Ă„gypten: Letztes Gefecht des „war on terror“

Bereits am Tage des Putsches in Ă„gypten, am 3. Juli, sagte ich exakt die Entwicklung voraus, die sich derzeit abspielt. Das war kein Zeichen besonderer Intelligenz, sondern schlicht von Ăśbung und korrekter Diagnose. In Ă„gypten versuchen die gleichen Kräfte, die seit fast 12 Jahren von einem durch Attentate erzeugten Krieg profitieren, diesen sowohl blutigen wie kafkaesken Prozess weiter am Laufen zu halten. In diesem „war on terror“ profitieren nicht nur diejenigen, die Attentate und Krieg hätten verhindern mĂĽssen – Geheimdienste, Polizei, Militär – sondern mindestens im gleiche MaĂźe auch die Nomenklatura der jeweiligen Gesellschaft, die eine Entmachtung durch demokratische Mittel und die Entwicklung bzw Weiterentwicklung eines Ă–ffentlichen Bewusstseins durch Kommunikation und Information der Bevölkerung scheut.

U.S.-Militär: Sondertraining Schneller Einsatztruppen zum internationalen Einsatz gegen Demonstranten

Soldaten der 22nd Marine Expeditionary Unit, der 2nd Marine Expeditionary Force’s Special Operations Training Group, des 1. Battalions, der 10th Marines (Artillerie) wehrten und bekämpften simulierte Demonstranten ab. Bekleidet waren die “Streitkräfte” genauso, wie es mittlerweile auch in Deutschland bei der Polizei beim Einsatz in den Strassen auch bei noch so kleinen, angemeldeten friedlichen Kundgebungen aller Coleur Einzug gehalten hat: kugelsichere Westen, Kevlar-Helme, Schienbeinschützer, Schilde, Schlagstöcke, Masken, Schrotflinten, Pfefferspray (Oleoresin Capsicum) und M-4 Karabiner.

Ein Guiness-Rekord

DIESE WOCHE, am Vorabend der ersten Runde der offiziellen Verhandlungen zwischen der israelischen Regierung und der palästinensischen Autorität, tat Netanyahu zwei interessante Dinge: Er gab Pläne für einige große neue Siedlungsprojekte bekannt und beschuldigte die Palästinenser der Hetzpropaganda gegen Israel.

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