstimmung in Deutschland zum geplanten neuen EU-Vertrag und einer weiteren Machtverschiebung hin zur neunzehn Jahre alten „EuropĂ€ischen Union“.
Dazu ein kleines Essay.
Am 7.Mai 2010 beschloss der Bundestag die erste Griechenland-GlĂ€ubiger-Hilfe in Höhe von 22.4 Milliarden Euro. Am 21.Mai 2010 beschloss der Bundestag die ErmĂ€chtigung des Finanzministeriums einer „Zweckgesellschaft“, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal gegrĂŒndet war und ĂŒber die dem Parlament kein Vertragsentwurf vorgelegt wurde, insg. 148 Milliarden Euro deutsche Steuergelder zur VerfĂŒgung zu stellen. Das Bundesverfassungsgericht wies alle von StaatsbĂŒrgern gestellten EilantrĂ€ge gegen beide GesetzesbeschlĂŒsse ab, verschleppte alle Verfahren ĂŒber ein volles Jahr, fasste dann alle Verfahren zusammen und setzte schlieĂlich, nach einer einzigen mĂŒndlichen Verhandlung, die VerkĂŒndung des Urteils fĂŒr den 7.September 2011 fest.
In der „SĂŒddeutschen“zitierte man vor der UrteilsverkĂŒndung eine Buchveröffentlichung des „Historikers“ Hans-Ulrich Wehler und höhnte (1):
„Wird das Bundesverfassungsgericht die Blockade eines gemeineuropĂ€ischen politischen Kurses riskieren? Oder wird es sich der politischen Entscheidung, wesentliche parlamentarische SouverĂ€nitĂ€ts- und Budgetrechte BrĂŒssel zu ĂŒbertragen, letztlich beugen? Auf das interpretatorische KunststĂŒck, dieser dramatischen Gewichtsverlagerung das GĂŒtesiegel der VerfassungskonformitĂ€t aufzuprĂ€gen, darf man mit Neugier warten. (…) Letztlich möchte man auf den juristischen Erfindungsreichtum der Bundesverfassungsrichter in der Erwartung bauen, dass sie selbst diese schmerzhafte Aufwertung von BrĂŒssel zu einem hinnehmbaren Opfer fĂŒr Europa erklĂ€ren.“
Bereits im Vorfeld des Urteils vom 7.Septembers verlangten Finanzminister Wolfgang SchÀuble, EZB-PrÀsident Jean-Claude Trichet, dessen designierter Nachfolger Mario Draghi und Bundesbank-PrÀsident Jens Weidmann genau das: einen neuen EU-Vertrag zur weiteren ErmÀchtigung der EU-Organe.
Am 6.September redete SchĂ€uble im Bundestag. Tenor war sein bekanntes „Ja aber nein und deshalb doch“ (2):
„NatĂŒrlich mĂŒssen wir die jetzige Krise auf der Basis der geltenden VertrĂ€ge bewĂ€ltigen; wir haben keine anderen. Das ist auch möglich. Die zum EFSF verabredeten MaĂnahmen sind dazu geeignet. Ich will aber auch klar sagen: FĂŒr eine dauerhafte Lösung fĂŒr die gemeinsame WĂ€hrung und die wirtschaftliche Integration mĂŒssen wir zu einer Weiterentwicklung durch institutionelle Reformen kommen.“
Als Propaganda-Organe fĂŒr den geplanten Systemwechsel nutzte Finanzminister SchĂ€uble, bekanntermaĂen „europĂ€isch“ gut beraten von der Deutschen Bank AG, die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen: die „Financial Times Deutschland“ und die „Bild“-Zeitung.
“ „FĂŒr die StĂ€rkung der Architektur der Eurozone bedarf es tiefgreifender VertragsĂ€nderungen“, so SchĂ€uble in einem Gastkommentar der „Financial Times“. Die weitere Ăbertragung von Kompetenzen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik nach BrĂŒssel sei unumgĂ€nglich, zitiert die „Bild“-Zeitung den Minister. „Auch wenn wir wissen, wie schwer eine VertragsĂ€nderung ist.“ (3)
Trichet, noch amtierender PrĂ€sident des unabhĂ€ngigen Frankfurter Euro-WĂ€hrungsdiktators EZB, sprach von einer „neuartigen Konföderation souverĂ€ner Staaten“ (3) und einer „föderaler Regierung mit einem föderalen Finanzminister“, der eine Gesamtsteuerung garantieren und Entscheidungen „vom Zentrum der Euro-Zone“ treffen könne (4).
