Thema Asyl und Propaganda: Die angebliche Aussage vom Heidenauer BĂŒrgermeister ĂŒber „linksradikale Demo-Touristen“

Das „Anonymous“ Konto auf Facebook verbreitet eine von ĂŒber 300.000 „Viewern“ und Tausenden Kommentatoren unbemerkte Falschmeldung ĂŒber angebliche Aussagen des BĂŒrgermeisters von Heidenau ĂŒber „extern angereiste, linksradikale Demo-Touristen“.

Ein desaströses Zeugnis des mentalen Zustands unserer lieben MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger, leider unabhĂ€ngig von ihrer politischen Couleur.

Wir dokumentieren.

Muhammad, wo bist du?

Der emeritierte Professor Hillel Weiss, der immer noch an der Bar-Ilan-UniversitĂ€t Vorlesungen hĂ€lt, veröffentlichte auf Facebook einen Aufruf zum Völkermord an den PalĂ€stinensern. „Da sie kein Volk sind, wĂŒrde das keinen Völkermord darstellen“, behauptet er, „sondern nur die Ausrottung von Gesindel.“ Er gab den PalĂ€stinensern den Rat, Eretz Israel (das Land bis zum Jordan) sofort zu verlassen, bevor der unvermeidliche Völkermord stattfinden wĂŒrde.

Eine Million Kilometer ausspionierte Seekabel: ein Telecom-Vodafone-Google-Facebook-Imperium

Und wie schnell ganze Kontinente aus strategischen GrĂŒnden durch vorsĂ€tzliches Kappen von Leitungen abgetrennt werden können, zeigte sich an den AusfĂ€llen in der jĂŒngeren Vergangenheit. So wurde Anfang 2008 durch beschĂ€digte Kabel vor Alexandria im Mittelmeer der Internetverkehr im Nahen Osten und SĂŒdasiens, vor allem in Indien, lahmgelegt (Der globale Kommunikationswege- und Rohstoff-Atlas der Vereinigten Staaten von Amerika).

5. Juni: „Reset the Net“ – Wir holen uns das Internet zurĂŒck

Am 5. Juni startet die von dem Verbund „Fight for the Future“ ins Leben gerufene Kampagne „Reset the Net“. Ziel ist es, soweit wie möglich Kontrolle ĂŒber die eigenen Daten im World Wide Web und Internet zu erlangen und sie den inzestiös verschmolzenen staatlichen Spionen, wie der National Security Agency (N.S.A.) in den U.S.A. oder dem Bundesnachrichtendienst (B.N.D.) in der Republik, aber auch den in der Gilde „Internet Association“ organisierten Monopolen wie Google, Facebook, Amazon und Apple aus den HĂ€nden zu reißen. Erstes, aber nicht einziges Mittel dafĂŒr ist die Herstellung maximaler Öffentlichkeit zur Kampagne und damit den Themen Freiheit, PrivatsphĂ€re, Datenschutz fĂŒr die zivilen regulĂ€ren Nutzer von WWW und Internet, sowie andererseits die Kontrolle und Durchleuchtung der Spionage-Dienste und Monopole, samt ihrer AktivitĂ€ten, Tauschbörsen und GeschĂ€fte mit den geraubten Daten und Informationen.

„Reset the Net“ bietet dafĂŒr den Netzseiten rund um den Planeten mehrere Möglichkeit der Partizipation:

Neun tote Punkte um als Band, Galerie, Label, Filmemacher und bzw mit Webseite zu scheitern

1. Auf keinen Fall Erfolg haben wollen. Weil, den haben immer nur die Anderen und das war auch schon immer so.

2. Nicht begreifen, was das Internet, was das World Wide Web und wozu eine Webseite da ist und wie diese mit der wirklichen Welt und diesem bösen Erfolg zusammenhÀngen könnte, den man nicht haben will.

3. Immer erst dann irgendetwas begreifen, wenn
3.1. man das GefĂŒhl hat jetzt mĂŒsse man was tun, weil der schicke Kerl, die rasante Braut oder der Sponsor / A & R / Manager / Veranstalter / Produktionsfirma / Filmverleih / Blutsauger mit den Moneten einen sonst fĂŒr total unmodern halten und aus seiner jeweiligen Sklavengaleere schmeißen könnte.
3.2. einen jemand auf der Straße inmitten von TrĂŒmmern, in der Intensivstation, oder vollgesabbert in der Kneipenecke wachrĂŒttelt.