Doktor Tod aus Damaskus?

Mittelost-FĂĽhrer, die der US-Linie folgen und Israel freundlich gesinnt sind, werden von der amerikanischen Regierung und ihren zunehmend gezähmten Medien immer wieder als „Staatsmänner“ oder „Präsident“ bezeichnet. Es gibt den guten alten Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi in Ă„gypten, den Militärdiktator, der die einzige Demokratie dieser Nation zerstörte und ihr eine eiserne Herrschaft aufzwang. Aber wir werden von den US-Medien nie von den politischen Morden, den Verschwundenen, den Geheimgefängnissen und den Folterungen in Ă„gypten hören. Oder dass Ă„gypten seit der Ă„ra von Anwar Sadat und Nachfolger Hosni Mubarak einer der drakonischsten Polizeistaaten der Welt ist.

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Der groĂźe Tag

DAVID BEN-GURION, dessen Stimme ich an jenem Nachmittag im Radio hörte, ist als der Mann, der damals den Staat Israel schuf, inzwischen zum Nationalhelden aller Zeiten geworden. In dieser Woche wurde ein Dokumentarfilm über ihn im Fernsehen gesendet.

Der Regisseur des Films Rawiw Drucker ist ein ausgezeichneter Journalist. Er hat einen sehr guten Film gemacht. Er zeigt Ben Gurion, wie er wirklich war, mit allen seinen guten und schlechten Seiten.

Im Vergleich mit Ben-Gurion waren alle seine Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten zweitrangig. Ganz zu schweigen von dem Zwerg, der das Amt zurzeit okkupiert.

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Doppelagent Putin

Der ranghöchste Funktionär seiner staatlichen Hierarchie ist nicht einmal mit Russland verbündet, geschweige denn mit Syrien, dem Iran oder irgendeinem anderen aus der U.S.-Hegemonie seit Jahrzehnten attackierten oder direkt angegriffenen Land. In Wirklichkeit dient Wladimir Putin dem von uns bereits mehrfach beschriebenen imperialen Komplex und einer seit bald siebzehn Jahren den weltweiten Terrorkrieg führenden großen Koalition des Krieges und internationalen Kriegslobby und strebt deren noch effektivere Kollaboration an.

Oberster Gerichtshof von Brasilien verfĂĽgt in umstrittenem Prozess Haft fĂĽr Lula da Silva

Balsonaro, ein ehemaliger Militär und Anhänger der Militärdiktatur, hatte bei Wahlkampfauftritten mit einer symbolischen Waffe auf ein Bild von Lula gezielt und einen Kopfschuss angedeutet. Bei der umstrittenen Absetzung der Lula-Nachfolgerin un PT-Genossin Dilma Rousseff widmete er seine Stimme dem Militär, der die linksgerichtete Politikerin während der Diktatur gefoltert hatte. Wenn Teile der Justiz Lula da Silva ins Gefängnis schicken, wird der Rechtsextremist trotz eines relativ geringen Stimmenanteils zum aussichtsreichsten Kandidaten auf das höchste Staatsamt.

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