Denkersäule Diepgen erliegt einer preußisch-kaiserlichen Fantasmagorie

Im „Tagesspiegel“ sagt Heiner GeiĂźler: „Die Siegessäule ist das dĂĽmmste Monument der Republik“ und nennt das Denkmal ein Symbol fĂĽr Militarismus und Nationalismus. Auftritt Eberhard Diepgen. Der zweitschlechteste BĂĽrgermeister Berlins nach Klaus Wowereit, der es in ĂĽber 11 Jahren dank SPD und PDS/Linkspartei geschafft hat daĂź jedes dritte Kind der Hauptstadt sein Leben in Armut beginnt, sagt nun zu den Worten GeiĂźlers folgendes: „Es gehört zur deutschen Geschichte, dass der ‚späte’ Nationalstaat immer gegen den Widerstand der Nachbarn durchgesetzt werden musste. Geschichte kann man nicht nach den Träumen von heute, sondern nur in ihrer Zeit begreifen. Und zur deutschen Geschichte gehört mehr als das vergangene Jahrhundert.“ Was den letzten Satz angeht: einverstanden. Lassen wir das verdammte 20. Jahrhundert mal beiseite. Auch ĂĽber die (BlĂĽten?)Träume von heute, in Deutschland, in Europa, breiten wir ausnahmsweise mal den Mantel des Schweigens. Konzentrieren wir uns auf den ersten Satz Diepgens, der eine bis heute in jedem Geschichtsunterricht vorhandene LĂĽcke repräsentiert: das Wissen um die deutsche Geschichte.

Wie prognostiziert – Schäuble will 1.5 Billionen Euro fĂĽr „Riesen-Rettungsschirm“

Die Forderung nach 1.5 Billionen Euro Steuergelder aufgestellt hat Schäuble zusammen mit dem Finanzminister der Vereinigen Staaten von Europa…dem Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Timothy Geithner, dem Finanzminister von Frankreich, Francois Baroin, dessen Vorgängerin Christine Lagarde (irgendwie plötzlich theoretisch-praktisch leitende Direktorin des Washingtoner „Internationalen Währungsfonds“ IWF geworden) und dem Direktor des Frankfurter Währungsdiktators EZB, Mario Draghi. Bekannt gemacht wurde die Forderung gestern passenderweise ĂĽber das entsprechende Organ in der Informationsindustrie, die „Financial Times Deutschland“.

Bäume unserer Stadt – Opfer grĂĽner Untätigkeit

Stuttgart: Parkschützer lieferten heute gegen 12:30 Uhr mehrere Kubikmeter gehäckselte Bäume an Ministerpräsident Kretschmann. Vor der Einfahrt zur Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des grünen Regierungschefs, kippten die Parkschützer die zerkleinerten Bäume hin. Die Häckselschnitzel werden von einem großen Holzkreuz und einem Gedenkkranz begleitet mit der Aufschrift „Bäume unserer Stadt – Opfer grüner Untätigkeit“. Die Parkschützer fordern MP Kretschmann mit dieser Aktion auf, den von der Bahn erwünschten Kahlschlag im Mittleren Schlossgarten nicht zuzulassen, da bis heute nicht geklärt ist, ob Stuttgart 21 rein praktisch überhaupt gebaut werden kann und wer die Mehrkosten trägt, die Bahnchef Rüdiger Grube bereits einen Tag nach der Volksabstimmung angekündigt hatte.

ESM „Attacke auf die Souveränität“: Piratenpartei Ă–sterreich beschämt deutsche Verräterpartei

Wir veröffentlichen hier den kompletten Wortlaut einer Pressemitteilung der Piratenpartei Ă–sterreich zur in BrĂĽssel während der Tagung des obersten EU-Regierungsrates (EU-Gipfel) angesetzten Unterzeichnung des Vertrags ĂĽber den „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ ESM. AnschlieĂźend gibt es noch ein paar Worte zur Verräterpartei Piratenpartei Deutschland zu sagen.