Ohne Augen in Gaza

Bei den palästinensischen 2006-Wahlen unter der Aufsicht von Ex-Präsident Jimmy Carter gab die Bevölkerung von Gaza – wie die der Westbank – der Hamas eine relative Mehrheit. Die Bevölkerung applaudierte.

Die israelische Regierung reagierte, indem sie eine Blockade errichtete. Nur begrenzte Mengen von Waren, die von der Besatzungsbehörde genehmigt wurden, wurden durchgelassen. Ein amerikanischer Senator machte einen Höllenspektakel, als er herausfand, dass Nudeln als ein Sicherheitsrisiko angesehen und nicht hineingelassen wurde. Praktisch wurde auch nichts herausgelassen – was vom Standpunkt der „Sicherheit“ und des Waffen-„Schmuggels“ unbegreiflich ist, aber vom Standpunkt des Strangulierens des Gazastreifens klar ist.

Washington vermanscht die Wahrheit mit LĂĽgen

Sogar ein Dummkopf sollte verstehen, dass Russland, falls es militärische Kräfte in die Ukraine entsenden will, keinen Vorwand braucht, und schon gar nicht eine humanitäre Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Die Ostukraine hat nach dem Beispiel der Krim sowohl für die Unabhängigkeit von Kiew als auch für eine Wiedereingliederung nach Russland gestimmt. Wenn Russland eine Rechtfertigung braucht, dann genügen die Entscheidungen, die die Bewohner der Ostukraine vor Monaten getroffen haben. Aber Russland braucht keine Rechtfertigung, um Russen davor zu retten, dass sie von Washingtons Handlangern massakriert werden wie die Palästinenser in Gaza.

U.S.-Sicht: „C.I.A. ist nun in der Pflicht, Waffen direkt an Kurden zu liefern. Wir reden hier ĂĽber einen Wert von ein paar hundert Millionen Dollar“

Dies gelingt nur ĂĽber grausame Aufsehen erregende Massaker, angeblich ausgeĂĽbt von „staatlichen Militärs, Sicherheitskräften und Polizeibeamten“ oder finanzierten, kontrollierten und gelenkten „Terrororganisationen wie Taliban, Al-Qaida, Al-Shahaab, I.S.“. Diese können fĂĽr diesen Zweck nicht blutig genug sein: Giftgas-Einsätze, EntfĂĽhrungen, Massenhinrichtungen – Ziel werden auch Passagierflugzeuge.

Angriff auf Redakteurin von Reuters wegen Berichterstattung zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln

Die „Huffington Post“ veröffentlichte einen Artikel von Ken Roseboro, Autor und Herausgeber von „The Organic & Non-GMO Report and The Non-GMO Sourcebook“ ĂĽber den Druck der Biotechnologie-Firmen auf die Presse anhand des Beispiels der langjährigen Journalistin Carey Gillam der Nachrichtenagentur „Reuters“.