G20-Finanzminister und Zentralbanker wollen Banken immer noch „angemessen kapitalisieren“

AuszĂĽge der an „Reuters“ weitergegebenen Erklärung der z.Z. in Paris tagenden Zentralbanker und Finanzminister aus Deutschland, USA, China, Japan, GroĂźbritannien, Frankreich, Russland, Italien, TĂĽrkei, Kanada, Mexiko, Brasilien, Argentinien, SĂĽdafrika, Saudi-Arabien, Indien, SĂĽdkorea, Australien, Indonesien, organisiert im Regierungs- und Bankenbund „G20“:

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Occupy Wall Street: Brookfield und Bloomberg geben nach – Zuccotti Park wird nicht geräumt

Die neue soziale Volksbewegung in der ältesten Republik der Welt hat in ihrem Streben nach Schaffung einer bislang fehlenden relevanten politischen Repräsentanz von ĂĽber 300 Millionen US-Amerikanern ein wichtiges Tauziehen gewonnen. Die in Kanada sitzende Kapitalgesellschaft Brookfield Properties, zu 50 % in EigentĂĽmerschaft der ebenfalls in Toronto sitzenden Kapitalgesellschaft Brookfield Asset Management und Besitzer des New Yorker Zuccotti Parks, wird New Yorks BĂĽrgermeister Michael Bloomberg und seine Polizei den Park nicht räumen lassen, sondern ein Arrangement mit den dort versammelten New Yorkern und Aktivisten von „Occupy Wall Street“ treffen. Dies gab New Yorks VizebĂĽrgermeister Cas Holloway bekannt, wenn auch nicht ĂĽber die Netzseite seiner eigenen New Yorker Stadtverwaltung, sondern ĂĽber den in den Niederlanden stationierten Informationsindustrie-Konzern BNO News.

Strom sparen statt Fahrpreise erhöhen: Kein Stuttgart 21!

Parkschützer fordern Ende der stromfressenden Infrastrukturpolitik Stuttgart: Die Parkschützer fordern die Bahn auf, endlich energiefressende Infrastrukturprojekte wie Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm aufzugeben, statt ungeniert ihre Kunden mit Preiserhöhungen zu schröpfen. Alle reden vom Energiesparen, nur Bahnchef Rüdiger Grube setzt weiter auf Tunnelprojekte: Allein auf der 84 km langen Strecke Stuttgart-Ulm plant die Bahn über 40 km Tunnel – bei größeren Höhendifferenzen als auf der bestehenden Strecke. Und jeder Tunnel kostet Strom, nicht nur im Bau, sondern aufgrund des wesentlich höheren Luftwiderstandes im Tunnel jedesmal, wenn ein Zug durchfährt.

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Globale Finanz-Nomaden an Deutschland: „Dringend Schwachköpfe fĂĽr 2 Billionen Euro Banken-Bakschisch gesucht!“

Dem Supersupersuper-Ă–konom Nouriel Roubini, der sich selbst gern als „globaler Nomade“ bezeichnet, sind offensichtlich die Ideen fĂĽr eine akkurate Deppenhypnose ausgegangen. Zum zweiten Mal innerhalb knapp einer Woche redet er von einer „Zwei Billionen Euro-Bazooka“. Das Anliegen des hochdotierten Spezialisten fĂĽr „Kapitalmarkt- und Wirtschaftsinformationen“ ist immer noch das gleiche wie letzte Woche: Deutschland solle in die als „Euro-Rettungsfonds“ luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF einzahlen, bis darin (nach Zustimmung des Parlaments der Slowakei) statt 780 Milliarden Euro Steuergelder schlieĂźlich 2 Billionen Euro Steuergelder seien – zwecks „Rekapitalisierung“ der Banken.

Soros fordert die Diktatur des Kapitals im Währungsgebiet „Euro“

Der Multi-Milliardär George Soros hat das gemacht, was Kapitalisten immer machen, wenn sie bei irgendwas nicht weiter kommen, z.B. bei einem Staatsstreich. Er hat sich ein paar Freunde und Unterschriften gesucht und einen offenen Brief an eine assoziierte Zeitung geschickt. Im „Handelsblatt“ kann man nun das Ăśbliche an Forderungen des Kapitals lesen: Installation eines „Finanzinstituts“ – also z.B. einer ganz normalen Bank – das „ähnlich wie ein Finanzministerium finanzielle Mittel fĂĽr die Eurozone als Ganzes beschaffen und fĂĽr Haushaltsdisziplin in den Mitgliedsländern sorgen kann„. Mal davon abgesehen, daĂź dies eine plumpe öffentliche UnterstĂĽtzung fĂĽr die Bundesregierung und den von ihr geplanten „Europäischen Stabilisierungsmechanismus“ ESM sein soll, sind Soros´ Forderungen auch eine Aufforderung zum Sturz unserer Verfassung und der Errichtung einer Diktatur des Kapitals, unter Flagge der „Europäischen Union“.