„Red keinen Zionismus!“

In seinem Essay unterscheidet Jehoschua zwischen Nationalismus und Zionismus. Seiner Ansicht nach sind die beiden nicht in eines verschmolzen, wie man die Menschen in Israel glauben machen will, sondern sie sind zwei unterschiedliche Einheiten, die „zusammengeschweißt“ worden sind und die in ständigem Konflikt miteinander stehen. „Zionismus“ spielt in dieser Zweiheit eine zweifelhafte Rolle.

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Auf der Suche nach einem Helden

Von keinem vernünftigen Israeli kann man erwarten, dass er an Frieden glaubt, wenn nicht einmal israelische Linke mit arabischen politischen Kräften in Israel zusammenarbeiten können, geschweige denn mit den Palästinensern in den besetzten Gebieten.

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Verhaltensstaat, Verhaltenspolitik, Verhaltensdiener: Erkennungsmuster für eine spieltheoretisch ideologisierte und indoktrinierte Gesellschaft

Die Spieltheorie reduziert den Menschen auf Information, auf eine „selbstsüchtige, fast roboterhafte Kreatur“. Dieser in der Wirtschaftswissenschaft über Jahrzehnten unhinterfragt angewandten Spieltheorie steht nun mittlerweile das Modell der Verhaltensökonomie gegenüber, nach der sich Menschen auch in der Wirtschaft schlicht entsprechend ihres individuellen Charakters verhalten.

Nun wird es Zeit über das Verhalten anderer Player zu sprechen, die nicht minder von der Spieltheorie befallen sind als die Wissenschaftler und Akademiker in der Wirtschaft: Der Staat und seine Diener.