BBC-Filmreihe „The Trap“: Wie Psychologie und Menschenbild des heutigen Kapitalismus erfunden wurden

Die BBC-Filmreihe „The Trap – What happened to our Dream of Freedom“ („Die Falle – Was mit unserem Traum von Freiheit geschah“) aus dem Jahre 2007 umschreibt Ursprung und Aufstieg von Psychologie und Menschenbild des heutigen Kapitalismus. Die Dokumentation beleuchtet akribisch, wie zu Zeiten des Kalten Krieges von Mathematikern und Psychologen aus deren zutiefst dĂĽsteren Menschenbild heraus entwickelte Theorien Jahrzehnte später benutzt wurden um ganze Staaten und Gesellschaften nach diesem Menschenbild zu transformieren. In der fĂĽr Regisseur und Dokumentarfilmer Adam Curtis typischen, hochinformativen und nĂĽchternen Weise recherchiert die BBC-Serie, „wie das simple Modell der Menschen als selbstsĂĽchtige, fast roboterhafte Kreaturen zu der heutigen Vorstellung von Freiheit fĂĽhrte“ und aus der Paranoia der Blockkonfrontation durch die Anhänger des vermeintlich bestätigten, siegreichen kapitalistischen Menschenbildes jene „seltsame, paradoxe Welt geschaffen wurde“, in der wir heute leben.

Wen will die Regierung erschieĂźen?

Was würde das Ziel dieser 174.000 Stück Hohlspitzpatronen sein? Es kann nicht einfach darum gehen, Demonstranten oder Aufständische zu kontrollieren. Hohlspitzgeschosse sind dermaßen tödlich, dass die Genfer Konvention ihren Einsatz im Krieg verbietet. Hohlspitzgeschosse stoppen oder verletzen Menschen nicht nur, sie durchdringen den Körper, breiten sich aus und zerteilen sich und verursachen maximalen Schaden an den Organen des Körpers. Oft mit tödlichen Folgen.

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DĂĽrre in Texas

Ich muss zugeben, dass bei dieser Debatte Obamas Antworten ein paar mal viel besser waren als meine. Zum Beispiel fiel mir keine scharfe Antwort auf Romneys Vorwurf ein, dass die US jetzt weniger Kriegsschiffe haben als vor hundert Jahren. Obamas trockene Entgegnung– die US-Armee habe jetzt auch weniger Pferde, war glatt genial. Besser hätte er nicht darauf antworten können. Wer hätte so eine dämliche Bemerkung voraussehen können?

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Eine Kultur der Täuschung

Für die Linke ist Ronald Reagan der große Buhmann. Die Linken verstehen die angebotsorientierte Wirtschaft nicht als makroökonomische Innovation, die die Stagflation bewältigte, indem sie die Auswirkungen der Steuerpolitik auf kumulierte Nachfrage nutzte. Stattdessen sehen sie „Tröpfelwirtschaft“ und Steuerkürzungen für die Reichen. Linke verstehen nicht, dass die Reagan-Administration in Grenada und Nicaragua intervenierte, um den Sowjets zu signalisieren, dass es keine sowjetische Expansion oder neue Klientenstaaten mehr geben würde und dass es Zeit sei, über das Ende des Kalten Krieges zu verhandeln.