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Ackermann fordert Verfassungen des EU-Staatenbundes Euro-Finanzsystem “anzupassen”

Von Daniel Neun | 29.Februar 2012

Die Auseinandersetzung zwischen Pro- und Antidemokraten in der Welt streben einem Höhepunkt zu. Im Mittelpunkt: die Zweite Republik und ihre Verfassung, das Grundgesetz.

Der Vorsitzende des internationalen Finanzkartells “Institute of International Finance” IIF, in dem sämtliche Bankenverbände und die 400 reichsten Kapitalgesellschaften der Welt organisiert sind, hat heute in der immer noch auflagenstärksten Boulevard-Zeitung der Republik die “Übertragung von Souveränitätsrechten” der 17 Demokratien im Währungsgebiet “Euro” gefordert.

IIF-Vorsitzender und Noch-Vorstandsvorsitzender der 1870 gegründeten “Deutschen Bank” Josef Ackermann in der “Bild”-Zeitung des Springer-Konsortiums:

“Nur als geeintes Europa werden wir Einfluss auf die globale Regelsetzung haben und weiter eine gewichtige Rolle in der Welt spielen können. Einzeln genommen sind alle EU-Staaten, auch Deutschland, etwa gegenüber den USA und China chancenlos.”

Es gibt keine globale Regelsetzung. Der Stärkere macht mit dem Schwächeren was er will, namentlich die im IIF-Kartell zusammengeschlossen Banken und Finanzkonzerne mit den Völkern und ihren Staaten und die untereinander, wenn der Kannibale Kapitalismus neues Menschenfleisch braucht. Einzeln genommen ist die Republik Deutschland von der Wirtschaftsleistung auf Rang Vier nach den USA, Japan und China. Wir haben also jede Chance die wir brauchen um eine “gewichtige Rolle” in der Welt zu spielen und dieser weniger Waffen, Betrug, Ausbeutung und Menschenschinderei zu verkaufen, sondern mehr Demokratie, mehr Diplomatie, mehr Kultur, Ideen und Geist zu schenken.

Ackermann stattdessen:

“Die Vorstellung, in einer Währungsunion könne die Politik national bleiben und bedürfe nur einer losen Koordination, ist endgültig als Fiktion entlarvt worden. Voraussetzung für die Stabilität des Euro und das Wohlergehen Europas insgesamt ist Stabilität auf der Ebene aller Mitgliedstaaten.”

Die Vorstellung die Währungsunion des Euro-Systems in der “Europäischen Union” hätte noch irgendetwas mit der “Europäischen Idee” zu tun, ist durch die Entdemokratisierung, Entsouveränisierung, Entstaatlichung, massenhafte Verarmung und Verlendung weiter Teile Europas endgültig als Betrug entlarvt worden. Währungsunion und “Europäische Union” haben mit der “Europäischen Idee” genauso viel zu tun wie die Sowjetunion mit der Idee des Sozialismus.

Vielmehr ist Voraussetzung für die Stabilität der Demokratie in Deutschland und in Eur9pa ist die Entmachtung des Euro-Systems, sowie des Finanzkartells weltweit, welches versucht über den Frankfurter Währungsdiktator EZB, die bereits ferngesteuerten Parteien des Bundestages und der Berliner Regierung die Kontrolle über den europäischen Staatenbund und seine Mitglieder im Euro-Währungsgebiet insgesamt zu gewinnen. Ackermann hierzu:

“Nötig sind automatische, harte Sanktionen sowie eine enge supranationale Überwachung. Dazu ist es erforderlich, zusätzliche nationale Souveränitätsrechte auf die europäische Ebene zu übertragen und auch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anzupassen.”

Das wird nicht passieren. Die Zweite Republik Deutschlands ist stark genug diesen Angriff des Kapitals und assoziierter “föderalistischer” Supranationalisten abzuwehren und die eigene Demokratie zu verteidigen. Wir können davon ausgehen, daß unsere europäische Nachbarvölker ebenfalls standhaft genug sind ihre Verfassungen und Staaten zu halten. Solidarisch und demokratisch hat sich noch nie ausgeschlossen, sondern immer bedingt. Das gemeinsame Interesse der Kontrollsicherung und des Profits der Mächtigen und Privilegierten wird dagegen unterliegen.

Möge der Kampf beginnen.

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Kapital, Politik, Verfassung, Republik, Demokratie | 9 Kommentare »

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9 Kommentare to “Ackermann fordert Verfassungen des EU-Staatenbundes Euro-Finanzsystem “anzupassen””

  1. janz meint:
    29.Februar 2012 at 17:56

    Mich wundert es, das noch niemand diesem (..) die (..) (..) hat!

    (Kommentar wohlwollend aus rechtlichen Gründen zensiert, die Red.)

