Der Koreakrieg: der moralische Bankrott des Interventionismus

Ein Artikel in der New York Times vom Sonntag mit dem Titel „Remembering the Forgotten War“ („Erinnerung an den vergessenen Krieg“ zeigt perfekt den moralischen Bankrott der Philosophie des Interventionismus im Ausland. Der Autor Hampton Sides, der dazu aufruft, den Koreakrieg in Erinnerung zu rufen, lobt einige der populĂ€ren Rechtfertigungen fĂŒr Tod, Verletzung und VerstĂŒmmelung von US-Soldaten im Koreakrieg.

Hampton erzÀhlt die Geschichte eines Veteranen namens Franklin Chapman, der noch am Leben ist.

Demokraten bestÀtigen Folterin als Direktorin der CIA

Aber jetzt hat Washington eine echte Verbrecherin, eine reale Person, die ohne Zweifel „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ begangen hat und die vom US-Senat als CIA-Direktorin bestĂ€tigt wurde. Das sagt uns viel ĂŒber die Heuchelei, die Doppelmoral und die Verlogenheit der Regierung in Washington.

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Pompeo und Haspel sind Symptome eines tiefer liegenden Problems

Solange der Kongress sich weigert, seine verfassungsmĂ€ĂŸige AutoritĂ€t und Aufsichtspflicht auszuĂŒben – insbesondere in Fragen von Krieg und Frieden -, werden wir unseren Weg zum Autoritarismus fortsetzen, wo der PrĂ€sident zu einer Art König wird, der uns in den Krieg fĂŒhrt, wann immer er will.

Ich freue mich, einige Senatoren – unter ihnen Senator Rand Paul – zu sehen, die versprechen, sich PrĂ€sident Trumps Kandidaten fĂŒr Außenministerium und CIA zu widersetzen. Hoffen wir, dass sich ihm noch viele weitere anschließen – und hoffen wir, dass der Rest des Kongresses seine Rolle als Erster unter Gleichen in unserem politischen System wahrnimmt!

USA „stolperten in die Folter“, sagt New York Times-Reporter

Zwei Passagen zeichnen sich aus durch ihre selbstverstĂ€ndliche Zuordnung gutwilliger Motive an die Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. Da ist zunĂ€chst die Idee, dass „Amerika in die Folter stolperte“, und nicht geplant und ausgeklĂŒgelt ĂŒber 15 Jahre lang eine Politik der Folter betrieben hat. Das erweckt den Anschein, als wĂ€re das massive globale Folterregime der USA, das unter anderem Wasserfolter („waterboarding“), SchlĂ€ge, Schlafentzug und sexuelle Erniedrigung sowie „außerordentliche Überstellungen“ an verbĂŒndete LĂ€nder fĂŒr weniger raffinierte Foltermethoden beinhaltete, etwas anderes gewesen als eine bewusste politische Strategie.

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