Wie prognostiziert: Israel will deutsche „Inspektoren“ in Gaza und droht anderenfalls mit neuem Massaker

Israels Außenminister Lieberman: Deutschland muss „humanitĂ€re Katastrophe in Gaza abwenden“, sonst werde man „wieder einmarschieren“.

Wie Radio Utopie am 2. August umschrieb, war das strategische Ziel des Massakers an mittlerweile ĂŒber anderthalb Tausend hilflosen Menschen in Gaza durch das zio-faschistische Regime Israels und die sie deckenden Regierungen Merkel-Steinmeier und Obama, im Zuge einer “Demilitarisierung” (“demilitarization“) des Gazastreifens die Entsendung einer dafĂŒr notwendigen internationalen Besatzungsmacht ĂŒber die israelische Kolonie zu erreichen, mit deutscher Beteiligung.

„Wir bei Radio Utopie gehen davon aus, dass nach ca. 2000-2500 ermordeten PalĂ€stinensern in den israelischen Kolonialgebieten das Jerusalemer Regime in seiner ganzen perfiden, maximal zynischen Taktik mit TrĂ€nen in den Augen dastehen und sagen wird: ÂŽIhr Deutschen seid doch so moralisch, so pazifistisch! Ihr habt doch noch dieses Mitleid, Ihr Gutmenschen! Also gebt uns doch Eure Soldaten! Aber zack zack!ÂŽ“

Heute Nacht nun – Todesstatistik: ĂŒber 1800 ermordete PalĂ€stinenser – veröffentlichte die Springer AG ĂŒber eine kostenpflichtige Online-Ausgabe von „Bild“ ein Interview mit dem faschistischen Außenminister Israels Avigdor Lieberman. Aus der Mannschaft der ĂŒblichen VerdĂ€chtigen nahm dann der „Focus“ den Ball auf und zitierte Lieberman, in seinem von uns exakt voraus gesagten maximalen Zynismus:

„Die Deutschen als politische FĂŒhrungsnation in Europa mĂŒssen eine ganz entscheidende Rolle im Gaza-Konflikt einnehmen. Deutschland muss die Regierung der EU an einen Tisch bringen und eine Lösung entwickeln, um die wirtschaftliche und humanitĂ€re Katastrophe in Gaza abzuwenden.“

Die Botschaft des sicherlich proasiatischen ex-TĂŒrstehers aus Moldawien Lieberman ist klar: „Gebt uns Soldaten, ihr Deutschen, ihr FĂŒhrer des Imperiums ĂŒber den Kontinent, sonst bringen wir weiter PalĂ€stinenser um und ihr seid Schuld! Ihr seid schuld! Wie immer!“

Wie berichtet, war die Fußmatte Israels, Frank-Walter Steinmeier, schon in den letzten Tagen voran gekrochen und hatte sich seinen Lieblingsfaschisten lang hin auf den Weg gelegt. Am 3. August versprach der Außenminister von Deutschland in der Springer AG seinen Herrn und Meistern die „Herrschaft der Hamas“ in ihrer Kolonie Gaza zu brechen und redete diesbezĂŒglich von einer „Reaktivierung“ des seit 2005 aktiven und erst kĂŒrzlich von der „EuropĂ€ischen Kommission“ bis 2015 verlĂ€ngerten Mandats der Polizeimission E.U.B.A.M.

In seiner ganzen brĂ€sigen Robotortour von uns mal wieder kalt erwischt, faselte Steinmeiers AuswĂ€rtiges Amt dann gestern etwas von einer Entsendung „unbewaffneter“ (!) deutscher Polizisten nach Gaza, offensichtlich um ein Bundestagsmandat zu umgehen.

Heute nun statt der FĂ€lschung Steinmeier und seiner von ihm ĂŒbernommenen Fantompartei S.P.D. das Original: der Faschist Avigdor Lieberman.

Der Außenminister des Jerusalemer Regimes, dem bereits ein Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag droht und gegen das der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Untersuchungskommission wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen verhĂ€ngt hat, machte denn auch völlig klar, was er von den angeforderten deutschen „Inspektoren“ erwartet und was der Kolonie Gaza droht wenn dort nicht gespurt und sich gefĂ€lligst wieder unterworfen wird, wie anno dĂŒnnemal unter der Fatah und ihrer „Autonomiebehörde“: ein neues Massaker.

Lieberman ĂŒber Bande, die Springer AG und dann der „Focus“:

„Falls nötig, werden wir jederzeit wieder einmarschieren, ihre Terrorbrigaden auslöschen und alle Einrichtungen, in denen sie Raketen verstecken, herstellen oder abfeuern“

Das ist, neben allem anderen, auch eine direkte Drohung gegen die Organisation der Vereinten Nationen, die von israelischen Einheiten mehrfach gezielt beschossen wurden, bei Dutzenden von Toten, darunter allein elf Mitarbeiter des U.N.-Hilfswerks fĂŒr PalĂ€stina-FlĂŒchtlinge U.N.R.W.A.

