Syrien, Iran: Trump dreht wieder auf Kriegskurs

Einen Tag nach dem denkbar grĂ¶ĂŸten Gefallen fĂŒr die Invasoren Syriens, dem vermeintlichen oder tatsĂ€chlichen Chemiewaffen-Einsatz in der syrischen Stadt Khan Sheikhoun (ážȘān Ć ayឫƫn, Chan Schaichun), der zu Beginn der von „EuropĂ€ischer Union“ und „Vereinten Nationen“ getragenen Syrien-Konferenz der InvasionsmĂ€chte mit insg. 70 Staaten am Dienstag erfolgte, besucht am gestrigen Mittwoch der König von Jordanien, Abdullah II bin Al-Hussein, das Weiße Haus.

Anschließend stellt sich U.S.-PrĂ€sident Donald Trump, dessen Administration noch wenige Tage zuvor nach sechs Jahren und Hunderttausenden von Toten ein Ende des blutigen Umsturzversuches in Syrien verkĂŒndet hatte, gemeinsam mit dem König von Jordanien vor die Presse und verkĂŒndet eine erneute Kehrtwende.

Trumps Executive Order: Alle erzÀhlen Mist. Keiner hat Ahnung. Die Welt ist ein Meer von Schwachköpfen.

Die Liste der mehrheitlich islamischen Staaten, deren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern jetzt durch den PrĂ€sidentenbefehl („Executive Order“, vernebelnd „Dekret“ genannt) von Donald Trump die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika verwehrt wird, taucht im PrĂ€sidentenbefehl nicht auf. Vielmehr wurde diese Liste noch in der Amtszeit des damaligen PrĂ€sidenten Barack Obama im Februar 2016 durch das sogenannte Heimatschutzministerium angefertigt, welches nun qua PrĂ€sidentenbefehl darĂŒber entscheidet, aus welchen LĂ€ndern des Planeten Menschen in die U.S.A. einreisen dĂŒrfen.