In meiner Kolumne 2006 „Blowback from a Bad War“ schrieb ich: Die Romantisierung des Krieges und des Militarismus innerhalb der allgemeinen Kultur – die Verbreitung von Videospielen, wie z.B. „Point and Shoot“ („Ziel und schieĂ“), zusammen mit der nach der Formel Rache motivierten Film und TV-Gewalt – dehnt das „Entflechtungstraining“ auf Nicht-Veteranen aus und trĂ€gt zusammen mit der reichlichen VerfĂŒgbarkeit von Handfeuerwaffen zu einem Zustand der inneren Unsicherheit bei, der weitaus ernster ist als die Bedrohung durch Ă€uĂeren Terror, die Bush zu seinem vorrangigen politischen Thema gemacht hat.
In dieser Kolumne habe ich auch zufĂ€llig die Worte eines gewissen Generalleutnants zitiert, der fĂŒr seine mörderische Offenheit bekannt wurde. Bei einer Podiumsdiskussion sagte er zu Soldaten: „Es macht SpaĂ, Leute zu erschieĂen. … Du gehst nach Afghanistan, dort hast du Typen, die Frauen fĂŒnf Jahre lang schlagen, weil sie keinen Schleier tragen. WeiĂt du, Typen wie diese haben sowieso keine MĂ€nnlichkeit mehr. Also macht es verdammt viel SpaĂ, sie zu erschieĂen.“
Der Name des Kerls war Mad Dog Mattis. Er ist jetzt Amerikas Verteidigungsminister.