Wie prognostiziert: Regierung will deutsche Polizisten nach Gaza schicken
Frank-Walter Steinmeier versucht sich wieder einmal als Berliner Statthalter des Regimes von Israel: Deutsche Polizei soll, nach dem vom Jerusalemer Regime angerichteten Blutbad, als Teil einer neuen internationalen faktischen Besatzungsmacht in den Hexenkessel Gaza – ohne Zustimmung der Hamas.
Am 2. August umschrieben wir das strategische Ziel vom Gaza-Krieg Israels: Die Entsendung deutscher Soldaten in den Gazastreifen. Schon wĂ€hrend des letzten Angriffskrieges des Regimes in Israel gegen die auĂer Kontrolle geratene Kolonie Gaza in 2009 war ein entsprechender Versuch der âgroĂen Koalitionâ in Berlin mit ihrem AuĂenminister Frank-Walter Steinmeier kleben geblieben.
Vor einiger Zeit, das Datum wurde nicht angegeben, verlĂ€ngerte die âEuropĂ€ische Kommissionâ das seit 2005 aktive Mandat der âEU Border Assistance Mission for the Rafah crossing pointâ (E.U.B.A.M. Rafah) âbeginnend vom 1. Juli 2014âł bis zum 30. Juni 2015. Das Mandat gilt u.a. fĂŒr deutschen Zoll und die Bundespolizei. Nichtsdestotrotz entblödete sich Steinmeier nicht, am 3. August die âReaktivierungâ des seit 2005 aktiven Mandats der E.U.-Polizeimission E.U.B.A.M. vorzuschlagen.
Steinmeier kĂŒndigte ĂŒber seine Propaganda-Plattform der Springer AG an:
„Die Herrschaft der Hamas muss gebrochen werden“
Heute nun die ĂŒbliche Salamitaktik, um die Umsetzung des vom Jerusalemer Regime vorgegebenen strategischen Ziels zu vernebeln: die deutschen Polizisten sollten zwar unter E.U.B.A.M. Flagge nach Rafah, also auf palĂ€stinensisches Gebiet, aber unter Kontrolle von Mahmud Abbas und der Fatah – die im Gazastreifen nichts zu melden hat – und das unbewaffnet.
Unbewaffnet.
Das AuswĂ€rtige Amt lieĂ dazu abermals ĂŒber die Springer AG verkĂŒnden:
„Aus dem AuswĂ€rtigen Amt heiĂt es, der Vorschlag sei soeben Israel, Ăgypten, der Autonomiebehörde und den USA vorgestellt worden.“
Die Hamas wird also offenkundig nicht gefragt. Ein Himmelfahrtskommando also, fĂŒr Benjamin Netanjahu und Konsorten, der die lĂ€stige Besatzung der gepeinigte Kolonie gern den lieben guten FreundInnen in der Republik ĂŒberwuppen möchte.
DarĂŒber wird in Berlin noch zu reden sein. SpĂ€testens wenn das erbĂ€rmlichste Parlament der Welt aus seinem Urlaub zurĂŒck ist, wird dieses von seinen alle 4 Jahre genau einmal beachteten Wahlvolk zu hören kriegen, was es von dem Mist hĂ€lt, den der ewige Frank-Walter im AuĂenministerium nicht von alleine lassen kann.
Und sollte der Bundestag wieder einmal still und starr stehen, so ausschlieĂlich in der Form eines akkuraten Sandsacks, mitsamt dem ganzen Schrott von Parteien darin.
(…)
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