SelbstverstĂ€ndlich sah auch Trichet in der Installation eines Euro-Finanzministers ĂŒber „souverĂ€ne Staaten“ ĂŒberhaupt keinen Widerspruch. Des Wahnsinns fette Euro-Beute redete einfach weiter stur geradeaus, ohne den in diese Richtung liegenden Erdboden zu bemerken, der so merkwĂŒrdig schnell immer gröĂer und detailreicher zu werden schien. Aber sicher war dies alles nur Theorie. RealitĂ€t war und war schon immer nur Gequatsche. Das hatte man ja so gelernt. Und alle hatten immer mitgemacht.
Am 7. September 2011 wies das Bundesverfassungsgericht unter Vosskuhle im Urteil 2 BvR 987/10 alle Klagen gegen die Installation des „Euro-Rettungsschirms“ EFSF und die erste Griechenland-GlĂ€ubiger-Hilfe ab. Summa summarum lieĂ Karlsruhe damit einfach alles weiter fallen. Soweit lief also alles glatt.
Der entscheidende Punkt in diesem Kotau vor unbedingter Systemrelevanz von Zentralbanken, Banken, deren „Parteien“, Regierung, Parlament, PrĂ€sident und anderen „pro-europĂ€ischen“ Berufszynikern aber war: Vosskuhle und der 2.Senat wagten es nicht, hinter das Urteil 2 BvE 2/08 vom 30.Juni 2009 zurĂŒckzuweichen, dem Urteil zum Lissabon-Vertrag. In diesem heisst es:
„Nach der Verwirklichung des Prinzips der VolkssouverĂ€nitĂ€t in Europa können nur die Völker der Mitgliedstaaten ĂŒber ihre jeweilige verfassungsgebende Gewalt und die SouverĂ€nitĂ€t des Staates verfĂŒgen. Ohne den ausdrĂŒcklich erklĂ€rten Willen der Völker sind die gewĂ€hlten Organe nicht befugt, in ihren staatlichen VerfassungsrĂ€umen ein neues Legitimationssubjekt zu schaffen oder die vorhandenen zu delegitimieren.“
Das bedeutete den unbedingten Zwang fĂŒr Banken und Staatsorgane vor dem Sturz der souverĂ€nen Republik Deutschland dazu das Volk in einer Volksabstimmung zu befragen.
Was nun?
Dem Zentralorgan der neokonservativen SystemverĂ€nderer schwante es, was nun kommen wĂŒrde. Entsprechend der alten Doktrin ging man also im freien Fall in die VorwĂ€rtsbewegung und legte gleich auch den diesbezĂŒglichen Titel der Predigt fĂŒr gespiegelte Religiöse fest (5):
„Europaflagge am Berliner Reichstag: Nehmen ist hĂ€ufiger seliger als geben.“
Nun aber in voller Fahrt nach unten:
„Deutschland muss sich entscheiden, ob es Teil der Vereinigten Staaten von Europa werden oder lieber ein Single-Dasein als Nationalstaat fĂŒhren will. Ăber diese wichtigste Zukunftsfrage mĂŒssen wir endlich offen debattieren – und die Antwort per Volksabstimmung geben.“
AnschlieĂend wagte man sich noch in eine eigene Online-Abstimmung, offensichtlich in dem Willen ausnahmsweise mal den Kopf richtig in den Fallwind zu strecken. Auch das ging nach unten los. Selbst die SpOn-Leser entschieden sich, im Falle eines Entweder-Oder, fĂŒr die souverĂ€ne Republik und eine WiedereinfĂŒhrung der D-Mark obendrauf.
Am 18.September wagte sich dann ein Verfassungsrichter aus Vosskuhles Zweitem Senat vor die Ăffentlichkeit, um dieser leise zuzugestehen, daĂ das Bundesverfassungsgericht sich an eigene Urteile und Verfassung halten werde.
