„Wir sind fest davon ĂŒberzeugt, in der Sache auf der richtigen Seite zu stehen!“

Die Bahn wird an „Stuttgart 21“ scheitern – es ist nur eine Frage der Zeit!
Vielleicht zerstören sie das Mineralwasser, was fĂŒr Stuttgart die Katastrophe schlechthin wĂ€re, vielleicht quellen die Anhydritschichten in den geologisch so riskanten Tunnelstrecken; vielleicht mĂŒssen sie die oberirdischen Gleise erhalten, weil private Bahnbetreiber sich mit dieser Forderung durchsetzen – und last, but not least – sehr wahrscheinlich sprengen sie in naher Zukunft erneut ihre letzte KostenschĂ€tzung von 6,8 Mrd. Euro, die ja bei Licht besehen heute schon wegen der Kostensteigerungen beim Filderabschnitt bei ĂŒber 7 Milliarden steht.

„Das Problem ist das System, auch bei den Gremien“

Wegen falscher Priorisierung auf S21 wurde in der Region Stuttgart die Instandhaltung hintangestellt. Das Kleinreden, das Ignorieren von Problemen erinnert an S21, es sind ja auch dieselben Macher. In einem Argumentationspapier fĂŒr S21 schreibt der Verband Region Stuttgart (VRS): „Weil die S-Bahnen, die aus Richtung Feuerbach und Bad Cannstatt kommen, auf ‚eigenen‘ Gleisen zum Hauptbahnhof fahren, wird die FahrplanstabilitĂ€t der S-Bahn besser.“ Das Gegenteil ist der Fall, aber so konnte man das Problem auch etwas aussitzen.

Montagsdemo gegen S21: BĂŒrgermeister Schairer ignoriert Sicherheit

Stuttgart: Eine von den Ingenieuren 22 durchgefĂŒhrte Simulation belegt, was das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung seit Jahren bestreitet: Die Lautenschlagerstraße ist als Kundgebungsort ungeeignet und gefĂ€hrlich. Trotzdem besteht das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung weiterhin darauf, die Lautenschlagerstraße als Versammlungsort fĂŒr die Montagsdemos im Advent zuzuweisen.