Heim in den Verantwortungsbereich

Der leitende MilitĂ€rdiktator der USA General David Petraeus, wahlweise als zukĂŒnftiger PrĂ€sident oder nĂ€chster Chef des Vereinigten Generalstabes gehandelt, will den „Verantwortungsbereich“ seines Zentralkommandos auf das Westjordanland und den Gazastreifen ausdehnen. Just heute nun schlĂ€gt zum Besuch der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton in Israel angeblich eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete ein und tötet einen Menschen. Absender der Einladung zum nĂ€chsten Massenmord an PalĂ€stinensern: angeblich eine bisher nie gekannte Gruppe namens „Ansar al Sunna“, welche sich per sms zur Tat bekennt. Dieser Name ist namensgleich zu einer vermeintlichen Gruppierung, welche laut Angaben von US-MilitĂ€rs und deutschen Behörden im April 2007 gleichzeitig im Irak die Terrororganisation „al-Qaida“ bekĂ€mpfte und in Deutschland als Teil von „al-Qaida“ mit AnschlĂ€gen drohte. Obwohl noch nie jemand von dieser vermeintlichen in Gaza operierenden PalĂ€stinenser-Fraktion namens „Ansar al Sunna“ gehört hat, wird diese nun von Kriegspropagandisten in den orwellschen Wahrheitsministerien der Informationsindustrie als schon immer existierende neue RealiĂ€t verkauft. Derweil freuen sich manche immer, wenn in Israel Raketen einschlagen, ohne dabei irgendetwas zu begreifen. Die rechtsradikale Regierung Netanjahu droht bereits mit einer „starken“ Antwort.

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Bundestagspetition: Offenlegung und Anrechnung der kompletten BezĂŒge aller Politiker im Amt

Am 28.Februar wurde eine Bundestagspetition von Felix Feldkoetter auf der Petitions-Webseite des Bundestages freigeschaltet, die man hier als „Thema in eigener Sache“ bezeichnen könnte. Erstaunlicherweise haben bisher in den reichlichen drei Wochen gerade einmal bis zum aktuellen Zeitpunkt 68 Personen mitunterzeichnet. Das sollte sich in dem noch verbleibenden Monat drastisch Ă€ndern, am 29.April 2010 lĂ€uft die Mitzeichnungsfrist aus.

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Gelder fĂŒr illegales Spionage-Netzwerk von US-MilitĂ€r abgezweigt

Ein leitender Planer im „Strategischen Kommando“ und hochdekorierter Spezialist fĂŒr „psychologische KriegfĂŒhrung“ des US-MilitĂ€rs, hat einem Bericht der „New York Times“ zufolge fĂŒr US-Operationen in Afghanistan und Pakistan ein illegales Spionage-Netzwerk mit ehemals hochrangigen Agenten, frĂŒheren Soldaten aus Sondereinheiten, Söldnern, Medienkonzernen und Informanten unter dem Deckmantel eines angeblichen „Open-Source-Projektes“ einer Webseite betrieben. Laut mehrerer Zeugen wurden in mehreren FĂ€llen die Informationen des Spionage-Netzwerkes fĂŒr Killerkommandos und die Tötung von „TerrorverdĂ€chtigen“ benutzt. Das US-MilitĂ€r streitet ab, von dem Netzwerk gewusst zu haben, obwohl es dessen Informationen nutzte und 22 Millionen Dollar aus dem eigenen Etat fĂŒr die Operation „Afpax“ abzweigte.

INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Ich wĂŒrde mir ein öffentliches GesprĂ€ch mit Uhrlau und Hanning wĂŒnschen“

FĂŒnfter und letzter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂŒber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂŒber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffĂ€llt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” 3.Teil: “Ich habe mich bemĂŒht Bin Laden zu treffen” 4.Teil: “Wir sehen hier eine falsch verstandene BĂŒndnistreue” Radio Utopie: Gegen Ende des Interviews – beschreiben Sie doch mal den Arbeitsalltag eines Agenten. Wie stehen Sie morgens auf, was erwarten Sie von einem Tag? Umschreiben Sie das mal fĂŒr Menschen, die ĂŒberhaupt keine Ahnung haben vom Alltag in einem Nachrichtendienst. Wilhelm Dietl: Ach, das kommt ganz auf die Verwendung an, was der Einzelne macht. Ein AgentenfĂŒhrer z.B. muss sich Gedanken machen, wann er wen trifft und was er von dem zu erwarten hat, was er dafĂŒr zu zahlen hat, was er an Gegenleistungen bringt. Der muss sehr viele logistische Überlegungen anstellen; dass er z.B. den Partner problemlos trifft, also ohne Gefahren, oder wie er dann das Material nach Hause ĂŒbermittelt. Das ist seit meiner Zeit völlig anders geworden, wir haben uns immer noch persönlich mitgebracht. Heutzutage kann man das, öh, per email schicken, kann man das im USB-Stick befördern, man muss da nicht einen Koffer…

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Über die drohende CDU-SPD-Koalition und die Kunduz-AffĂ€re

Vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9.Mai gilt es noch ein paar MissverstĂ€ndnisse aufzuklĂ€ren – auch hinsichtlich der heute begonnenen Kampagne gegen die FDP und ihren Vorsitzenden Guido Westerwelle. Es geht um nichts anderes als den Kopf des SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier, sowie den von Kanzlerin Angela Merkel CDU), die bis zum Hals in der Kunduz-AffĂ€re stecken. Nun sollen diese mit einer „grossen Koalition“ erst in DĂŒsseldorf und dann in Berlin wieder hinten raus kommen. Zuerst mal muss sich jeder vor Augen fĂŒhren, dass die Behauptung, Prostitution sei das Ă€lteste Gewerbe der Welt, eine unbewiesene Behauptung ist. Dagegen weiss jeder, dass das mĂ€chtigste Gewerbe die FortfĂŒhrung des Krieges mit anderen Mitteln ist – die Politik.

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