In einem Interview mit der „SĂŒddeutschen“ (welche den Wortlaut nur teilweise ins Internet stellte) erklĂ€rte Verfassungsrichter Peter Michael Huber, die tragenden GrundsĂ€tze des Grundgesetzes seien durch das Urteilzum Lissabon-Vertrag „europafest“ und durch die „Ewigkeitsgarantie“ geschĂŒtzt. Vor einer weiteren „Ăffnung“ der Schutz- und Trutzburg Grundgesetz mĂŒsse es eine Abstimmung des Volkes geben. Verfassungsrichter Huber Ă€uĂerte sich zur laufenden Entdemokratisierung und EntsouverĂ€nisierung europĂ€ischer Demokratien durch Banken, EU-Organe und Bundesregierung und lehnte die von EU-Kommissar GĂŒnther Oettinger vorgeschlagene (und de facto lĂ€ngst geschehene) Entsendung von Staatskommissaren nach Griechenland ab (6):
„Das fĂŒhrt zu einer GefĂ€hrdung des Friedenswerks Europa, denn weder die Griechen noch Spanier, Portugiesen oder Italiener werden sich auf Dauer einer solchen Fremdbestimmung unterwerfen.“ Man könne SolidaritĂ€t ĂŒben, „aber die Konsequenz kann nicht die Knute sein“. „
Am 21.September gab es dann eine erneute Störung der Totenruhe der Demokratie auf deutschem Boden. Der ehemalige BundesprÀsident und ehemalige PrÀsident des Bundesverfassungsgerichts Roman Herzog meldete sich, nach Jahren lauten Schweigens, endlich wieder zu Wort.
Am 13.Januar 2007 hatten Herzog und der Direktor des Centrums fĂŒr EuropĂ€ische Politik (CEP) LĂŒder Gerken den damals offenherzig als „Verfassung“ gehandelten Lissabon-Vertrag in einem Essay abgelehnt (7). Die „EuropĂ€ische Union“, so Herzog,
„leidet in besorgniserregender Weise unter einem Demokratiedefizit und einer faktischen Aufhebung der Gewaltenteilung.„
Den Abgeordneten des Parlamentes von Deutschland bescheinigte der ehemalige PrĂ€sident von Republik und Verfassungsgericht die einzige Eigenschaft, fĂŒr die sie landauf, landab, seit Jahrzehnten bekannt sind: Feigheit. Viele Bundestagsabgeordnete seien ĂŒber die „schleichende Zentralisierung“ innerhalb des Staatenbundes beunruhigt, scheuten aber davor zurĂŒck, dies öffentlich zu Ă€uĂern. Bereits damals, im Januar 2007, schrieb Herzog wörtlich:
„Es stellt sich die Frage, ob man die Bundesrepublik Deutschland ĂŒberhaupt noch uneingeschrĂ€nkt als parlamentarische Demokratie bezeichnen kannâ
Es dauerte ĂŒber viereinhalb Jahre, bis sich Herzog nun wenigstens dazu durchrang, diesem fortgeschrittenen Zerfall der deutschen Demokratie – die er mitzuverantworten hat – ggf. wenigstens eine geordnete Abwicklung zuzugestehen.
In dem nun am 21.September veröffentlichten Interview mit der „Zeit“, welches ebenfalls nur in AuszĂŒgen ins Internet gestellt wurde (8), antwortete Herzog auf die Frage, ob vor „weiteren Schritten hin zu einer europĂ€ischen Integration wie von einigen Verfassungsrechtlern gefordert“ eine Volksabstimmung zu erfolgen habe:
„Ja, ich bin fĂŒr eine Volksabstimmung in diesen Fragen.“
Oh welch generöse Geste. Roman Herzog ist auch fĂŒr die Einhaltung der Verfassung.
Gleichzeitig verlangte der ehemalige PrĂ€sident des Bundesverfassungsgerichts noch mehr Machtkompetenzen fĂŒr die BrĂŒsseler Kommissare und stellte die uneingeschrĂ€nkte Hoheit des Bundestages ĂŒber die deutschen Staatsfinanzen in Frage:
„Wir brauchen eine Mitsprache der EuropĂ€ischen Kommission in Haushaltsfragen. Das heiĂt nicht, dass die nationalen Haushalte auf europĂ€ischer Ebene gemacht werden mĂŒssen. Aber es muss zum Beispiel festgelegt werden, wie hoch die Staatsquote, die Kreditquote und die Investitionsquote in den einzelnen LĂ€ndern ist.“
Dem Phantom einer „Vereinigten Staaten von Europa“ – eine Verhöhnung der Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika nach der aus freiem Willen begonnenen und siegreich beendeten Revolution gegen das britische Imperium – erteilte der ehemalige PrĂ€sident zwar eine eindeutige Ablehnung. Aber mit welcher BegrĂŒndung….
„Ich habe nie daran geglaubt. Da fehlt die Nation.„
Die Nation?! Die Nation?!!