Als Alibis fĂŒr diesen gezielten Massenmord in U.N.-Einrichtungen hatte das israelische Regime u.a. angefĂŒhrt, aus diesen Einrichtungem sei gefeuert und / oder in diesen seien Waffen versteckt gewesen seien. Gestern erklĂ€rte dazu der Leiter von U.N.R.W.A. Pierre KrĂ€henbĂŒhl vor der Allgemeinen Versammlung der Vereinten Nationen, dass es in allen Einrichtungen der U.N.R.W.A. in Gaza genau drei VorfĂ€lle gegeben habe in denen Waffen entdeckt worden seien, welches jeweils von den U.N.-Mitarbeitern selbst aufgedeckt worden sei.

Zur Trauer um die von Israels MilitÀr getöteten Mitarbeiter der Vereinten Nationen wehen heute die Fahnen in den GebÀuden der Organisation weltweit auf Halbmast.

U.N.-GeneralsekretÀr Ban Ki Moon erklÀrte dazu gestern vor der Allgemeinen Versammlung der Vereinten Nationen:

„U.N.-UnterkĂŒnfte mĂŒssen sichere Zonen seien, nicht Kampfzonen. Diejenigen, die dieses heilige Vertrauen gebrochen haben, mĂŒssen Verantwortung und Gerechtigkeit unterworfen werden. Im jĂŒngsten Vorfall des Beschusses einer U.N.-Einrichtung, wurden die Israelis ĂŒber die Koordinaten 33 mal informiert.

Angriffe gegen U.N.-GelĂ€nde, neben anderen mutmaßlichen BrĂŒchen von Internationalem Recht / Völkerrecht, mĂŒssen schnell untersucht werden.“

Lieberman hat bereits erklÀrt, dass sein Regime mit keinem Gremium kooperieren werde, was vorhat die Operationen der israelischen MilitÀrs zu untersuchen, also auch nicht mit der Untersuchungskommission des Menschenrechtrats der Vereinten Nationen. Anzunehmen ist folglich, dass diese nicht durch die israelische Blockade gelassen wird und nicht nach Gaza einreisen kann.

Wie sich wohl die Hamas verhalten wird, wenn deutsche „Inspektoren“ – von ihren israelischen Vorgesetzten freundlich durch die Blockade gelassen – nun in Gaza an der TĂŒr klopfen, dazu schrieb die Springer AG, diesmal ĂŒber eine nicht kostenpflichtige Online-Ausgabe der „Bild“; ein „Delegationsmitglied“ der Hamas namens „Essat al-Rischk“ habe bei den zur Zeit laufenden Verhandlungen in Kairo ĂŒber Twitter eine Entwaffnung der eigenen VerbĂ€nde abbgelehnt und  geschrieben:

„Wer versucht, an unsere Waffen zu gelangen, den werden wir töten“

Nun, Radio Utopie wird zuvor nach bestem Wissen und Gewissen versuchen jeden der diesen Wahnsinn einer Entsendung deutscher Polizisten oder Soldaten nach Gaza betreibt, in der Republik zur politischen Leiche zu machen. Angefangen mit der Firma von Dr. Gregor Gysi  namens „Die Linke“, der – seltsam, seltsam – solche VorgĂ€nge gar nicht weiter aufzufallen scheinen, im Gegensatz zu uns.

ErgÀnzung 18.30 Uhr

Die ersten Politopfer, allerdings eher aus den ersetzbaren Fußtruppen der zweite Reihe, haben bereits den Kopf aus dem SschĂŒtzengraben gestreckt.

Das kĂŒnstliche Großhirn Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher der Fraktion von C.D.U. und C.S.U., verlautbarte, kaum ein anderes Land in Europa verfĂŒge ĂŒber derart „einzigartige Beziehungen“ zu Israel wie Deutschland. Sicherlich meinte Mißfelder die Beziehungen zwischen den Regierungen in Berlin und Jerusalem. Von anderen wird Mißfelder sicherlich nichts wissen wollen. Am Ende kriegt er noch Angst. Schließlich muss auch er manchmal telefonieren.

Auch der ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestages Reinhold Robbe („Sozialdemokratische Partei Deutschlands“) sprang auf Kommando aus der Deckung hoch:

„Wir stehen hier in der Pflicht, wir dĂŒrfen die Augen nicht verschließen, und auch Deutschland hat hier, trotz der Vergangenheit eine besondere Verantwortung“

wir ergÀnzen den Satz nach eigener Interpretation weiter:

„…Massenmord, Kriegsintrigen und Imperialismus nicht zuzulassen, sondern den Menschen behillich zu sein so gut wir können“

Der weitere Verlauf des öffentlichen Tauziehens um die Forderung nach einer Beteiligung der Republik Deutschland an der Besatzungsmacht ĂŒber die israelische Kolonie Gaza bleibt abzuwarten.

Allerdings scheint es fĂŒr die Lobbyisten der Besatzungsmacht ĂŒber PalĂ€stina nicht gut auszusehen. Was fĂŒr alle anderen bzw die Menschheit insgesamt gute Nachrichten sind.

(…)

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