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  2. C3PO meint:
    29.Februar 2012 at 21:26

    Bin schwer auch dafür, diesem S(…) endlich die E(…) langzu(…) und ihn dorthin zu sch(…), wo der P(…) wächst.

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  3. Klaus Tesching meint:
    29.Februar 2012 at 21:49

    Die Währungsunion in der jetzigen Form führt in der Praxis zur Entdemokratisierung und zum Übergang in eine Oligarchie,der Herrschaft der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Diese Eliten regelen Europa so, dass ihr Überleben sichergestellt wird.

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  4. hanny12 meint:
    29.Februar 2012 at 22:52

    Jetzt lüften sie ihre Masken und nehmen Stellung.
    Es wird ernst.

    Das war der Plan die neue Weltordnung hat schon lange Fahrt aufgenommen
    Der Europäische Gedanke war von vornherein ein Trugschluss ich hoffe die Mitgliedstaaten reagieren bedacht um ihr Land und Volk zu schützen.

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  5. hanny12 meint:
    29.Februar 2012 at 22:58

    Zitat:
    “Das wird nicht passieren. Die Zweite Republik Deutschlands ist stark genug diesen Angriff des Kapitals und assoziierter “föderalistischer” Supranationalisten abzuwehren und die eigene Demokratie zu verteidigen.”

    Aber nicht mit dieser Regierung.
    Bei der Zustimmung des Rettungsschirms mit 130 Milliarden für Griechenland haben die Parlamentarier nicht nach ihren Gewissen gehandelt sie haben uns quasi verraten.

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  6. Ackermann fordert Verfassungen des EU-Staatenbundes Euro-Finanzsystem “anzupassen” - blog von mattin meint:
    1.März 2012 at 07:16

    [...] von radio utopieAckermann fordert Verfassungen des EU-Staatenbundes Euro-Finanzsystem “anzupassen”von Daniel [...]

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  7. Eierkopp meint:
    1.März 2012 at 10:13

    Das Problem der Eurokraten mit dem deutschen Grundgesetz ist §20. Der lässt sich aber nur durch ein Referendum entkernen, 2/3 Mehrheit reichen nicht. Daher sehe ich die Diskussionen um mehr direkte Demokratie als sehr gefährlich an. Irgendwann wird es in Deutschland ein Referendum zu einer neuen Verfassung geben, die mehr direkte Demokratie verspricht. In Wahrheit wird damit die Existenz Deutschlands als eigenständiger Staat abgeschafft werden.

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  8. Peta Schmitza meint:
    1.März 2012 at 14:28

    “…Möge der Kampf beginnen…”

    Leider pennen die 80 Millionen Deppen da draußen, weil sie “Besseres” zu tun haben, Sportschau und so.

    http://www.schiller-institut.de/seiten/201202-berlin/konferenz.html

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  9. wasmachenwirunsvor meint:
    2.März 2012 at 15:21

    Der Gedanke DD ist im Ansatz nicht schlecht , was nur , wenn man es mit “sozusagen weitgehend unschuldig sozusagen verzogenen” Völkern zu tun hat?

    Ohne freie Presse kann man Direkte Demokratie eher als Gefahr
    betrachten.

    Denn solange die Presse gleichgeschaltet, verlogen, manipulativ und korrupt ist, ist das Volk fehl- und teilinformiert. Wie soll es da
    als Masse wichtige Dinge entscheiden können? Wieviele informieren sich umfassend,aus verschiedenen Quellen, angemessen…? So dumm, wie oft behauptet, ist das Volk nicht, aber…

    Stellt euch mal ne dreimonatige Kampagne dieser Art Presse
    (Mainstream + die von den Geheimdiensten & Co installierten
    Netmedien) vor. Beispielsweise: Einbettung schrecklichster Taten mit Forderung der Wiedereinführung der Todesstrafe. Die unter allen Umständen abzulehnen ist. ja, auch für die gewissenlosen
    Strippenzieher, Politiker und grundgesetzschredderer jeder Coleur.

    3-monatige Kurse über Beeinflussbarkeit, Werbung Verhaltensforschung und Ähnliches + geschichtliche Untermauerung (false Flag etc) wären auch angezeigt.

    Wir sind alle daran gewöhnt, kurze Abrisse zu Themen zu bekommen. Ich würde da eher für eine Kultur umfassender Darstellung einer Thematik inklusive Pro & Contra plädieren.
    Gelegentlich. Wir ersticken nämlich in Pseudo Infos.

    Vielleicht können sich manche sich ihre tägliche Dosis Adrenalin anderweitig zuführen. Vielleicht kann man sich anderweitig wichtig tun, betätigen.

    Sollten Presseleute von Eintagsfliegen leben müssen müssen?

    Für mehr Qualität statt Quantität kann man auch mal mehr zahlen.

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