Regierung: Wer „Europa“ sagt, hat schon C.E.T.A. gesagt

„Linke“ und „GrĂŒne“, die fĂŒr „Europa“ schon das Grundgesetz in Frage gestellt haben, werden des „Rechtspopulismus“ verdĂ€chtigt, weil sie artig darauf hinweisen, dass erst der Bundestag Ja und Amen zu Entstaatlichungsprogrammen wie C.E.T.A. sagen muss.

Das wir das noch erleben dĂŒrfen.

Die Regierung, formiert aus den bislang in der Frage „Demokratie, Republik, Grundgesetz: Ja oder Nein?“ mit der „Opposition“ austauschbaren Parteien „C.D.U.“, „C.S.U.“ und „S.P.D.“, schickte heute mit Armin Laschet einen Mann aus der zweiten Reihe fĂŒr einen Fluchtversuch nach vorne vor.

Laschet via „Rheinische Post“, zitiert im „Neuen Deutschland“:

„Es ist eine gefĂ€hrliche Stimmungsmache gegen die EU, wenn GrĂŒne und Linke sich nun der Ressentiments der Rechtspopulisten bedienen und behaupten, dass eine Zustimmung des EU-Parlaments fĂŒr eine Legitimierung von Ceta nicht ausreiche«, sagte Laschet der »Rheinischen Post«. Es sei deren Ziel »nur, das Handelsabkommen mit Kanada kaputt zu machen. Aus dem Brexit haben sie nichts gelernt. Die pauschale Stimmungsmache gegen BrĂŒssel geht weiter«, so Laschet.“

Auch bei Laschet lĂ€uft das Programm zwischen den Ohren offensichtlich einfach weiter und er und seine vorgesetzten Lachnummern weiter gegen die Wand. Mit der RealitĂ€t haben solche Feldversuche wie der heutige von Laschet aka der Regierung nichts mehr zu tun. Im Gegenteil gehen solche Neuauflagen vom Berliner Staatstheater „Zynismus Maximus“ nach hinten los und könnten sogar den einen oder anderen E.U.-Freak aus „Die Linke“ und „BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen“ dazu bewegen einmal darĂŒber nachzudenken, fĂŒr welchen Wahnsinn sie sich jahrzehntelang als JĂŒnger rekrutieren ließen.

Die „EuropĂ€ische Idee“ ist, in ihrer Praxis, ein Jahrhunderte altes Konzept, das dazu dient die Demokratien auf dem Kontinent durch eine „imperialistische Mißgeburt“ (Zitat Rosa Luxemburg, 1911) zu zerstören und / oder im Keim zu ersticken. Je mĂ€chtiger die „EuropĂ€ische Union“ wurde, seit ihrer GrĂŒndung in 1992, desto mehr und desto effektiver diente sie dem Leitimperium „Vereinigte Staaten von Amerika“ als handliche Fernbedienung und Unterschriftenautomat; ebenso dem internationalen Banken-Kartell, Handelskammern, Lobbygruppen, elitĂ€ren Zirkeln, etc, mit ihren „magischen“ Rechtsverdrehern wie Freshfields Bruckhaus Dehringer, „Haus- und Hofadvokat der Bundesregierung“. Der Effekt, seit dem Zusammenbruch des konkurrierenden Imperiums Sowjetunion, waren immer mehr Krieg, zunehmend brutaler und hemmungsloser Kapitalismus, der sukzessive Aufbau eines paneuropĂ€isch und transatlantisch kollaborierenden geheimdienstlichen Komplexes nach U.S.-Vorbild, der Einbau von Abhöreinrichtungen in Telekommunikationshardware und die „Installation eines Netzwerks von Abhörzentren quer ĂŒber Europa“ und immer mehr Armut, Not und Elend der ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrheit der Menschen, wahrlich nicht nur in den Staaten auf dem Kontinent Europa. Das ist die RealitĂ€t.

Wer jetzt Angst hat vor der eigenen Demokratie und SouverĂ€nitĂ€t – und genau darum geht es bei diesen Flitzpiepen von „GrĂŒnen“ und „Linken“: keine Ahnung, aber Angst! – und sich einschĂŒchtern lĂ€sst, ist demokratie- und politikunfĂ€hig, soll einmal Klagelaute absondern und dann einfach beiseite gehn.

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