Stuttgart: ParkschĂŒtzer laden zu BlockadefrĂŒhstĂŒck

Tausende bei der 59. Montagsdemonstration in Stuttgart. Der Widerstand gegen das Immobilien und Industrie-Programm „Stuttgart 21“ (S21) hĂ€lt an. Die aktivste Gruppe im „AktionsbĂŒndnis gegen Stuttgart 21“, die ParkschĂŒtzer, hat fĂŒr morgen frĂŒh 6 Uhr am abgerissenen NordflĂŒgel des alten Stuttgarter Hauptbahnhofs erneut eine Blockade von Baumaßnahmen der Deutschen Bahn AG angekĂŒndigt.

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Neue deutsche GrĂŒnwĂ€scherei: Waldvernichter Cargill erhĂ€lt Mustersiegel

„Ich weiß nicht, ob ich ĂŒberleben kann. Mit dem Wald wurden auch meine GummibĂ€ume vernichtet. Cargill hat meine Lebensgrundlage zerstört.“ Rusni ist einer von vielen Hundert Bauern im indonesischen Borneo, denen der Agrarkonzern die Zukunft geraubt hat. Dennoch erhielt Cargill das in Deutschland konzipierte Nachhaltigkeitssiegel ISCC. An der Protestaktion haben sich seit dem 14.01.2011 11731 Menschen beteiligt Seit Jahren stehen Deutschland und die EuropĂ€ische Union (EU) als weltweite Treiber beim Agrospritboom massiv in der Kritik. Große Mengen Nahrungsmittel werden in Fahrzeugen und Kraftwerken verbrannt, enorme LandflĂ€chen fĂŒr die industriellen Monokulturen in Beschlag genommen.

Jemen: Freies Tunis, Sanaa grĂŒsst dich tausend Mal

„Liberty‘s Tunisia, Sanaa salutes you a thousand times“ Im Jemen kam es am Sonntag, den 16.Januar 2011 zu spontanen Demonstrationen der SolidaritĂ€t mit dem tunesischen Volk. Tausende Studenten versammelten sich auf dem UniversitĂ€tsgelĂ€nde der Sanaa University in der Hauptstadt und zogen durch die Strassen zu der tunesischen Botschaft.

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Tunesien: HeckenschĂŒtzen mit deutschen PĂ€ssen festgenommen

Wie das Staatsfernsehen aus der tunesischen Hauptstadt Tunis meldet, lieferten sich tunesisches MilitĂ€r und Polizei ein Feuergefecht mit HeckenschĂŒtzen, die auf dem Dach eines nahe von Zentralbank und Innenministerium gelegenen GebĂ€udes „stationiert“ waren. Zwei der HeckenschĂŒtzen auf dem Dach wurden laut einem tunesischen MilitĂ€rangehörigen durch SchĂŒsse getötet, die von einem Helikopter heraus „dirigiert“ worden waren.

Tunesien: Freie Wahlen oder neue Diktatur

Tunis: Die „Jasmin-Revolution“ im Periperie-Staat der Mittelmeerunion ist keine Revolution. Der alte Apparat wechselt die Gallionsfigur, die Oberschicht krallt sich an die Macht, das Kapital wechselt wie ein ChamĂ€leon die Farbe und passt sich an. Die BĂŒrger des Landes bleiben ohne Hoffnung, ohne Demokratie und ohne Chance.  Belogen und betrogen, gefoltert und geschlagen, unterdrĂŒckt und ausgeplĂŒndert sind die Tunesier wieder einmal das naive Volk, welches sich anschickt einen erfolgreichen Aufstand der Verzweiflung hoffnungsvoll wieder der eigenen Geheimpolizei, dem eigenen MilitĂ€r und den alten Peinigern in Europa, Asien und Amerika in den Schlund zu werfen.

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