Live-Sendung zu neuem 100 Mrd-Ausverkauf durch die Merkel-Regierung

Am Sonntag beschlossen „EuropĂ€ische Union“ (EU) und „Internationaler WĂ€hrungsfond (IWF) gemeinsame Maßnahmen im Umfang von 720 Mrd Euro. Wie die „SĂŒddeutsche“ (1) berichtete, sollen die Maßnahmen dem „Bankenrettungsschirm“ Ă€hneln, welcher am 17.Oktober 2008 durch den Bundestag gepeitscht wurde. Dieser „Rettungsschirm“, das „Finanzmarktstabilisierungsgesetz“, war von genau den Banken mitentworfen worden, denen es zugute kam und schuf die ErmĂ€chtigungsbehörde Soffin. Nun soll dieses Modell auf EU-Ebene durchgezwungen werden; schon in der spĂ€ten Freitag Nacht sprachen die EU-Regierungschefs von einem „Notfallfonds“. Mit diesem sollen die Banken ausbezahlt werden, die Schuldtitel an Staaten besitzen. Das lĂ€uft auf einen in BrĂŒssel organisierten Staatsbankrott aller Mitgliedsstaaten hinaus.

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Startschuss des grossen Fressens: Staatsanleihen

Wie die FAZ meldet, teilte die Association for Financial Markets in Europe (AFME) mit, dass die EuropĂ€ischen Zentralbanken seit dem frĂŒhen Morgen des heutigen Montag damit begonnen haben, die Staatsanleihen Spaniens, Portugals, Griechenlands, Italiens und Irlands zu kaufen, nachdem ein Beschluss des Rats der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) dafĂŒr gefasst worden war. Die Deutsche Bundesbank hĂ€tte dies bestĂ€tigt, hiess es.

Bundesfinanzminister Wolfgang SchĂ€uble in BrĂŒssel im Krankenbett

Ausgerechnet am heutigen fĂŒr Deutschland entscheidenden Wahlsonntag in Nordrhein-Westfalen wurde der deutsche Bundesfinanzminister und ehemalige Bundesinnenminister Dr.Wolfgang SchĂ€uble (CDU) in BrĂŒssel in ein Krankenhaus gebracht. In BrĂŒssel tagte eine Sondersitzung der 27 Finanzminister der europĂ€ischen Staaten ĂŒber die konkrete Ausgestaltung des „Notfallfonds“ fĂŒr die Euro-LĂ€nder.

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Reich und arm dran: Der Ticker zu den blöden Gesichtern in NRW und Berlin

Heute war also Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, bzw ist noch, so ca. eine Stunde. Man sieht schon die ersten leichenblassen GarderobenstĂ€nder vor den Kameras der Informationsindustrie, wie sie versuchen schon mal prĂ€ventiv (zur Gefahrenabwehr des heimtĂŒckischen Volkes) alles zu erklĂ€ren. Sowas aber auch. Das geht doch nicht. Wer hat diese Irren an die Wahlurne gelassen…

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Verlogenheit der Polizeieinsatzleitung zur CDU-Wahlkampagne von Merkel, Koch und RĂŒttgers in Wuppertal

Polizei legte deutsche Bevölkerung mit mutmasslichen AttentĂ€tern herein und verhinderte dadurch weitere Proteste gegen Angela Merkel, Roland Koch und JĂŒrgen RĂŒttgers in Wuppertal bei der CDU-Wahlkampagne – enttĂ€uschte und getĂ€uschte CDU-WĂ€hler Die Times veröffentlichte am heutigen Sonntag einen Bericht ĂŒber die nicht stattgefundene Wahlkampfveranstaltung der CDU am 7.Mai in DĂŒsseldorf mit der Kanzlerin und ĂŒber die CDU-Veranstaltung am 5.Mai in Wuppertal.

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DIE GRIECHENLAND-KRISE (VI): Der Plan der Banken von einer europÀischen Soffin

Am 17.Oktober 2008 hatte sich das Parlament der Berliner Republik im Zuge des innerhalb einer einzigen Woche durch Bundestag und Bundestag gepeitschten „Finanzmarktstabilisierungsgesetzes“ selbst entmachtet. Mit Zustimmung aller etablierten „Parteien“, die ausnahmslos sogar einer dafĂŒr notwendigen Änderung der parlamentarischen GeschĂ€ftsordnung zustimmten (Lafontaine und Kuhn: Zustimmung zu ErmĂ€chtigungsgesetz durch die HintertĂŒr), wurde ein bis dahin fĂŒr unvorstellbar gehaltener Vorgang gesetzlich verankert: die Bezahlung und SchuldenĂŒbernahme von Großbanken durch den Staat, in Höhe von ĂŒber einer halben Billion Euro. Entworfen wurde das Gesetz u.a. durch genau die Banken, denen es zugute kam. Die Ausarbeitung ĂŒbernahm u.a. eine der Anwaltskanzleien des sogenannten „Magischen Kreises“ in London, die viertgrĂ¶ĂŸte Anwaltskanzlei der Welt, Freshfields Bruckhaus Deringer. Diese Kanzlei schrieb fĂŒr die Regierung Deutschlands auch die ins Parlament eingebrachten GesetzentwĂŒrfe fĂŒr die „Rettung“ bzw Verstaatlichung der kommerziellen Immobilienbank Hypo Real Estate, welche die Deutschen bisher rund 100 Milliarden Euro kostete.

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