Juso-Bundeskongress: Bin Europa lädt ein

Auch die Jugendorganisation der „Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ hat offensichtlich nur noch ein Primärziel: nicht nur die eigene souveräne Demokratie und Verfassung endlich loszuwerden, sondern auch jede andere im Einflussgebiet des Euro-Kapitalismus. Aus einer Vielzahl von Anträgen auf dem Bundeskongress der „JungsozialistInnen“ – ausgerechnet in NĂĽrnberg – schwitzen paneuropäischer Imperialismus und Verachtung gegenĂĽber unserer Demokratie, dem Grundgesetz und den „Nationalstaaten“ auf dem Kontinent. In geradezu groĂźväterlicher kognitiver Dissonanz wird die eigene jahrelange Kollaboration bei der immateriellen und materiellen Enteignung und Zersetzung der europäischen Demokratien und Staatsvölker durch das Kapital, Seit an Seit mit den Organen der „Europäischen Union“, ignoriert; im Gegenteil: jetzt, wo man durch die – von der gesamten etablierten Contralinken und Contrasozialdemokratie in allen Mitgliedstaaten der „Europäischen Union“ gestĂĽtzte – Sakrosanz des verantwortlichen kapitalistischen Finanzsystems dafĂĽr gesorgt hat, dass Banken und Konsortien den Menschen ungehemmt auf der Kehle stehen und alle Privilegierten und Kapitalisten ihre charakterliche Verkommenheit an den ohne Schutzmacht verbliebenen Schwächeren ausleben können, versuchen die „JungsozialistInnen“ ihren eigenen Verrat und erwiesene Nutzlosigkeit als Argument dafĂĽr benutzen, den heimtĂĽckisch durch den Dolch der Contralinken und Contrasozialdemokratie verwundeten Demokratien in Europa den TodesstoĂź zu versetzen, bevor diese sich durch demokratische Wahlen wieder berappeln und gegen diesen maĂźgeblich aus Deutschland heraus gestarteten finanziellen Blitzkrieg zurĂĽckschlagen können.

Ein an Schändlichkeit und surreale Bräsigkeit nur durch die Mutterpartei S.P.D. und deren Ăśberpartei „Party of European Socialists“ ĂĽbertroffener Verrat, wenn man die „Europäische Linke“ einmal beiseite lässt.

Arabische Beduinen‭ ‬protestieren gegen gewalttätigen Vertreibungsplan im Negev

Dieser Plan,‭ ‬der‭ ‬der Prawerplan genannt wurde‭ ‬und‭ ‬verwickelt ist in die zwangsweise Vertreibung von Tausenden palästinensischer Beduinen verwickelt ist,‭ ‬die seit Hunderten von Jahren in der Negev‭ ‬leben.
Der Protest am Sonntag folgte den‭ ‬Ausbrüchen der letzten Woche in der Knesset durch mehrere arabische Mitglieder der Knesset.‭ ‬MK Ahmed Tibi sagte:‭ „ ‬Ihr seid zu weit gegangen.‭ ‬Dieses Gesetz ist ein Kainsmal auf der Stirn‭ ‬ der Knesset,‭ ‬und Scham auf der Stirne eines jeden‭ ‬von Euch,‭ ‬der diese Gesetzvorlage unterstützt.‭ ‬Was würdet ihr tun,‭ ‬wenn es einen Plan gäbe,‭ ‬nachdem ihr aus euren Häusern vertrieben worden wärt.‭ ‬Jede vernünftige Person schreit auf,‭ ‬protestiert,‭ ‬drückt ihre Wut‭ ‬aus‭; ‬er ist ärgerlich.‭ ‬Er reagiert auf die Aggression‭

Man kann nicht mit dem Iran verhandeln?

Beide, Israel wie Saudiarabien, haben viel zu lange von einer militärischen Garantie der Vereinigten Staaten von Amerika profitiert. Das hat ein „moralisches Risiko“ geschaffen, das nur noch mehr kriegstreiberisches Verhalten auf beiden Seiten fördert. Man wird sehen, ob die sechsmonatige Versuchsperiode sich zu einem permanenten Schritt in Richtung Normalisierung der Beziehungen mit dem Iran entwickelt. Was, wenn der Kongress sich weigert, dem Iran dessen eigenes Geld zurückzugeben?

200. Montagsdemo gegen Stuttgart 21: Wir lassen nicht locker!

Stuttgart: Heute Abend findet die 200. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 statt – erneut ab 18 Uhr vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Kundgebung steht unter dem Motto „Ihr lasst uns keine Wahl: Wir lassen nicht locker!“ Dieses Motto bringt zum Ausdruck, was die Zahl 200 fĂĽr die S21-Gegner bedeutet: Nach 200 Montagsdemos ist das Projekt S21 bundesweit als Loser-Projekt in Verruf geraten und wir machen so lange weiter, bis es auch die Politik verstanden hat: Schluss mit Stuttgart 21!

Als Redner treten auf:

– Egon Hopfenzitz, ehem. Bahnhofsvorsteher des Stuttgarter Hauptbahnhofs und Vertrauensperson des BĂĽrgerbegehrens „Storno 21“
– Volker Lösch, Theater-Regisseur
– Werner Schretzmeier, Leiter des Theaterhauses Stuttgart
und Peter Grohmann, Kabarettist.

Pentagon-Chef: U.S.-Kriegseinsätze lösen keine Probleme, nur Diplomatie

In einem Interview am Rande der Tagung mit dem Redakteur der militärischen Zeitung Defence One beruft sich Hagel auf die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika. In dieser ist verankert, dass das Verteidigungsministerium in der offiziellen Regierungshierarchie hinter dem Aussenministerium und dem Handelsministerium eingestuft ist. Der Verteidigungsminister meinte somit, dass das Militär nicht die U.S.-Politik dominieren soll, wie einige Experten während des Zeitraumes des vergangenen Jahrzehnts getan haben.

Stellt Euch vor - wir benutzen Cookies.