The runaway General McChrystals erstklassiger Genickschuss ins eigene Nirwana

(MĂĽnchhausens Ritt auf der Kanonenkugel – Zeichnung von August von Wille / Wikipedia) Update: General McChrystal soll angeblich Berichten zufolge sein RĂĽcktrittsgesuch an US-Präsident Obama eingereicht haben „fucking“, „am Arsch lecken“, „Schwule“, „Scheisse“ McChrystal liebt AusdrĂĽcke der Gosse fĂĽr Diplomaten und Regierungsbeamte im privaten militärischen Kreis Die Musikzeitung Rolling Stone hat eine glanzvolle Leistung vollbracht, die so grossartig ist, dass ihr unbedingt die gebĂĽhrende Aufmerksamkeit zuteil werden muss. Michael Hastings hat eine sechsseitige Reportage ĂĽber den Oberkommandierenden der US- und NATO-Truppen fĂĽr Afghanistan General Stanley McChrystal und seinen Generalstab geschrieben und diese Elite-Cowboys ĂĽber eine längere Zeit rund um den halben Globus begleitet und ihre Ansichten ĂĽber die US-Regierung, ihre Berater und Diplomaten hervorragend wiedergegeben. Hastings ist ein Held.

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FDP: Fette Drei Prozent

Im neuesten ZDF-Politbarometer stürzen die ex-Liberalen in der politischen Stimmung auf drei Prozent. Im Fantomringen der Blockparteien um die Gunst von Banken, Bossen und Brüssel gibt es mal was richtig Neues: die Bundesregierung unter Angela Merkel  (CDU) knackt weg. Ihr Koalitionspartner FDP fällt mit seinem begnadeten Senkblei Guido Westerwelle kopfüber (wenn auch nicht kopflastig) ins gelbe Loch. Auf ganze drei Prozent kommt die FDP noch laut ZDF-Politbarometer (1) in der politischen Stimmung. Tja. Leistung lohnt sich eben wieder. Umgekehrt allerdings auch.

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US-amerikanischer Priester-Samurai auf dem Weg zu Osama Bin Laden

(Foto: Falkner beim Einsatz mit einem Falken auf der McGuire Air Force Base in New Jersey/USA, US-Regierung/Wikipedia) Der Kalifornier Gary Brooks Faulkner hatte eine gute Idee: Um diesen einsamen Weltkrieg der Vereinigten Staaten gegen den Rest der Welt zu beenden, gürtete er sich ein Schwert um, steckte einen Colt nach Westernmanier ins Beinhalfter und bewaffnete sich mit christlichen religiösen Büchern, um den Mann zu suchen, wegen dem die ganze Welt verrückt spielt.

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Wir explodieren nicht fĂĽr Eure Krise

Kommentar zu der Explosion in der Berliner Demonstration „Wir zahlen nicht fĂĽr Eure Krise“. Nehmen wir einmal an, bei dieser Demo am gestrigen Samstag (12.Juni) wäre kein Knallkörper explodiert, dessen Explosion man noch Blocks weiter deutlich wahrnahm. Was wäre dann? Wahrscheinlich hätte es noch jede Menge anderer Möglichkeiten gegeben, 82 Millionen Geschworene am Gerichtshof der Ă–ffentlichen Meinung zu manipulieren. Auf jeden Fall aber wäre versucht worden in der Berliner Republik – die ein weltweites Geldsystem entscheidend stĂĽtzt, welches 111.5 Billionen Dollar Privatvermögen (1,2) erzeugt hat – folgende Schlagzeilen zu vermeiden: „Die Bevölkerung Deutschlands protestiert gegen das weltweite Geldsystem, welches die Reichen bereichert und die ĂĽberwältigende Mehrheit der Menschen ausplĂĽndert und hat endgĂĽltig die Schnauze voll davon, dass ihre korrupten Politnutten sie den ganzen Tag lang belĂĽgen“ Nun, solche Schlagzeilen hätten Sie, liebe Geschworenen, in der Form sicher nur bei uns gefunden. Aber irgend so etwas in der Art, etwas formschöner, auch in der widerwillig vor Wut kochenden Informationsindustrie. Und nun ĂĽberlegen Sie bitte mal in Ruhe fĂĽr sich selbst: was wäre Ihnen das, als ein Profiteur und Diener des Geldsystems, wert gewesen, so eine Schlagzeile zu verhindern und eine Demonstration im mächtigsten Land der neuen kapitalistischen Sowjetunion „Europäische Union“ auf…