„Sie waren dabei und sind es nicht gewesen“

Sie waren dabei und sind es nicht gewesen – diverse überraschend schnell eingestellte Ermittlungs- und Gerichtsverfahren bestätigen sie auch noch darin. Jedes Versprechen einer goldenen Zukunft, wenn man nur jetzt massive Einschränkungen und endlose Kosten auf sich nimmt, alle solche Zukunftsversprechungen haben sich am Ende als Fata Morgana erwiesen. Die Zukunft findet heute statt, momentan verbauen wir diese Zukunft leider. Ein klügerer Mensch als ich hat es so formuliert:

„Die Politik in diesem Lande kann man definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mit Hilfe der Gesetzgebung“.

250te Montagsdemo gegen Stuttgart 21: „Grundrecht auf Versammlungsfreiheit durchgesetzt“

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom heutigen Tage die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 28.11. 2014 bestätigt. Die Demonstration am 08.12.2014 darf damit am auf dem Arnulf-Klett-Platz vor dem Hauptbahnhof stattfinden.

Der Verwaltungsgerichtshof verweist in seinem Beschluss darauf, dass der von der Stadt im Versammlungsbescheid für die Auftaktkundgebung
zugewiesene Versammlungsort Lautenschlagerstraße für die angemeldete Zahl von mindestens 5000 Teilnehmern zu klein ist.

AG Schacht Konrad: Wir rufen auf zum spontanen Protest!

Die Bundesregierung hat zugegeben, dass sie nach Inbetriebnahme von Schacht KONRAD mehr und anderen Atommüll einlagern will. Was sich abzeichnet ist ein groß angelegter Betrug an den Menschen in der Region und eine Ohrfeige für die niedersächsische Genehmigungsbehörde.

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Montagsdemo gegen S21: Bürgermeister Schairer ignoriert Sicherheit

Stuttgart: Eine von den Ingenieuren 22 durchgeführte Simulation belegt, was das Amt für öffentliche Ordnung seit Jahren bestreitet: Die Lautenschlagerstraße ist als Kundgebungsort ungeeignet und gefährlich. Trotzdem besteht das Amt für öffentliche Ordnung weiterhin darauf, die Lautenschlagerstraße als Versammlungsort für die Montagsdemos im Advent zuzuweisen.

Hambacher Forst: Bericht der Baumbesetzerin vom 29. November 2014

Gerade fährt ein Tanklaster aus dem mit Bauzäunen umstellten Areal, auf dem ich mich auf einer ca. 200 Jahre alten amerikanischen Eiche befinde. Er hat die Generatoren mit neuem Treibstoff versorgt, damit sie sobald es dunkel wird den Baum auf dem ich mich befinde und das umzäunte Areal mit Flutlichtern taghell erleuchten können. Seit mehr als 4 Tagen ziehen sie das nun durch. Muss ein Heiden-Geld kosten.

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Hambacher Forst: Erbärmlicher Belagerungszustand um hungernden Aktivisten in der Baumkrone

Es ist eine Lizenz zum Töten: Vernichtung der lokalen Ortschaften, der Lebensraum, Wiesen, Felder, Wälder, Quellen, Veränderung des Grundwasserspiegels, die Pflanzen, Tiere. Zurück bleibt eine öde Wüste, die im besten Fall nach Jahren rekultiviert wird, aber nie mehr das sein wird, was es vorher war. Eine durchgestylte, pflegeleichte Designerlandschaft, entworfen am Reissbrett.

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