Wann kaufen Russland, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien dem Iran endlich das angereicherte Uran ab?

Anstatt nun auf die in Washington erklĂ€rten Sanktionen der Trump Administration zu pfeifen und dem Iran das angereicherte Uran einfach abzukaufen bzw gegen gebrauchsfĂ€higes Uran fĂŒr dessen Atomkraftwerke einzutauschen – wie es das Atomabkommen vorsieht – tun nun die Regierungen in Moskau, Peking, Paris, Berlin und London wie ĂŒblich wieder einmal nichts, sitzen rum und erzĂ€hlen Dreck daher.

Demaskierung der Folterung von Julian Assange

Dennoch, so mag man sagen, warum so viel Luft auf Assange verschwenden, wenn unzĂ€hlige andere weltweit gefoltert werden? Weil es hier nicht nur darum geht, Assange zu schĂŒtzen, sondern auch darum, einen PrĂ€zedenzfall zu verhindern, der das Schicksal der westlichen Demokratie besiegeln könnte. Denn ist es erst einmal ein Verbrechen, die Wahrheit zu sagen, wĂ€hrend die MĂ€chtigen Straflosigkeit genießen, wird es zu spĂ€t sein, den Kurs zu korrigieren. Wir werden unsere Stimme der Zensur und unser Schicksal der ungezĂŒgelten Tyrannei ĂŒberlassen haben.

Dieser Gastkommentar wurde dem Guardian, der The Times, der Financial Times, dem Sydney Morning Herald, dem Australian, der Canberra Times, dem Telegraph, der New York Times, der Washington Post, der Thomson Reuters Foundation und Newsweek zur Veröffentlichung angeboten.

Keiner von ihnen reagierte positiv.

Atomabkommen: INSTEX und STFI endlich einsatzfÀhig, erste Transaktionen

Die verbleibenden Vertragspartner des internationalen Atomabkommens (JCPOA) – die Regierungen von Russland, China, Iran, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, sowie die „EuropĂ€ische Union“ – haben es nach einem Dreivierteljahr endlich geschafft zwei Finanzgesellschaften zum Funktionieren zu bringen.

Venezuelas „Gegenbotschafter“ in Deutschland löscht OnlineprĂ€senz

Die Bundesregierung hat den lokalen Vertreter des selbsternannten InterimsprĂ€sidenten von Venezuela, Juan GuaidĂł, offenbar dazu gedrĂ€ngt, seine OnlineprĂ€senz in sozialen Netzwerken zu löschen. Zuvor hatte sich der von GuaidĂł ernannte Ex-MilitĂ€r Otto Gebauer auf Facebook, Twitter und Instagram als „Botschafter der Bolivarischen Republik Venezuela“ prĂ€sentiert und war auf Konfrontationskurs mit Bundesbehörden gegangen.

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