US-MilitĂ€r und Spione fordern wegen „auslĂ€ndischen Hackern“ eine „Trennung“ des Internets

Ex-CIA- und NSA-Leiter Michael Hayden und der Leiter des US Cyber-Kommandos (Cyber Command), General Keith Alexander, fordern zusammen mit Kongress-Abgeordneten den Aufbau „eines komplett neuen Teils der Infrastruktur des Internets“. U.a. soll die Domain-Endung „.secure“ erstellt werden, um diese „Ecke des Internets frei von Cyber-Kriminellen zu halten“.

„Fox News“ von Rupert Murdoch, der es wissen muss, erklĂ€rt warum:

EinSatz gegen Vorratsdatenspeicherung: Videobotschaft an CSU-Innenminister Hans Friedrich

In einer Videobotschaft des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung fordern BĂŒrgerrechtler, Nutzer des Weltinformations- und Kommunikationsnetzes Internet, Digitale Medienaktivisten, Liberale und ganz Normale, Bundesinnenminister Hans Friedrich (CSU) auf, nicht wieder ein Gesetz zur anlasslosen Erfassung und Speicherung aller Telekommunikationsverbindungsdaten der gesamten Bevölkerung zu versuchen. „Weil es einfach ein Verstoß gegen das Grundgesetz ist.“ „Weil ich nicht will, daß der Staat weiß, mit wem ich telefoniere.“ „Gerade in Deutschland heißt bĂŒrgerliche Freiheit immer die Freiheit vom Staat.“ „Es ist gegen die Grundrechte. Tun Sie es nicht. Es ist falsch.“ „Darum – lassen Sie es einfach sein.“

Tahrir Platz, Tel Aviv

AMRAM MITZNA ist ein netter Kerl. Er ist bescheiden und strahlt GlaubwĂŒrdigkeit aus. Er erinnert an den verstorbenen Lova Eliav, den GeneralsekretĂ€r der Labor-Partei, der die Partei voll Empörung verlassen hat. Wie Eliav hat er eine Menge praktischer Errungenschaften, die auf seine Initiative zurĂŒckgehen. Eliav baute die Dörfer im Lakhishgebiet im sĂŒdlichen Zentralisrael, Mitzna verwaltete freiwillig die entfernte Stadt Yerucham tief im Negev. „Buji“ Hertzog ist auch ein guter Kerl. Er ist Nachkomme einer jĂŒdisch-aristokratischen Familie im positiven Sinn des Wortes. Sein Großvater war ein Oberrabbiner, sein Vater der PrĂ€sident Israels. Er ist eine Person, deren Taten – als Wohlfahrtsminister – fĂŒr sich selbst sprechen – obwohl er eine seltsame Angewohnheit hat, nach jeder Aktion seinen (amerikanischen) Freunden davon zu erzĂ€hlen, wie die Wikileaks-Papiere aufdecken. (Dies ist eine Anspielung auf einen klassischen israelischen Witz: „Warum machen die israelischen MĂ€nner immer so schnell Schluss? Weill sie nicht warten können, um zu ihren Freunden rennen, um es ihnen zu erzĂ€hlen.“)

DAS WANDERNDE AUGE – Verwickelt in einen monströsen Zickenkrieg

Mit spitzer Feder zieht Pepe Escobar zu Felde, um das kriegslĂŒsterne Geschehen rund um Libyen zu brandmarken. So hĂ€lt er unter anderem fest: “Das Blabla zu Libyen klingt zunehmend wie eine schĂ€bige Version von ‘Dancing with the Stars’, bei der niemand rausgeschmissen wird – außer der gesunde Menschenverstand.“ Von Pepe Escobar, Übersetzung Lars Schall Der 1954 geborene Pepe Escobar aus Sao Paulo, Brasilien ist einer der herausragendsten Journalisten unserer Zeit. Escobar, der vom frĂŒheren CIA-Analysten Ray McGovern schlichtweg “der Beste“ genannt wird, arbeitet fĂŒr die Asia Times und ist ein Analyst von The Real News. DarĂŒber hinaus ist er der Autor dreier BĂŒcher: Globalistan: How the Globalized World is Dissolving into Liquid War, Red Zone Blues: a snapshot of Baghdad during the surge und Obama does Globalistan.

Categorized as: MilitÀr, Krieg

Clinton-Rede zur Internet-Freiheit erwartet

Die US-Regierung positioniert sich fĂŒr BĂŒrgerrechte auch im Cyberspace und attestiert, dass ein „offenes Internet langfristigen Frieden, Fortschritt und ProsperitĂ€t fördert.“ Vorab veröffentlichte AuszĂŒge einer heutigen Rede von US-Außenministerin Hillary Clinton in der George Washington UniversitĂ€t deuten nicht nur auf ein Umdenken, sondern auf einen Strategie-Wechsel in den USA hin. Anstatt Freiheiten der Gesellschaften einzuschrĂ€nken – mit dem Argument man mĂŒsse diese „beschĂŒtzen“ –  bekundet die Regierung von PrĂ€sident Barack Obama nun, BĂŒrgerrechten und Freiheit der Information, Kommunikation und des Handels ĂŒber das Weltnetz nicht lĂ€nger im Wege sein zu wollen. FĂŒr eine Regierung ist das schon viel – selbst wenn es nur AnkĂŒndigungen sind.