MĂźnteferings mĂźder Schachzug gegen das Grundgesetz
Am gestrigen Ostersonntag erschien in der „Bild Am Sonntag“ ein Interview mit Franz MĂźntefering, dem Vorsitzenden der ehemals sozialdemokratischen Partei SPD. In dem zweiseitigen Interview machten sowohl das Blatt fĂźr Millionen (Euro), als auch Bundesminister MĂźntefering deutlich, dass hinter dem jahrelangen systematischen Angriffskrieg gegen unsere Verfassung durch die Bundesregierung eben auch System steckt. Neben allerlei Unverfänglichem und Privatem liessen „BamS“ und MĂźntefering gestern dann auf Seite zwei des Interviews die Bombe platzen: „BamS: Nicht nur 20 Jahre Mauerfall, auch 60 Jahre Grundgesetz werden in diesem Jahr gefeiert. SchweiĂt das Grundgesetz die gesamtdeutsche Nation auf Dauer zusammen? MĂźntefering: Bei manchen Ostdeutschen spĂźre ich Skepsis. Nicht gegenĂźber den Inhalten des Grundgesetzes, aber sie sagen: `Eigentlich war doch vorgesehen, dass es nach der Einheit eine gemeinsam erarbeitete Verfassung gibt, deshalb hat die Bundesrepublik ja nur ein Grundgesetz. Aber ihr habt uns euer Grundgesetz einfach ĂźbergestĂźlpt, anstatt eine gemeinsame Verfassung zu schaffen.´ Das muss man aufarbeiten.“ Um sich die HintergrĂźnde dieses mĂźden Schachzugs gegen das Grundgesetz vor Augen zu fĂźhren, bedarf es der ausfĂźhrlichen Betrachterei diverser Figuren und strategischer Machtverhältnisse in der Republik.
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