Ägypten: Nun beginnt der Wahl-Kampf um eine neue Republik

Die Bevölkerung ist weiter auf der Straße. Es gibt keine Auseindersetzungen mit dem MilitĂ€r, dessen PrĂ€senz von den Demonstranten freundlich aufgenommen wird. Die Polizei ist nicht prĂ€sent und vollstĂ€ndig abgetaucht. Es sind keine neuen Todesopfer zu beklagen. Die hohe Zahl der von Nachrichten-Medien gemeldeten Todesopfer summiert sich aus den vier Tagen des landesweiten Volksaufstandes, dessen Ausmaß erst jetzt vollstĂ€ndig bekannt wird. Nach der US-Regierung von PrĂ€sident Barack Obama in Washington, mitsamt ihren Ablegern bei UNO und „EuropĂ€ischer Union“ (EU), ruft nun auch die unter dem Regime des Diktators Husni Mubarak unterdrĂŒckte Muslimbruderschaft zu einem friedlichem Machtwechsel auf.

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Umfrage Bayern: CSU bei 40 Prozent – Eine kleine Hommage

Auch in Bayern sind die VerhĂ€ltnisse unmonarchisch geworden. Die regionale Deppenpartei von Oberbefehlshaber Karl-Theodor zu Guttenberg sinkt nach einer aktuellen Forsa-Umfrage auf 40 Prozent. Das sind zwar immer noch 36 Prozent zu viel, aber viel zu wenig fĂŒr so viele leeren KrĂŒge, die am trockenen Brunnen immer noch zu Wasser gehen wollen. Ein hartes Los auch fĂŒr SPD-ParteifunktionĂ€re. MĂŒssen sie als Besenstiele ihrem tumben Wahlpöbel doch wieder einmal erklĂ€ren, warum er sie gewĂ€hlt hat. 16 Prozent.

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O zapft is: Eröffnung der Jodel-Wahlkampagne der CSU

„Wir zeigen, wie es hinter der Fassade der GrĂŒnen ausschaut“, schrieb die CSU in den Klappentext zu ihrem neuen Wahlspot-Video, das auf dem auf Youtube Channel der Partei der Lederhosen und Alphörner als neueste Errungenschaft hochgeladen wurde. Vergessen wir nicht, es ist Fastnachtszeit und tragen es mit Humor und Fassung.

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Ein Ă€lterer, aber leicht besoffener Herr – Kurt Tucholsky

Vor 75 Jahren, am 21. Dezember 1935 starb Kurt Tucholsky, dessen Werke auf den Scheiterhaufen der Nationalsozialisten verbrannt wurden. In Deutschland werden im kommenden Jahr einige Landtagswahlen durchgefĂŒhrt, so in Hamburg voraussichtlich am 20.Februar 2011 (Neuwahl), in Sachsen-Anhalt am 20.MĂ€rz 2011, in Baden-WĂŒrttemberg am 27.MĂ€rz 2011, in Rheinland-Pfalz am 27.MĂ€rz 2011, in Bremen am 22.Mai 2011, in Berlin am 18.September 2011 und in Mecklenburg-Vorpommern voraussichtlich Herbst 2011 (veröffentlichte Termine auf der Webseite des Bundesrates) Angesichts der Ratlosigkeit, welche Partei denn nun die Richtige wĂ€re, wird oft das kleinere Übel gewĂ€hlt oder gar nicht erst zur Urne gegangen. Zu Zeiten der Weimarer Republik war das nicht anders und fĂŒhrte durch dieses Desinteresse, PassivitĂ€t und Tatenlosigkeit zur Machtergreifung Hitlers, gegen das Tucholsky vergeblich ankĂ€mpfte. „Am Ende werden sie uns ihre Freiheit zu FĂŒssen legen und zu uns sagen: Macht uns zu euren Sklaven, aber fĂŒttert uns.“ Fjodor Michailowitsch Dostojewskij, (1821 – 1881), „Die BrĂŒder Karamasow“

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Die Neue Marktpartei

Der derzeitige Bundesvorsitzende der „Freien Demokratischen Partei Deutschland“ (FDP), Guido Westerwelle, hat ohne Zweifel keine Leistung erbracht, die sich fĂŒr seine Partei in irgendeiner Weise gelohnt hĂ€tte. Man könnte auch einfach sagen: raus mit ihm. Nur kann man das nicht so einfach sagen, in dieser Demokratie. Weil diese Demokratie sich, auch dank Westerwelle, immer mehr von oben her auflöst und zu einer Finanzmonarchie plus Kriegerstaat transformiert wird. Deswegen heisst das auch nicht mehr „Abwahl“, sondern „Putsch“. Und einen Gegenkandidaten bei irgendwelchen Wahlen hat es auch nicht zu geben. Das ist schon Putsch genug. Ein Pre-Putsch, quasi.