Eins ist sicher: die Weltstadt Berlin haben diese westdeutschen Bonner Möchtegern-Republikaner noch nie verstanden.
Die Deutschen wollen Freiheit, Selbstbestimmung, Republik und eine Verfassung, die uns das garantiert. Die „Nation“ behalte, wer will. Das gehört dann zur Freiheit dazu.
Der NÀchste bitte. Andreas Vosskuhle höchstpersönlich. (9)
„In der Informalisierung politisch weitreichender Entscheidungen liegt eine Gefahr..Versuche, Recht und Regeln im Hinterzimmer oder unter Hinweis auf konkrete Nöte zu umgehen, haben Langzeitwirkungen, vor denen ich nur warnen kann.“
Schauen wir zu diesem beeindruckenden Kunstwort, welches Vosskuhle als hehrer HĂŒter der Verfassung da in die Runde wirft, einmal bei Wikipedia nach:
„Die Informalisierungstheorie, nach der GefĂŒhle schon erlernt und vorbestimmt sind, wie man sich verhalten soll, ist die andere Variante, um Emotionen zu bewĂ€ltigen. Die Emotionen in einer sozialen Beziehung werden daran gewöhnt (trainiert), wie man sich verhalten soll. So lernt man das Handeln innerhalb der Arbeit, z.B. wie etwas verkauft wird, dies erleichtert das âFreundlichseinâ, mit dem Ziel, Produkte zu verkaufen.“
Was also will uns da Herr Vosskuhle nun verkaufen? Die Gefahr untrainierter Kunden, welche Banken, Informationsindustrie, Regierung und Parteien-Oligarchen nicht mehr alles ungeprĂŒft abkaufen? Die Langzeitwirkung schwindender AutoritĂ€t der Obrigkeiten, wenn deren Hochverrat und Heuchelei ans Tageslicht kommt?
Wolle man „mehr Europa“ in Europa, so Vosskuhle in fortgeschrittener Erkenntnistheorie,
„wĂ€re ein Volksentscheid nötig. Ohne das Volk geht es nicht!“
Oh lasset uns singen und beten. Der Herr hat gesprochen. Und jetzt purzelt auch noch der Alte Glaube der Neuen Weltordnung:
„Die Idee, nur mit dem System des Marktes die Welt erklĂ€ren und verbessern zu können, entspreche nicht ihrer KomplexitĂ€t.“
Wie viele Komplexe, inmitten eines kafkaesken Konstruktes innerer Prozessordnung, muss man eigentlich haben, um so eine Psychologie zu entwickeln, wie sie der PrÀsident unseres Bundesverfassungsgerichts hier an den Tag legt?
ErgÀnzung 17.40 Uhr
Mittlerweile ist das Interview in der „FAZ“ (11) online. Aus diesem ein Zitat:
„Frage: Könnte man die Budgethoheit des Bundestags teilweise europĂ€ischen Institutionen ĂŒbertragen?
Vosskuhle: FĂŒr eine Abgabe weiterer Kernkompetenzen an die EuropĂ€ische Union dĂŒrfte nicht mehr viel Spielraum bestehen. Wollte man diese Grenze ĂŒberschreiten, was politisch ja durchaus richtig und gewollt sein kann, mĂŒsste Deutschland sich eine neue Verfassung geben. DafĂŒr wĂ€re ein Volksentscheid nötig. Ohne das Volk geht es nicht!“
Aber halt – hier kommt noch ein Held angerollt. Es ist der Sigmar, in seinem Wahn. (10)
„Bild-Zeitung: Alt-BundesprĂ€sident Roman Herzog fordert Volksabstimmungen ĂŒber die Zukunft der EU. Hat er recht?
