Schuldenkrise ohne Ende: Ein ErklÀrungs- und Lösungsansatz
Es gibt kaum noch andere Nachrichten als die aus dem Kontext der internationalen Schuldenkrise: Die Ratingagentur MoodyÂŽs stuft Irland-Anleihen auf „Ramschniveau“ herab, auch Italien ist ins Visier der Ratingagenturen und Spekulanten geraten und die USA stehen kurz vor der ZahlungsunfĂ€higkeit. Die GrĂŒnde, warum die BonitĂ€t vieler – in der Regel sehr kleiner – EU-Staaten inzwischen nahezu im Tagesabstand heruntergestuft wird, obwohl hinter diesen als Garant die gröĂte Wirtschaftsmacht der Welt, die EU, steht, und warum eine solche Herabstufung bei den USA unterbleibt, deren Schuldenstand die astronomische GröĂe von 14,3 Billionen Dollar erreicht hat und deren momentanes, also nur ein Jahr betreffendes Haushaltsdefizit fast fĂŒnf Mal gröĂer ist als die gesamten Staatsschulden Griechenlands – nun, diese GrĂŒnde habe ich in einem etwas lĂ€ngeren Kommentar zur neuesten Meldung in meiner „Chronik des (nicht nur) neoliberalen Irrsinns“ darzustellen versucht.
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