Stuttgarter Parkschützer bleiben standhaft: keine Gespräche bis zum Abriß-Stopp

Am Freitag verhandeln im Rahmen einer „Sondierung“ Peter Conradi (SPD), Werner Wölfle (BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen) und Gangolf Stocker als Vertreter der „Stuttgart 21“-Gegner mit der Pro-S 21-Fraktion, die von Stuttgarts OberbĂĽrgermeister Wolfgang Schuster (CDU) und Bernhard Bauer, dem Ministerialdirektor im Umwelt- und Verkehrsministerium der CDU-FDP-Landesregierung von Baden-WĂĽrttemberg vertreten werden. Vermittelt hat den Deal der Klerus der Katholischen Kirche, namentlich Stadtdekan Michael Brock. Vermeldetes Motiv: den „sozialen Frieden“ zu bewahren. (1) Vermutlich meint der Katholische Klerus damit den Frieden auf einem seiner Friedhöfe, wie so oft in der Geschichte der Deutschen.

Wirtschaftsberater Lawrence Summers verlässt das Weisse Haus

Präsident Obamas ökonomischer Chefberater Lawrence Summers wird zum Ende des Jahres als Professor an die Havard-Universität zurĂĽckkehren. Das ist der dritte Wirtschaftsberater, der es vorzieht, den Dienst im Weissen Haus zu quittieren, nachdem erst vor ein paar Wochen die Chefin seines Wirtschaftsrates, Christina Romer und der oberste Haushalts-Aufseher, Peter Orszag gegangen sind – und das kurz vor den Kongresswahlen, die in einem Monat, am 2.November stattfinden.

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Niedersachsen genehmigt Erkundungsbohrung zu Gorleben

Update 19.10 Uhr: Pläne der Regierung: Neue Herren fĂĽr Gorleben Deutschlands größter Besitzer von radioaktivem MĂĽll kann bald oberster Bauherr der geplanten Atom-Endlager Gorleben und Konrad werden. Das geht aus neuen EntwĂĽrfen fĂĽr das Atomgesetz hervor, die der SĂĽddeutschen Zeitung vorliegen. Demnach soll das Bundesumweltministerium demnächst „die Wahrnehmung seiner Aufgaben mit den dafĂĽr erforderlichen hoheitlichen Befugnissen ganz oder teilweise auf Dritte ĂĽbertragen“ können. Eine Portion Baldrian-Tropfen fĂĽr‘s Volk vom Umweltminister Sander Die Regierung in Niedersachsen genehmigte am heutigen Dienstag, den 21.September 2010 nach zehnjähriger Unterbrechung im guten Einvernehmen mit ihrem Umweltministerium, dem Hans-Heinrich Sander (FDP) vorsteht, erneute Probebohrungen zur Erkundung der Eignung des Salzstocks in Wendland als Endlager fĂĽr AtommĂĽll.