Sigmar Gabriel: Das gilt sicher nicht fĂŒr die aktuellen Rettungsschirme, denn die brauchen wir schnell. Aber Roman Herzog ist ein kluger Mann und ich gebe ihm ausdrĂŒcklich recht: Ăber grundsĂ€tzliche Fragen der Europapolitik sollte das Volk in Zukunft direkt entscheiden. Auch in Deutschland. Solche Volksentscheide sind schwierig und keinesfalls immer erfolgreich. Aber sie zwingen die politischen und wirtschaftlichen Eliten Europas dazu, das europĂ€ische Projekt wieder zu erklĂ€ren, sich MĂŒhe zu geben und dafĂŒr zu werben. Das Eliteprojekt Europa, bei dem das alles nicht nötig schien, ist an seine Grenzen gestoĂen.„
Nun, ein Sprichwort aus dem englischen Sprachraum lautet: „ItÂŽs not the fall that kills you. ItÂŽs the sudden stop.“ Den richtigen Aufprall hat bisher weder Sigmar Gabriel erlebt, noch seine „SPD“ (die weder sozial, noch demokratisch, noch eine Partei Deutschlands ist), noch die gesamte assoziierte Nomenklatura, die hier seit 19 Jahren ihre Agenda zur Errichtung eines kontinentalen Molochs durchzieht. Den richtigen Aufprall erlebt sie dann, wenn sie es wagt auch nur einen Jota mehr von unserer Verfassung, unseren Rechten, unserer Freiheit, unserer Demokratie und unserer Republik zu rauben. Dann wird sie einen Aufprall erleben, der nicht fĂŒr sie unvergesslich werden, sondern sie unvergesslich machen wird.
Ich denke, also bin ich sicher – wir haben uns verstanden.
(…)
Artikel zum Thema:
26.03.2010 DIE GRIECHENLAND-KRISE: Goldman Sachs und das China-Syndrom
Der âEuropĂ€ische WĂ€hrungsfondâ (EWF) ist tot, der âInternationale WĂ€hrungsfondâ IWF ĂŒbernimmt Griechenland, der Euro verfĂ€llt, die LeitwĂ€hrung Dollar geht gestĂ€rkt aus der Krise hervor, auch die Position Chinas, welches sich als âHandelszoneâ mit dem âWĂ€hrungszentrumâ USA arrangiert hat. Es wird keinen neuen EU-Vertrag geben, die âEuropĂ€ische Unionâ (EU) ist im Niedergang begriffen, die SouverĂ€nitĂ€t der EU-Mitgliedsstaaten wird gestĂ€rkt werden und die wirtschaftliche, politische, kulturelle und nicht zuletzt geistige Verfassung der Menschen im EU-Machtbereich wird sich wieder verbessern. Die Position der Zentralbanken und Banken ist unhaltbar geworden, sie unterliegen frĂŒher oder spĂ€ter staatlicher Kontrolle, ihre âUnabhĂ€ngigkeitâ und damit ihr uneingeschrĂ€nktes Geldschöpfungsmonopol werden verschwinden, wie ein Hauch im Wind. Die Welt wird sich fundamental Ă€ndern und daran gewöhnen, wieder auf den FĂŒssen stehen zu mĂŒssen und nicht mehr auf dem Kopf.
Das ist im Groben unsere Analyse aus den VorgĂ€ngen rund um die Griechenland-Krise. Sie wird sicherlich einige ĂŒberraschen.
Nun, lassen Sie uns die Sache im Detail betrachten..
01.07.2009 Wir sind SouverÀn
Die Bedeutung des Urteils zum Lissabon-Vertrag durch das Bundesverfassungsgericht wird der neuen Berliner Republik erst langsam bewusst werden.
Quellen:
(1) http://www.sueddeutsche.de/I5q38r/187039/Opfer-in-Karlsruh.html
(2) http://www.bundesregierung.de/nn_1272/Content/DE/Bulletin/2011/09/85-1-bmf-bt-haushalt.html
(3) http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/395115_EU-vor-Albtraum-Vertragsaenderung.html
(4) http://www.tagesschau.de/wirtschaft/euvertrag124.html
(5) http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,785724,00.html
(6) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verfassungsrichter-huber-im-sz-gespraech-eine-europaeische-wirtschaftsregierung-ist-heikel-1.1145416
(7) http://www.welt.de/politik/article708734/Roman_Herzog_Europaeische_Union_gefaehrdet_die_parlamentarische_Demokratie_in_Deutschland.html
(8) http://www.open-report.de/artikel/Roman+Herzog+fordert+Volksabstimmung+ĂŒber+Europa/136944.html
(9) http://www.open-report.de/artikel/VoĂkuhle+warnt+vor+MachtĂŒbertragung+auf+europĂ€ische+Ebene/137494.html
(10) http://www.bild.de/politik/inland/sigmar-gabriel/wir-muessen-die-eu-reformieren-die-buerger-abstimmen-lassen-teil-1-20133030.bild.html
(11) http://www.faz.net/artikel/C30638/im-gespraech-andreas-vosskuhle-noch-mehr-europa-laesst-das-grundgesetz-kaum-zu-30723509.html