Sahra Wagenknecht folgt weiterhin der Logik des Terrorkrieges

In ĂŒber fĂŒnfzehn Jahren weltweitem Terrorkrieg („global war on terror“) hat nicht ein einziger leitender FunktionĂ€r der Partei „P.D.S.“, ab 2007 umbenannt in „Die Linke“, folgenden Satz wörtlich oder sinngemĂ€ĂŸ formuliert: „Ich glaub das nicht, was die Geheimdienste uns da erzĂ€hlen.“ (ĂŒbrigens unser Argument Nr. 2 gegen die sogenannte „Alternative fĂŒr Deutschland“).

Attentat in Berlin: Nichts ist geklÀrt

Seit am 19. Dezember nach der Blaupause von im Krieg gegen Syrien systematisch als Waffe eingesetzten ferngelenkten Fahrzeugen (VBIEDs) ein mit Stahl beladener LKW auf den Weihnachtsmarkt an der GedĂ€chtniskirche am Breitscheidplatz gerast ist, glĂ€nzen die staatlichen Organe mit Nebelkerzen, Ignoranz und Falschbehauptungen. Stattdessen verfolgen sie zielstrebig die Strategie der Transformation des Terrorkrieges, um diesen Mord an 12 Menschen mitten in Berlin auszunutzen. Zwei Tage nach dem Attentat vor der an die Grauen eines Weltkriegs mahnenden GedĂ€chtniskirche, beschloss die Regierung genau die weitere Eskalation der MassenĂŒberwachung, die sie bereits nach der letzten Welle von Attentaten bzw „VorfĂ€llen“ in vier deutschen StĂ€dten innerhalb einer Woche (WĂŒrzburg 18.7., MĂŒnchen 22.7., Reutlingen und Ansbach 24.7.) geplant hatte.

Wie sich eine Partei den Namen „Die Linke“ gab

Zwei Essays von Hermann Ploppa aus 2005 mit dem Titel „Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS“ beleuchten, wie die ehemalige DDR-Staatspartei (ab 1990 „PDS“) im Jahre 2004 mithalf die „Wahlalternative fĂŒr Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu grĂŒnden, auf deren RĂŒcken anschließend wieder in den Bundestag einzog, sie anschließend schluckte und sich selbst in „die Linke“ umbenannte.