Wer Wind sÀht, wird im Sturm nicht mehr gerettet

Die Leidenschaft der Bundeswehr fĂŒr die Privatisierung zunehmend sensibler FĂ€higkeiten hat sicherlich schon vor einer ganzen Weile den Point of no return ĂŒberschritten. Gemeint ist damit, dass sich gemĂ€ĂŸ einer neoliberalen Wirtschaftsdoktrin auch die StreitkrĂ€fte in immer grĂ¶ĂŸer werdendem Ausmaß auf private Unternehmen und Dienstleistende verlassen. Angefangen mit Uniformen, zivilem Fuhrpark und FeldkĂŒchen dringt die Privatwirtschaft in immer sensiblere (militĂ€rische) Bereiche vor. Was offiziell zu Kostenersparnis und Entlastung der Truppen fĂŒhren sollte, ist jedoch eine AbwĂ€rtsspirale von AbhĂ€ngigkeiten.

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Griechenland: US-Kontrolle des Hafens von Alexandroupolis

In einer AnkĂŒndigung der HRADF wurde betont, dass die Ausschreibung aus zwei Phasen bestehe – „in der ersten Phase sind interessierte Parteien eingeladen, ihre Absicht zur Teilnahme bis zum 2. Oktober 2020, 17.00 Uhr, zu bekunden“.

Es ist erwĂ€hnenswert, dass die Unterzeichnung eines neuen Verteidigungsabkommens zwischen Athen und Washington im Oktober 2019 den Amerikanern die Freiheit gab, die Seehafeninfrastruktur des Landes zu nutzen. TatsĂ€chlich haben die USA ihre Interessen am Hafen von Alexandroupolis bereits im September 2019 angekĂŒndigt.

Die Privatisierung des globalen Chaos

Die Wegbereiter dieser neuen Entwicklung sind wohlhabende Oligarchen mit tödlichen politischen Absichten, die weit ĂŒber AktivitĂ€ten hinausgehen, die fĂŒr Mitglieder ihrer Klasse wohl entschuldbar sind, wie zum Beispiel das AnhĂ€ufen von mehr Reichtum. Da fallen einem sofort Soros (Farbrevolutionen) und Gates (weltweite Verbreitung unsicherer Impfstoffe und Bevölkerungsreduzierung) ein. Hat die eingestandene Teilnahme am Putsch in Bolivien einen weiteren „Philanthropen“, nĂ€mlich Elon Musk, geoutet, dessen Wohltaten wir in Zukunft ebenfalls erleiden und fĂŒrchten mĂŒssen?

Warum erheben sich die Amerikaner nicht, wie wir es auf dem ganzen Planeten sehen?

TatsĂ€chlich stört die Arbeit fortschrittlicher Aktivisten in den USA bereits den neoliberalen Status quo. Ohne die bewegungsbildende Arbeit Tausender Amerikaner wĂ€re Bernie Sanders immer noch ein wenig bekannter Senator aus Vermont, der von den Konzernmedien und der Demokratischen Partei weitgehend ignoriert wird. Sanders‘ ĂŒberaus erfolgreiche erste PrĂ€sidentschaftskampagne im Jahr 2016 drĂ€ngte eine neue Generation amerikanischer Politiker dazu, sich zu echten politischen Lösungen fĂŒr reale Probleme zu verpflichten anstatt der vagen Versprechungen und Beifallrufe, die als Vorwand fĂŒr die korrupten PlĂ€ne von neoliberalen Politikern wie Trump und Biden dienen.

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Ecuador zwischen Protest und Ausnahmezustand: Jetzt spricht die Opposition!

Vertreter der Opposition und Menschenrechtsorganisationen in Ecuador haben das Vorgehen der Regierung von PrĂ€sident LenĂ­n Moreno gegen die andauernden sozialen Proteste scharf kritisiert. Nach Ansicht des Abgeordneten Estaban Melo, der fĂŒr die linksgerichtete Oppositionspartei BĂŒrgerrevolution (RevoluciĂłn Ciudadana) im Parlament sitzt, hat das Ausmaß an UnterdrĂŒckung und Verfolgung ein „historisches Niveau“ erreicht.