Streik in Frankreich am 26. Oktober

Frankreich: WĂ€hrend in der Republik Deutschland weiter alle politischen, sozialen und gewerkschaftlichen Organisationen auf ihrem Gesicht sitzen, haben die französischen GewerkschaftsbĂŒnde Confederation generale du travail (C.G.T.), Confederation française dĂ©mocratique du travail (C.F.D.T.), Force ouvriere (F.O.), Confederation française des travailleurs chretiens (C.F.T.C.) und die Federation Generale Autonome des Agents de Conduite (F.G.A.A.C.) fĂŒr Freitag den 26. Oktober zu Streiks in Verkehrsbetrieben (Korrektur: nicht zu einem Generalstreik) der 5. Republik aufgerufen.

Großbritannien: Gewerkschaften mobilisieren, Demonstration in London, Generalstreik in ErwĂ€gung

London: WĂ€hrend in der Republik Deutschland weiter auf allen Ebenen ein kafkaeske LĂ€hmung anhĂ€lt, demonstrieren heute die im Dachverband „Trade Union Congress“ (T.U.C.) organisierten Gewerkschaften gegen die auch in Großbritannien exzessiv gegen die Bevölkerung und den eigenen Staat eingeleiteten Enteignungen und Entstaatlichungen („Sparmaßnahmen“). Der T.U.C. hatte auf einer Delegiertenversammlung vom 9-12. September auf Antrag der Gewerkschaft der JustizbeschĂ€ftigten „die Überlegung und etwaige Umsetzung eines Generalstreiks“ beschlossen und vor zwei Tagen entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen eingeleitet.

Athen: 67-jÀhriger Demonstrant stirbt nach TrÀnengaseinsatz

Generalstreik in Griechenland: Toter nach massivem Einsatz von TrĂ€nengas durch die Polizei. Wie mehrere Quellen unabhĂ€ngig von einander bestĂ€tigen ist heute wĂ€hrend der Demonstrationen in der griechischen Hauptstadt ein Demonstrant mutmaßlich an einer Herzattacke gestorben. Die Polizei setzte wie bei den vorhergehenden Demonstrationen der letzten Jahre massiv TrĂ€nengas ein. Ersten Berichten zufolge starb der Mann im Zuge eines solchen TrĂ€nengas-Einsatzes.