Bundeswehr: Per Corona auf RekrutInnenfang

„Bei der neuesten Kampagne nutzt die Bundeswehr die Verunsicherung ĂŒber Corona, um Nachwuchs zu werben. ‚Wir kĂ€mpfen gegen Corona‘ steht auf einer Postkarte, die derzeit etliche Jungen und MĂ€dchen in der Region erhalten, die im kommenden Jahr 18 Jahre alt werden. Auf der Vorderseite ist im Stil des Namensschildes auf dem Kampfanzug der Nachname des MinderjĂ€hrigen aufgedruckt. Auf der RĂŒckseite heißt es: ‚Wir kĂ€mpfen gegen Corona.‘ Darunter wird der Jugendliche kumpelhaft mit ‚Hi‘ und seinem Vornamen angesprochen. Weiter heißt es: ‚Gerade in dieser schwierigen Zeit unterstĂŒtzt die Bundeswehr mit ihren Frauen und MĂ€nnern in Uniform und in Zivil die deutsche Bevölkerung mit allen KrĂ€ften.‘“

„Unter 18 nie! Keine MinderjĂ€hrigen in der Bundeswehr!“

Deutschland gehöre zu einer kleinen Minderheit von UN-Staaten, die MinderjĂ€hrige immer noch fĂŒr das MilitĂ€r rekrutieren. „Damit steht die Bundesregierung in Widerspruch zu ihrem Schutzauftrag gegenĂŒber MinderjĂ€hrigen und macht sich bei der internationalen Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten unglaubwĂŒrdig“, hob Ingenleuf hervor. Auch Deutschland mĂŒsse sich bei der Rekrutierung von Soldaten endlich an den internationalen „18-Jahres-Standard“ halten.

Deutschlandpremiere: Landtags- und Kommunalwahl in Bremen ab 16

In Bremen findet am morgigen Sonntag, den 22.Mai 2011 die Wahl zur 18. Bremischen BĂŒrgerschaft statt. Es werden das neue Landesparlament der Freien Hansestadt Bremen – die Bremische BĂŒrgerschaft sowie die StadtbĂŒrgerschaft – die kommunale Volksvertretung der Stadtgemeinde Bremen sowie die BeirĂ€te der StadtrĂ€te in Bremen und Bremerhaven gewĂ€hlt.

Talk like an Egyptian

Interview mit Wael Ghonim auf „Dream 2“, 7. Februar. Am 7.Februar wurde der seit Freitag, dem 28. Januar verschwundene Google Experte Wael Ghonim (wir berichteten) vom Mubarak-Regime wieder freigelassen, nachdem das Video eines Zeugen bewiesen hatte, dass Ghonim von der Staatssicherheit verschleppt worden war. Seine erste Nachricht via Twitter nach der Freilassung: “Freiheit ist ein Segen, fĂŒr den es sich zu kĂ€mpfen lohnt.” Noch am Abend gab Wael Ghonim dem Privatsender „Dream 2“ ein Interview, welches Ägypten erschĂŒtterte. Dies ist die Mitschrift. Übersetzt aus dem Englischen von Alexina Barbin.

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