„Tragen Sie bitte zum Frieden im Land bei!“: Offener Brief an den MinisterprĂ€sidenten des Landes Baden-WĂŒrttemberg Winfried Kretschmann

Sehr geehrter Herr MinisterprÀsident!
Lieber Herr Kretschmann!

Ich schreibe Ihnen als Mitglied der Initiative „Theolog/innen gegen Stuttgart 21“. Wir haben im Dezember 2010 in unserer von inzwischen ĂŒber 1200 ChristInnen unterzeichneten „Gemeinsamen ErklĂ€rung“ unsere vielfĂ€ltigen Bedenken gegen das Projekt „Stuttgart 21“ zum Ausdruck gebracht. Daran hat sich durch den Volksentscheid nichts geĂ€ndert. Im Gegenteil.

Mit großer Sorge nehme ich die Vorbereitungen der Polizei auf den Abriss des SĂŒdflĂŒgels und die FĂ€llung der SchlossgartenbĂ€ume wahr. Das ist zurzeit weder rechtlich angemessen noch politisch klug. Es wird die demokratische Kultur im Lande nachhaltig beschĂ€digen und unabsehbare Folgen fĂŒr den Frieden in der Stadt und im Land haben.

Ich bitte Sie dringend: Lassen Sie das nicht zu! Tragen Sie zum Frieden im Lande bei!

Den grĂŒnen Euro-Finanzimperialisten ist das Grundgesetz nicht „europatauglich“ genug

Die im Bundesparlament sowie in alle Landesparlamenten Deutschlands vertretene Partei „BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen“ stellt sich erneut gegen die Verfassung der Republik. Am 9. Dezember formulierte in BrĂŒssel die Mehrheit der Regierungen im Regierungsrat der „EuropĂ€ischen Union“ die Forderung nach einem neuen EU-Vertrag. Dieser soll im WĂ€hrungsgebiet des Finanzsystems „Euro“ und darĂŒber hinaus Demokratieabbau und Entstaatlichung sicherstellen – fĂŒr die „Beruhigung“ des Kapitals und die Wiederherstellung des „Vertrauens“ seiner GeldmĂ€rkte. FĂŒr die Umsetzung dieser Forderungen, die 25 willigen Regierungen von EU-MitgliedslĂ€ndern von der durch „systemrelevante“ Banker „beratenen“ Merkel-Regierung Deutschlands diktiert wurde, wollen die GrĂŒnen nun das Grundgesetz stĂŒrzen.

Sehen auch Sie manchmal „klar zwei Europas“?

Der PrĂ€sident von Frankreich, Nicolas Sarkozy, sieht in einem heute veröffentlichten Interview „klar zwei Europas“. Damit nĂ€hern sich nicht nur die PlĂ€ne zur geostrategischen Blockbildung, sondern auch vorgegebene Sprache und Denke der vom Kapital privilegierten Antidemokraten in Staat und Presse dem Vorbild „1984“ an.

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Umfragen in Deutschland und Großbritannien: Die Völker stehen gegen die „EuropĂ€ische Union“

Es zeigt sich, daß die antistaatlichen und antidemokratischen Nutznießer des Euro-Kapitalismus und kontinentalen Zentralismus zumindest in zwei europĂ€ischen Demokratien die Kontrolle ĂŒber die Willensbildung der Bevölkerung verloren haben. Sowohl in der deutschen Republik als auch in der britischen Monarchie steht die Mehrheit der Menschen fĂŒr die SouverĂ€nitĂ€t des eigenen Staates, gegen eine weitere ErmĂ€chtigung internationaler „europĂ€ischer“ Organisationen und damit fĂŒr den Erhalt der parlamentarischen Demokratie und Gewaltenteilung.