Eine Million Kilometer ausspionierte Seekabel: ein Telecom-Vodafone-Google-Facebook-Imperium

Und wie schnell ganze Kontinente aus strategischen Gründen durch vorsätzliches Kappen von Leitungen abgetrennt werden können, zeigte sich an den Ausfällen in der jüngeren Vergangenheit. So wurde Anfang 2008 durch beschädigte Kabel vor Alexandria im Mittelmeer der Internetverkehr im Nahen Osten und Südasiens, vor allem in Indien, lahmgelegt (Der globale Kommunikationswege- und Rohstoff-Atlas der Vereinigten Staaten von Amerika).

5. Juni: „Reset the Net“ – Wir holen uns das Internet zurĂĽck

Am 5. Juni startet die von dem Verbund „Fight for the Future“ ins Leben gerufene Kampagne „Reset the Net“. Ziel ist es, soweit wie möglich Kontrolle ĂĽber die eigenen Daten im World Wide Web und Internet zu erlangen und sie den inzestiös verschmolzenen staatlichen Spionen, wie der National Security Agency (N.S.A.) in den U.S.A. oder dem Bundesnachrichtendienst (B.N.D.) in der Republik, aber auch den in der Gilde „Internet Association“ organisierten Monopolen wie Google, Facebook, Amazon und Apple aus den Händen zu reiĂźen. Erstes, aber nicht einziges Mittel dafĂĽr ist die Herstellung maximaler Ă–ffentlichkeit zur Kampagne und damit den Themen Freiheit, Privatsphäre, Datenschutz fĂĽr die zivilen regulären Nutzer von WWW und Internet, sowie andererseits die Kontrolle und Durchleuchtung der Spionage-Dienste und Monopole, samt ihrer Aktivitäten, Tauschbörsen und Geschäfte mit den geraubten Daten und Informationen.

„Reset the Net“ bietet dafĂĽr den Netzseiten rund um den Planeten mehrere Möglichkeit der Partizipation:

Neun tote Punkte um als Band, Galerie, Label, Filmemacher und bzw mit Webseite zu scheitern

1. Auf keinen Fall Erfolg haben wollen. Weil, den haben immer nur die Anderen und das war auch schon immer so.

2. Nicht begreifen, was das Internet, was das World Wide Web und wozu eine Webseite da ist und wie diese mit der wirklichen Welt und diesem bösen Erfolg zusammenhängen könnte, den man nicht haben will.

3. Immer erst dann irgendetwas begreifen, wenn
3.1. man das Gefühl hat jetzt müsse man was tun, weil der schicke Kerl, die rasante Braut oder der Sponsor / A & R / Manager / Veranstalter / Produktionsfirma / Filmverleih / Blutsauger mit den Moneten einen sonst für total unmodern halten und aus seiner jeweiligen Sklavengaleere schmeißen könnte.
3.2. einen jemand auf der StraĂźe inmitten von TrĂĽmmern, in der Intensivstation, oder vollgesabbert in der Kneipenecke wachrĂĽttelt.

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