Irak: Die ‚Befreiung‘, die die Neocons am liebsten vergessen wĂĽrden

Die Neocons nehmen vielleicht Reissaus von ihren ehemaligen Positionen hinsichtlich des Irak, aber das heisst nicht, dass sie aufgegeben haben. Sie waren diejenigen, die im Sommer auf eine Attacke gegen Syrien gedrängt haben. Zum Glück hatten sie keinen Erfolg. Derzeit versuchen sie alles, um Präsident Obamas Bemühungen, mit den Iranern zu verhandeln, zum Schreitern zu bringen.

„Als ob es zwei Arten von Gesetzen gäbe“

Gestern veröffentlichte das WeiĂźe Haus den von U.S.-Präsident Barack Obama, im Zuge der durch Veröffentlichungen von „Genie unter Genies“ Edward Snowdens Dokumenten begonnenen Aufarbeitung der Zustände im durch 12 Jahre weltweiten Krieg „on terror“ verselbstständigten Spionage-Apparat, selbst in Auftrag gegebenen Bericht einer fĂĽnfköpfigen Kommission. Der Bericht, der keineswegs ausschlieĂźlich die Aktivitäten der National Security Agency N.S.A. thematisierte, war dem Präsidenten bereits am Freitag dem 13. ĂĽbergeben worden.

Wir vestehen: Zaunpfähle gibt es nicht. Denn das wäre ja Politik.

Selbstboykott

Warum‭? ‬ Staatspräsident Shimon Peres hatte sich eine Krankheit zugezogen‭ ‬,‭ ‬die ihn daran hinderte,‭ ‬hinzufliegen,‭ ‬die ihn aber nicht daran hinderte,‭ ‬eine Rede zu halten und‭ ‬am selben Tag,‭ ‬Besucher zu empfangen.‭ ‬Nun,‭ ‬es gibt alle Arten von mysteriösen Bazillen.

Der Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte sogar einen noch seltsameren Grund.‭ ‬Er behauptete,‭ ‬die Reise‭ ‬sei zu teuer mit all den begleitenden Sicherheitsleuten usw.

Categorized as: Politik, Diplomatie

Der Iran zieht beim Genfer Abkommen den KĂĽrzeren

Umfragen zeigen, dass die Amerikaner sicher keinen weiteren Krieg zum Vorteil Israels führen wollen. Premierminister Netanyahu ist zu weit gegangen bei seinem Versuch, sich in Amerika und beim gedemütigten Präsidenten Obama groß aufzuspielen.

Seine plumpen Aktionen werden viele daran erinnern, dass der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika vom großen Geld und von den großen Medien völlig korrumpiert worden ist – und reformiert gehört.

Ben Franklin sagte: „es gibt keinen schlechten Frieden; und keinen guten Krieg.“ Wie unvollkommen auch immer, Genf ist ein Schritt nach vorne. Jetzt werden wir sehen, wie seine Gegner Himmel und Erde in Bewegung setzen, um diese Vereinbarungen zu sabotieren.

Categorized as: Allgemein